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Brot selber backen – gesund, lecker und einfach zu lernen


Rustikales Krustenbrot mit bemehlter Kruste

Brot backen Schritt für Schritt erklärt - der Weg zum perfekten Brot mit oder ohne Hefe, mit Sauerteig und auch mal ohne Mehl

Brot backen beginnt mit einem Duft, den kein Raumspray der Welt hinbekommt. Er zieht aus dem Ofen durch die ganze Wohnung, die Kruste knistert beim Abkühlen leise vor sich hin, und die erste Scheibe ist noch lauwarm, wenn die Butter darauf schmilzt.

Du denkst, dafür brauchst du eine Küchenmaschine, Gärkörbchen und Bäckerwissen? Für dein erstes Brot reichen eine Schüssel, deine Hände und ein Backofen. Mehl, Wasser, Salz und Hefe, mehr steckt im einfachsten selbstgemachten Brot nicht. Hier lernst du Brot selber backen, Schritt für Schritt: mit dem Grundrezept für Anfänger, mit Sauerteig, ohne Hefe mit Natron und sogar ganz ohne Mehl.

Das Schöne daran: Du entscheidest selbst, was hineinkommt. Lieber Dinkel statt Weizen? Ein Brot ohne Hefe, ohne Zucker oder Low Carb? Für fast jede Zutat gibt es eine Alternative. Und aus demselben Teig werden Brötchen zum Frühstück, ein Fladenbrot zum Curry, ein Kräuterbrot zum Grillen oder Stockbrot fürs Lagerfeuer.

Auf einen Blick: Das Grundrezept braucht 15 Minuten Arbeit, etwa 1½ Stunden Gehzeit und 45 Minuten im Ofen.

Was dich in diesem Beitrag erwartet

Mein erstes Brot backen - welche Utensilien und Zutaten brauche ich?

Im Prinzip brauchst du fürs Brot backen nicht viel: Die Zutaten bestehen aus Mehl, Wasser, ein Triebmittel und Salz. Als Zubehör reicht erstmal eine große Schüssel für den Teig, ein Tuch zum Abdecken, ein Rührlöffel oder ein Handmixgerät mit Knethaken und ein Backofen mit Backblech. 

Wenn dich das Brotback-Fieber gepackt hat, - und das wird es bestimmt - dann sind die Möglichkeiten zum Brot backen natürlich groß. Im Internet findest du jede Menge Zubehör fürs Brot backen. Aber für dein erstes Brot benötigst du das erstmal nicht.

Welche Triebmittel beim Brot backen gibt es - frische Hefe, Trockenhefe, Sauerteig, Backpulver, Natron, Backferment

Um ein lockeres Brot zu bekommen, ist es nötig, ein Triebmittel in den Teig zu geben, das durch die Gasbildung für das Volumen des Brotes sorgt. Dafür gibt verschiedene Möglichkeiten:

Brot backen mit Hefe

Für selbst gebackene Brote aus feinen Mehlen wie z.B. Weizen oder Dinkel und auch süße Backwaren wie Osterzopf oder Brötchen wird meist Hefe verwendet. Hefe ist ein einzelliger Pilz, der sich von Kohlenhydraten wie Zucker ernährt. Dabei entsteht Kohlendioxid, ein Gas, das den Teig aufgehen und locker werden lässt. Damit die Gasbläschen im Teig bleiben, muss er ausgiebig geknetet werden. So bildet sich das Klebergerüst, das die Bläschen festhält.

Es gibt Trockenhefe und frische Hefe im Würfel (42g), die unterschiedlich verarbeitet werden. Während die Trockenhefe einfach so in den Teig und nicht mit Wasser gemischt wird, muss die frische Hefe in etwas Wasser und einer Prise Zucker oder Honig angerührt werden und kurz vorgehen.

Für ganz Ambitionierte: Hier gibt es ein Rezept, wie du Hefe selbst herstellst: Hefe erstellen.

Brot backen mit Sauerteig

Sauerteig ist ein aus Mehl und Wasser saurer und gegärter Teig. Brot mit Sauerteig schmeckt kräftiger und leicht säuerlich und hält länger frisch. Er eignet sich am besten zum Brot backen von schweren Teigen aus Roggenmehl oder Dinkelvollkornmehl. Sauerteig besteht aus Milchsäurebakterien, Essigsäure und wilden Hefepilzen.

