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Das perfekte Rührei-Rezept – einfach und schnell gemacht

Rührei Zubereitung - Rezept Ideen von einfach klassisch bis zur Deluxe Version

Du möchtest Rührei so locker und fluffig zubereiten wie ein Profi und suchst nach Tipps und Tricks? Dann probiere unser Grundrezept aus und peppe es mit leckeren Gewürzen und Beilagen auf.

Gehört für dich zum perfekten Sonntagsfrühstück auch ein köstliches Rührei auf einem leckeren Brötchen? Bei uns ist das ein Muss und noch beliebter als das gekochte Ei. Mit unseren Tipps und Tricks bekommst du es perfekt hin und kannst bei deinen Gästen oder deiner Familie ordentlich Eindruck schinden. Außerdem gibt es viele Möglichkeiten, ein klassisches Rührei aufzupeppen.

Lass dich inspirieren und genieße Rührei beim nächsten Mal vielleicht ein bisschen anders, aber auf jeden Fall extrem lecker!

Diese Themen erwarten dich im Beitrag:

Rührei geht immer – nicht nur zum Frühstück

Schnell zubereitet eignet sich Rührei auch wunderbar als Snack mit ein paar Nüssen und Gurkenscheiben, wenn du nicht auf kohlenhydratreiche Zwischenmahlzeiten wie Müsliriegel oder Gebäck zurückgreifen willst.

Zum Mittagessen als Hauptgericht wird es zum Beispiel gern gegessen:

  • als Beilage zu Spinat und Kartoffeln
  • in einer Asiapfanne zusammen mit Asianudeln und Gemüse
  • deftig mit gebratenem Bacon und Kartoffelpüree
  • als Topping auf einem knackigen gemischten Salat oder würzigem Tomatensalat
  • als eine der Komponenten auf einem Burger

Abends noch Hunger? Besonders schmackhaft: Rührei auf Dinkel-Vollkornbrot mit Tomaten und Schnittlauch. Oder als Low-Carb-Variante einfach auf das Brot verzichten und stattdessen mit Stremellachs und Petersilie genießen.

Ist Rührei gesund?

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Eier ungesund sind und für einen hohen Cholesterinspiegel sorgen. Das ist zum Glück widerlegt worden. Der überhöhte Cholesterinspiegel entsteht eher in Verbindung mit ungesunden tierischen Fetten und Kohlenhydraten, z.B. wenn das Rührei mit Speck, Würstchen und Toastbrot gegessen wird. Ohne diese kalorienreichen Beilagen ist das Rührei auch sehr gut verdaulich.

Eier enthalten viele Vitamine und reichlich Spurenelemente und Mineralstoffe. Hier sind vor allem Vitamin A, E und B5 sowie Natrium, Calcium, Magnesium und Kalium hervorzuheben. Außerdem ist der Anteil von essenziellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren wie z.B. der Linolsäure nicht zu unterschätzen.

Und wie ist es mit den Kalorien? Dazu muss man unterscheiden zwischen Eigelb und Eiklar. Im Eigelb steckt der gesamte Fettanteil (ca. 6,7 g pro Ei), somit liegt der Hauptanteil der Kalorien mit ca. 88% im Eigelb. Eiklar ist kalorienärmer und enthält ca. 40 % des Eiweisses.

Wenn du also abnehmen möchtest oder den Muskelaufbau durch Low Carb Ernährung fördern willst, kannst du beim Rührei das eine oder andere Ei durch reines Eiklar ersetzen. Außerdem ersetze die Milch durch Mineralwasser. Die kohlenhydratreichen Beilagen wie Brot und Wurst solltest du dann natürlich weglassen.

Und wenn du keine Kuhmilch verträgst? Dann kannst du natürlich auf eine pflanzliche Alternative wie Hafer-, Mandel-, Reis- oder Sojadrink zurückgreifen oder die Milch einfach durch Mineralwasser ersetzen.