Tipp: Stelle den Sauerteig selbst her. Folge unserem Rezept dazu:

1. Tag: Du verrührst 100ml warmes Wasser und 100g Roggenmehl und deckst die Schüssel mit einem sauberen Tuch locker ab. Wichtig ist, dass der Teig nicht luftdicht verschlossen ist und atmen kann. Stelle den Ansatz an einen warmen Ort (ca. 25 Grad). Nach 12 Stunden wird der Teig einmal gerührt und dann wieder 12 Stunden ruhen gelassen.

2. Tag: Nun wird der Ansatz “gefüttert”: Dazu gibst du nochmals 100ml lauwarmes Wasser und 100g Roggenmehl dazu, rührst kurz um und lässt den Ansatz jetzt 24 Stunden an seinem warmen Ort gehen.

3. und 4. Tag: Die Vorgehensweise vom Tag 2 wird auch am 3. und 4. Tag wiederholt.

5. Tag: Der Teig sollte nun Bläschen haben und leicht sauer riechen. Wenn er faulig riecht oder sich verfärbt hat, dann entsorge ihn und versuche es nochmal. Der Ansatz kann nun fürs Brotbacken verwendet werden.

Da beim Backen nicht der gesamte Teig verwendet wird und ein Rest für den nächsten Ansatz übrig bleibt und weiter gefüttert wird, kann so ein Sauerteig-Ansatz einige Jahre halten und du kannst es immer wieder zum Brot backen verwenden. Der Sauerteig lässt sich auch einfrieren oder an Freunde verschenken.  

Brot backen mit Backpulver

Wenn es schnell gehen soll oder Hefe nicht vertragen wird, dann ist auch Brot backen mit Backpulver möglich. Backpulver besteht aus Natriumhydrogencarbonat, einer Säure und Stärke. Da Backpulver nicht so eine große Triebkraft hat wie Hefe oder Sauerteig, werden diese Brote feinporiger und fester.

Was ist der Unterschied zwischen Hefe und Backpulver?

Hefe ist ein lebendiges Triebmittel, Backpulver ein chemisches. Hefe braucht Zeit: Sie vergärt Zucker und Stärke, der Teig muss gehen und bekommt dabei Aroma. Backpulver reagiert erst mit Flüssigkeit und dann mit der Hitze im Ofen, der Teig kommt sofort in den Ofen. Ein Brotrezept mit Backpulver ist also schneller fertig, das Brot wird aber dichter und schmeckt weniger nach Bäckerei.

Für ein schnelles Brot mit Backpulver mischst du 500g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und 1½ TL Salz, rührst 400g Joghurt oder Buttermilch unter und backst den Laib bei 200 °C etwa 40 Minuten.

Brot backen mit Natron / Soda

Auch Natron ist ideal zum schnellen Brot backen. Natron, auch Backsoda oder Speisesoda genannt, ist Natriumhydrogencarbonat. Der Unterschied zum Backpulver: Backpulver enthält schon eine Säure und Stärke, Natron nicht. Deshalb musst du beim Backen mit Natron immer etwas Saures zugeben, zum Beispiel Buttermilch, Joghurt oder Essig.

Brot backen mit Natron und Essig oder Wasser: Natron mit Wasser allein lockert den Teig kaum. Erst zusammen mit der Säure entsteht das Gas, das den Teig aufgehen lässt. Hast du keine Buttermilch, nimmst du für das Rezept unten 450ml Wasser und 3 EL Essig. Bleib bei der Natronmenge, denn zu viel davon schmeckt seifig.

Brot backen mit Backferment

Backferment wird aus Getreide, Honig und Hülsenfrüchten hergestellt. Daraus entsteht eine Gärung, die durch Milchsäurebakterien in Gang gesetzt wird. Der Geschmack wird dadurch milder. Aber Achtung: Diese Brote sind trotzdem nicht hefefrei und auch nicht vegan.

Welches Mehl nimmst du zum Brot backen? Brot mit Dinkel, Weizen oder Roggen

Du kannst Weizenmehl, Dinkelmehl und Roggenmehl zum Brot backen verwenden. Alle anderen Mehle wie Hirse, Hafer, Gerste, Buchweizen und Amaranth haben nicht genug Kleberanteile und können nur in kleinen Menge zu den oben genannten zugesetzt werden. Roggenmehl muss aufgrund der geringen Kleber-Eigenschaft mit Sauerteig verarbeitet werden. Meist wird Roggenmehl mit Weizenmehl als Roggen-Mischbrot gemischt.

Die Mehle werden nach ihrem Ausmahlungsgrad benannt, je niedriger die Zahl, desto heller das Mehl. Die Vollkornmehle haben keine Typennummer und werden immer aus dem vollen Korn gewonnen und fein gemahlen, grob gemahlen werden sie Vollkornschrot genannt. 

Brot backen mit Weizen 

Für helle Brote wie z.B. dem Osterzopf, Stuten, Toastbrot usw. kannst Du Weizenmehl vom Typ 405 und 550 nehmen, für etwas kräftigere Brote 1050 und für Vollkornbrot das Weizenvollkornmehl (ohne Typbezeichnung).

Brot backen mit Dinkel

Dinkel ist eine Weizenart und deshalb verhält es sich ähnlich wie beim Weizenmehl. Die Typenbezeichnung für helles Mehl sind hier 630 und 812, das etwas kräftigere ebenfalls 1050. 

Brot backen mit Roggen

Fein gemahlen und gängig für Roggenmischbrote sind die Typen 997, 1150 und 1370. Das Roggenvollkornmehl wird für Vollkornbrote und Mischbrote genommen.

Tipp: Es gibt für jede Art zum Brot backen das passende Mehl - so würde man einen Osterzopf nicht mit Roggenmehl backen. Da halte dich immer an die Rezepte. Weizen kannst du immer durch Dinkel austauschen, es verhält sich ähnlich. Achte auch darauf, dass du mehr Wasser zugibst, wenn du weißes Mehl durch Vollkornmehl ersetzt.

Wenn du dich low carb ernährst, dann kannst du Mehl auch durch Leinsamen und Nüsse ersetzen – dazu weiter unten mehr.

Schritt für Schritt Anleitung - das einfache Grund-Rezept fürs Brot backen mit Hefe

Dieses Brot ist ein helles Weizenbrot aus Mehl der Type 1050, einem etwas kräftigeren Weizenmehl. Es wird außen knusprig und innen saftig. Das Rezept ergibt einen Laib von etwa 850g.

Zutaten für 1 Brot

  • 500g Weizenmehl Type 1050 (oder Dinkelmehl Type 1050)
  • ½ Würfel frische Hefe (21g) oder 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • ½ TL Zucker oder Honig
  • 330ml lauwarmes Wasser (etwa 30 °C, am Handgelenk kaum warm)
  • 10g Salz (knapp 2 TL)
  • 1–2 TL Brotgewürz für ein würziges Aroma, optional
  • etwas Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Die frische Hefe mit dem Zucker in 100ml vom lauwarmen Wasser verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. 10 Minuten stehen lassen, bis sich kleine Bläschen bilden. Daran siehst du, dass die Hefe lebt. Bitte achte darauf, dass sie wirklich frisch ist. Trockenhefe mischst du einfach direkt unters Mehl.
  2. Mehl, Salz und Brotgewürz in einer großen Schüssel mischen. Hefewasser und restliches Wasser dazugießen.
  3. Alles 10 Minuten kneten, mit den Knethaken des Handrührgeräts oder mit den Händen auf der Arbeitsfläche. Der Teig ist fertig, wenn er glatt ist und sich vom Schüsselrand löst. Am Anfang klebt er, das ist normal. Gib trotzdem nur wenig Mehl dazu, sonst wird das Brot trocken.
  4. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort 45–60 Minuten gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat. Bäcker nennen diese erste Ruhe Stockgare.
  5. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und zu einem runden oder länglichen Laib formen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen, abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. Das ist die Stückgare.
  6. Inzwischen den Backofen mit einer ofenfesten Schale Wasser auf dem Boden auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Der Dampf sorgt für eine glänzende, knusprige Kruste.
  7. Den Laib mit Wasser bestreichen und mit einem scharfen Messer 2–3 Mal etwa 1 cm tief einschneiden. So reißt die Kruste dort auf, wo du es willst.
  8. Das Brot auf der mittleren Schiene 10 Minuten bei 250 °C backen. Dann die Temperatur auf 200 °C senken und weitere 30–35 Minuten backen.
  9. Klopftest: Klingt das Brot hohl, wenn du auf die Unterseite klopfst, ist es fertig. Auf einem Gitter mindestens 1 Stunde abkühlen lassen.