Grundrezept für ein klassisches Rührei

Aber nun genug Theorie – jetzt kommt das Grundrezept für ein klassisches Rührei. Wichtig für ein perfektes Ergebnis sind neben der richtigen Zubereitung auch die Zutaten. Eier mit sehr guter Qualität sind hier die beste Wahl – hier lohnt der Griff zum Bio-Ei, vor allem, wenn einem das Tierwohl und die eigene Gesundheit am Herzen liegt. Die Eier sollten am besten ganz frisch sein.

Tipp: Ob ein Ei frisch ist, kannst du testen, indem du dieses in ein Glas Wasser legst: wenn es am Boden bleibt, ist es frisch.

Das Basis-Rezept für ein klassisches Rührei ist einfach und schnell gemacht. Hier kommst du zum Rezept: Rührei-Basis-Rezept

8 Tipps und Tricks für ein perfektes Ergebnis

Mit diesen Tipps zur richtigen Zubereitung kann nichts mehr schief gehen:

  • Cremiges Rührei: ersetze die Milch durch Sahne, Creme fraiche oder Mayonnaise. Hier gilt pro Ei ein TL der gewählten Zutat.
  • Ein fluffiges Rührei erhältst du mit der Zugabe von einem Schuss Mineralwasser mit reichlich Kohlensäure.
  • Gewürze und Kräuter: Gib diese erst zum fertigen Rührei in der Pfanne dazu, sonst könnte das Rührei wässrig werden.
  • Die richtige Pfanne verwenden: Am besten benutzt du eine beschichtete Pfanne mit dickem Boden. So benötigst du auch weniger Fett zum Braten.
  • Butter oder Öl? Nimm Butter zum Braten, da sie sich sich besser mit dem Ei verbindet. Allerdings verbrennt sie leichter, wenn die Temperatur zu hoch ist, wo wir gleich zum nächsten Tipp kommen...
  • Achte auf die richtige Temperatur: Das Rührei nicht zu heiß werden lassen, sonst trocknet es schnell aus. Besser ist eine niedrige bis mittlere Temperatur, je nach gewünschtem Ergebnis: bei einer niedrigen Temperatur und somit einer längeren Garzeit von ca. 10 Minuten erhältst du ein weiches Rührei mit feiner Beschaffenheit. Bei mittlerer Hitze hat es nach 2-3 Minuten eine lockere Konsistenz, weil der Wasseranteil verdunstet und somit kleine Luftpolster entstehen.
  • Das Rührei nicht rühren, sondern vorsichtig mit einem Holzlöffel zusammenschieben, so dass es fluffig und cremig bleibt. Wird es gerührt, dann wird es eher kleinkrümelig und fest.
  • In der Nachwärme garen: Wenn die Eimasse nach ca. 15 Sekunden von unten gestockt ist, vorsichtig wenden, zusammenschieben und sofort von der Herdplatte nehmen. So gart es in der Nachwärme nach und trocknet nicht aus.

Rührei zubereiten im Ofen, in der Mikrowelle oder im Thermomix®

Manchmal muss es schnell gehen oder du möchtest mal was neues ausprobieren? Es geht auch anders:

Zubereitung im Backofen
Du hast einige Gäste zum Brunch eingeladen? Gerade, wenn du für viele Leute kochst, bietet sich diese Methode an.

  1. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Hitze auf 150-180 Grad reduzieren.

  2. Die Rührei-Masse in eine mit Butter gefettete Auflaufform geben – diese nur zu ⅔ füllen, da das Rührei an Volumen gewinnt.
  3. Auf einem mittleren Rost ca. 10 Minuten stocken lassen. Die Masse alle 3 Minuten mit einem Kochlöffel zusammenschieben, bis das Rührei fest ist.
  4. Die Zubereitung dauert ca. 15 bis 20 Minuten.