TIPP: Warte mit dem Anschneiden, auch wenn der Duft dich in die Küche lockt. Ein heißes Brot gart innen noch nach und wird klitschig, wenn du zu früh hineinschneidest.

Häufige Fragen zum Brot backen: Tipps für ein perfektes Ergebnis

Welche Temperatur ist die richtige?

Wenn du ein Brot backen willst, das in den vorgeheizten Ofen kommt, dann heize den Ofen mit Ober- und Unterhitze auf ca. 250 Grad vor und stelle die Temperatur nach 10 Minuten auf 200 Grad zurück. Mit Umluft nimmst du jeweils etwa 20 Grad weniger.

Auf welcher Schiene backe ich das Brot?

Ein Brot mit krosser Kruste erhältst du, wenn du das Brot auf dem Gitter auf mittlerer Schiene im Ofen backst, so kann sich die heiße Luft und der Dampf am besten um das Brot verteilen.

Wann ist das Brot fertig?

Dreh das Brot um und klopfe von unten gegen das Brot. Wenn es hohl klingt, dann ist es fertig und du kannst genießen.

Geht ein Hefeteig auch komplett ohne eine Prise Zucker? 

Ja, das ist auch möglich, dann dauert es nur etwas länger, weil die Kohlenhydrate aus dem Mehl in Form von Stärke für den Gärprozess erst aufgespalten werden müssen. Der Eigengeschmack wird allerdings durch die längere Gärung intensiver.

Wieviel Hefe braucht man für 500g Mehl?

Grundsätzlich nimmt man für 1kg Mehl einen Würfel Frischhefe. Du brauchst also für 500g Mehl einen halben Würfel oder eine Tüte Trockenhefe.

Wie bekomme ich meine Brötchen auch von unten knusprig?

Um ein knuspriges Ergebnis zu bekommen, würde ich empfehlen, die Brötchen wie unten bei den Tipps für eine knusprige Kruste beschrieben, auf einem Pizzastein zu backen, damit sie von unten viel Hitze bekommen.

Wie bekomme ich ganze Körner im Brot "weich"?

Die Körner sollten mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) in Wasser quellen. Du kannst sie auch den Tag vorher weich kochen und über Nacht im Sud auskühlen lassen. Am nächsten Tag absieben und unter den Teig mischen und ganz normal das Brot backen. 

Wie lange muss ein Brot backen?

Ein Brot aus 500g Mehl braucht etwa 40–45 Minuten, ein Roggenmischbrot aus 750g Mehl 55–60 Minuten. Brötchen sind nach 15–20 Minuten fertig. Verlass dich am Ende auf den Klopftest und auf eine kräftig braune Kruste.

Warum geht mein Teig nicht auf?

Meist ist die Hefe zu alt, das Wasser war zu heiß oder der Raum zu kalt. Wasser über etwa 45 °C schadet der Hefe. Stell den Teig an einen warmen Ort, etwa in den Backofen mit eingeschaltetem Licht, und gib ihm Zeit.

Warum ist mein Brot innen klitschig?

Klitschig wird Brot, wenn es zu kurz gebacken oder zu früh angeschnitten wurde. Backe es lieber 5 Minuten länger und lass es vollständig abkühlen. Bei reinem Roggenbrot ohne Sauerteig bleibt die Krume oft feucht, deshalb gehört Roggen in Sauerteig.

Wie lange hält selbst gebackenes Brot?

Weizen- und Dinkelbrot schmecken 2–3 Tage frisch, Brot mit Sauerteig und Roggen hält 5–7 Tage. Bewahre es im Brotkasten oder in einem Leinenbeutel auf, nicht im Kühlschrank, denn dort wird es schneller altbacken.

Kann man selbst gebackenes Brot einfrieren?

Ja, Brot lässt sich etwa 3 Monate einfrieren. Schneide es vorher in Scheiben, dann taust du immer nur so viel auf, wie du brauchst. Gefrorene Scheiben kommen direkt in den Toaster.