Rührei in der Muffin-Form
Besonders hübsch z.B. auf dem Buffet sieht es aus, wenn du die Eimasse in gefettete Muffin-Formen gibst und bei 180 Grad im Backofen für 10 bis 15 Minuten stocken lässt. Wichtig auch hier, die Formen nur zu ⅔ zu füllen. Zum Schluss noch mit Schnittlauch garnieren. Hier das passende Rezept dazu: Rührei-Muffins mit Schinkenwürfel

Aus der Mikrowelle
So geht es besonders schnell… die Eimasse in ein mikrowellengeeignetes Gefäß geben und bei 600 Watt ca. 2-3 Minuten erhitzen. Fertig!

Im Thermomix® zubereitet
Wenn du gern mit dem Thermomix® kochst, dann ist dies ein Kinderspiel für dich: 


  1. 1 EL Butter schmelzen lassen bei 100 Grad und Stufe 1, 2 Minuten. 

  2. Die Eimasse hineingeben und bei 100 Grad auf Stufe 1 für 8 Minuten garen. 

  3. Gewürze, Kräuter, evtl. Käse oder Speck zugeben und in 2 Minuten fertig garen.

Im Waffeleisen
Ja, das geht auch, wenn es auch recht ungewöhnlich klingt. In das vorgeheizte Waffeleisen gibst du die Eimasse, schließt es und nach ca. 2 Minuten ist das Rührei fertig. Aber auch hier beachten, dass sich die Masse noch ausdehnt.

Es muss nicht immer pikant sein – probiere mal süßes Rührei

Süßes Rührei - schmeckt das? Auf jeden Fall…. für alle Schleckermäulchen unter euch kommen hier zwei besondere Rezepte für eine süße Variante für 2 Personen, die auf Toast oder mit Früchten garniert gegessen werden können. Die Zubereitung ist wie beim klassischen Rührei. Hier kommst Du zum Rezept für ein süßes Rührei.

Rührei mit Banane ohne Zucker: Dazu eine reife Banane mit einer Gabel fein zerquetschen, 2 Eier verquirlen, mit 1 EL Milch/Pflanzendrink und der Banane verrühren. Dank der süßen Banane ist kein weiterer Zucker nötig. Je nach Vorliebe etwas Zimt oder gemahlene Vanille dazugeben.

Rührei deluxe – aufpeppen mit Gewürzen und anderen leckeren Zutaten

Dir ist das klassische Rührei zu langweilig und du willst nicht viel rumprobieren? Da empfehle ich unser spezielles Rührei-Gewürz mit einer leichten Schärfe im Nachgang, das nicht nur lecker würzig schmeckt, sondern auch noch ein bisschen Farbe und gute Laune ins Rührei bringt. Das Gewürz ist übrigens vielseitig einsetzbar und schmeckt auch auf Bratkartoffeln oder Fisch sehr gut.

Aber lass dich auch von folgenden Ideen inspirieren – probiere Rührei  gewürzt mit:

Besonders lecker sind natürlich die Toppings zum Rührei:

  • mit Schinken: Schinkenwürfel anbraten und zum Schluss zum Rührei geben. Darüber Petersilie streuen.
  • für den Fischfan mit Lachs und Kräutersalz: hier geht es zum Rezept

  • auf die englische Art und richtig deftig mit Bacon: dazu den Bacon langsam bei mittlerer Hitze in der Pfanne knusprig braten und zum Schluss auf dem Rührei anrichten. Wer es richtig englisch mag: mit Baked Beans, Toast und Würstchen steht einem englischen Frühstück nichts mehr im Weg.
  • vegetarisch mit Champignons und Frühlingszwiebeln, die vorher kurz angebraten, mit Kräutersalz und einer kräftigen Prise Pfeffer gewürzt und dazu serviert werden.
  • ein bisschen herber mit Rucola und Parmesan, zum Schluss übers Rührei geben.
  • oder lieber spanisch mit Chorizo, Paprika und Zwiebeln, alles vorher in der Pfanne anbraten, die Eimasse darüber gegeben und sanft zu Ende garen, nochmal kräftig mit Pfeffer und Chili würzen.
  • Gemüse wie Zucchini, Tomate, Paprika, Pilze und Lauch passen perfekt dazu. Diese anbraten, mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen und zum Schluss mit Basilikum bestreuen.
  • mit Käse wie Feta, Parmesan oder Ziegenkäse lassen sich spannende Varianten erstellen. Den Käse zum Schluss direkt mit in die Pfanne geben und mit Rühreigewürz verfeinern.
  • mit Krabben auf Vollkornbrot: Probiere einmal dieses Rezept.