Ist selbstgemachtes Brot gesund?

Selbst gebackenes Brot enthält genau das, was du hineingibst. Du bestimmst Mehlsorte, Vollkornanteil und Salzmenge und weißt bei jeder Zutat, woher sie kommt.

Lust auf Brot backen mit Sauerteig? Rezept für ein Roggenmischbrot

Nun hast du oben schon gelernt, wie du einen Sauerteig-Ansatz herstellst. Jetzt kommt er ins Brot. Dieses Roggenmischbrot braucht etwas Planung, weil der Sauerteig über Nacht reift. Die eigentliche Arbeit dauert trotzdem nur 20 Minuten. Hier ist das ganze Rezept, damit du nicht nochmal suchen musst.

Zutaten für 1 Roggenmischbrot (etwa 1,1kg)

  • für den Sauerteig: 250g Roggenmehl Type 1150, 250ml lauwarmes Wasser und 30g Sauerteig-Ansatz (Bäcker sagen Anstellgut)
  • 250g Roggenmehl Type 1150
  • 250g Weizenmehl Type 1050
  • 250ml lauwarmes Wasser
  • 15g Salz
  • 2 TL Brotgewürz
  • optional 5g frische Hefe als Starthilfe, wenn dein Sauerteig noch jung ist

Zubereitung

  1. Am Vorabend Roggenmehl, Wasser und Anstellgut für den Sauerteig verrühren. Abgedeckt 12–16 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen. Er ist fertig, wenn er Blasen wirft und angenehm säuerlich riecht.
  2. 30g vom fertigen Sauerteig in ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Das ist dein Anstellgut für das nächste Brot.
  3. Den restlichen Sauerteig mit allen übrigen Zutaten 5 Minuten zu einem weichen, klebrigen Teig verrühren. Roggenteig wird nicht lange geknetet wie Weizenteig und bleibt immer etwas feucht.
  4. Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  5. Mit nassen Händen zu einem Laib formen und in eine gefettete Kastenform legen. Oder du nimmst ein gut bemehltes Gärkörbchen, ein Körbchen aus Rattan, das dem Brot Halt und das typische Ringmuster gibt. Eine Schüssel mit einem bemehlten Küchentuch tut es auch.
  6. Abgedeckt 60–90 Minuten gehen lassen, bis sich an der Oberfläche feine Risse zeigen.
  7. Den Ofen mit einer Schale Wasser auf 250 °C vorheizen. Den Laib aus Körbchen oder Schüssel auf ein Backblech mit Backpapier stürzen, die Kastenform kommt so in den Ofen. 10 Minuten bei 250 °C backen, dann auf 200 °C reduzieren und 45–50 Minuten fertig backen.

Noch mehr über Sauerteig, seine Pflege und weitere Rezepte liest du in unserem Beitrag Sauerteigbrot backen.

Brot backen ohne Hefe - mit Backpulver oder mit Natron   

Ups, da hat sich spontan Besuch angekündigt, die Läden haben zu - schnell ein paar Brötchen backen? Aber mit Hefe dauert das Brot backen zu lang? Dann nimm Backpulver oder Natron, dann muss der Teig nicht gehen und die Brötchen oder das Brot sind im Handumdrehen fertig. Auch perfekt für Menschen, die keine Hefe vertragen und trotzdem nicht auf Brot verzichten möchten…

Rezept für Buttermilch-Brötchen mit Natron: schnell und einfach

Zutaten: 600g Weizen- oder Dinkelmehl, 500ml Buttermilch (oder wenn keine Buttermilch mehr da ist 1 EL Zitronensaft oder Essig in Milch geben und ca. 5 Minuten ruhen lassen, damit die Milch gerinnt), 1 TL Natron, 1,5 TL Salz    

Zubereitung: Als erstes den Backofen auf 200 °C Umluft (220 °C Ober- und Unterhitze) vorheizen und dann mit dem Teig beginnen: Mehl mit Natron und Salz in einer Schüssel gut vermengen. Buttermilch oder die geronnene Milch dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren, ohne den Teig lang zu kneten.

Aus dem Teig 9 Brötchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Brötchen mit einem scharfen Messer oben kreuzweise einschneiden. Nun kannst du sie noch mit Mohn, Sesam oder Sonnenblumenkernen bestreuen und dann geht es schon ab in den Ofen. Nach 20 bis 25 Minuten sind die Brötchen goldbraun und klingen hohl, wenn du von unten klopfst.   