Geht es auch vegan?

Auf jeden Fall geht das! Dabei kannst du das Ei durch Naturtofu ersetzen. Dieser wird mit einer Gabel krümelig zerdrückt und mit einer gedünsteten Zwiebel und Wasser angebraten, bis er leicht braun wird. Wenn du das vegane Rührei saftiger magst, dann nimm Seidentofu. Für eine deftigere Variante verwende Räuchertofu. Die gelbe Färbung erreichst du, indem du Kurkuma oder Currypulver zugibst. Und wenn dir der Eigeschmack noch fehlt, kannst du die Mischung noch mit Kala Namak würzen, wobei hier eine Prise reicht. Dieses Salz hat einen starken Schwefelgeruch und wird in der veganen Küche oft als Eiersatz verwendet.

In der Menge verschätzt? Schmeckt aufgewärmtes Rührei?

Auch wenn das wohl eher selten vorkommt, aber es kann ja mal sein, dass doch etwas Rührei übrig geblieben ist. Kann es wieder aufgewärmt werden? Geht, aber lecker ist es dann nicht mehr...

Du kannst das Rührei im Kühlschrank aufbewahren und es lässt sich am nächsten Tag wieder aufwärmen. Allerdings wird es ein bisschen gummiartig und der Geschmack lässt auch zu wünschen übrig. Du könntest es aber wie oben beschrieben mit anderen Zutaten aufpeppen oder in einem Auflauf untermogeln. Bei uns bleibt das Rührei erstmal liegen und wird dann am Abend kalt weggenascht...

Zur Not lässt es sich auch einfrieren, dabei leidet aber auch hier die Konsistenz und der Geschmack beim Auftauen. Das lässt sich nicht mehr mit frischem Rührei vergleichen.

Rührei für Hund oder Katze? - Sogar unsere Vierbeiner mögen es

Ja, das klingt komisch, aber ist Rührei eigentlich auch für unsere Haustiere geeignet? Gerade für Hunde und Katzen ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, damit sie lang gesund und agil bleiben. Eier sind eine hochwertige Proteinquelle und leicht verdaulich, so dass sie für Hunde und Katzen eine willkommene Abwechslung sein können. Die Tiere werden dadurch mit gesunden Nährstoffen und essentiellen Amino- und Fettsäuren versorgt. Ein bis zwei Eier in der Woche soll ihnen außerdem ein glänzendes Fell verleihen. Für Katzen reicht aufgrund des hohen Kaloriengehalts höchstens ein Ei pro Woche.

Tipp: Wenn du die Eierschale zermahlst und unter das Rührei oder das Futter mischst, dann profitieren die Knochen und Zähne des Tieres aufgrund des hohen Kalzium-Gehalts zusätzlich.

Achtung: Verzichte bei der Zubereitung des Rühreis unbedingt auf Gewürze und Salz.

Die meisten Katzen und Hunde lieben Rührei - es ist eine wahre Delikatesse und sicher eine willkommene Abwechslung zum üblichen Futter.

Lust auf mehr Rezepte rund ums Ei?

Wenn du nun auf den Geschmack gekommen bist, noch mehr Rezepte mit Ei zuzubereiten, dann probiere doch mal unser Omelette-Grundrezept oder die Speck-Ei-Muffins ohne Brot. Ein Hauptgericht für die ganze Familie findest du hier: Kartoffelpüree mit Spiegelei und Spinat. Viel Spaß beim Kochen und Ausprobieren.

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