Und hier noch ein tolles Rezept für Brötchen ohne Hefe:

Quarkbrötchen mit Backpulver backen

Hier kommst du zum Rezept.                

Wie bekomme ich eine knusprige Kruste beim Brot backen?

Hier gibt es 4 Tipps für eine knusprige Kruste:

Tipp 1: Backofen vorheizen

Heize den Backofen auf 250 Grad vor und schiebe das Brot in den heißen Ofen. Der Hitzeschub lässt den Teig noch einmal kräftig aufgehen, und die Kruste wird dick und knusprig. Nach 10 Minuten reduzierst du auf 200 Grad.

Tipp 2: Brotbackstein verwenden

Hier kann ein dicker Pizzastein, eine Granitplatte oder ein Brotbackstein wahre Wunder wirken... den Stein vorab mit aufheizen, dann das Brot darauf legen und die Hitze reduzieren.

Tipp 3: Wasserdampf beim Brot backen

Sorge für Feuchtigkeit im Ofen. Stelle dazu eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden des Backofens, damit das Wasser verdampfen kann. Alternativ kannst du auch mit einem Wassersprüher den heißen Ofen mit einigen Sprühstößen an die Wände bedampfen. Eine weitere Möglichkeit ist, einige Eiswürfel auf den Boden zu legen.

Tipp 4: Bestreiche das Brot nach dem Backen

Wenn du das Brot aus dem Ofen holst, dann bestreiche es sofort mit Wasser, damit du eine glänzende Kruste bekommst. Wenn du es schön findest, dass die Oberfläche gelb glänzt, dann füge dem Wasser ein verquirltes Eigelb hinzu. Für eine dunkle Oberfläche gib dem Wasser schwarzem Kaffee zu.

Brot backen in einer Form - Kastenform, Baguette-Backblech, im Topf/Römertopf

Für den Anfang reicht es sicherlich, das Brot zu formen und einfach auf einem Backblech zu backen. Wenn du dich weiter mit dem Brot backen beschäftigen möchtest, dann gibt es noch unzählige weitere Möglichkeiten, um noch schönere Ergebnisse zu erzielen:

Brot backen in der Kastenform

Die Kastenform ist gut geeignet für flüssigere Brote mit Nüsse und Samen, die sonst auseinanderlaufen würden. Auch Toastbrot bekommt dadurch seine typische Form.

Baguette-Backblech

Diese Form ist speziell für Baguettes gemacht, damit sie ihre längliche Form behalten und eine knusprige Kruste bekommen - meist mit Antihaft-Beschichtung und einer löchrigen Struktur. 

Brot backen im Topf

Ein Trend ist es gerade, das Brot in einem Topf zu backen. Dieser wird in den Backofen gestellt. Hier muss der Topf dafür geeignet sein und darf keine Kunststoffgriffe oder andere nicht hitzebeständige Elemente enthalten oder beschichtet sein. Für den Anfang reicht ein herkömmlicher nicht zu dünner Edelstahl-Topf. Für ein besseres Ergebnis eignen sich schwere Töpfe aus Gusseisen (in den vorgeheizten Ofen) oder ein Römertopf aus Ton (immer in den kalten Ofen schieben!).

Backformen

Denkbar sind außerdem auch Formen, die aus Glas, Silikon oder Keramik hergestellt sind. Da gibt es unzählige Varianten - jede verhält sich etwas anders. 

Alternativen zum Brot backen im Backofen: im Air Fryer, im Dampfgarer, in der Pfanne, im Thermomix® oder im Brotbackautomat

Du bist jetzt richtig neugierig geworden, was sonst noch so geht? Du musst dein Brot nicht im Backofen backen. Es gibt Haushaltsgeräte, die du dafür nutzen kannst:

Brot backen im Thermomix®

Mit diesem tollen Gerät sparst du dir das Teigkneten per Hand. Das Tolle daran: das Mehl kann vorab aus dem vollen Korn gemahlen werden. Dann die restlichen Zutaten in den Thermomix® geben und das Teigprogramm starten. Das Brot backen übernimmt dann üblicherweise der Backofen.

Brot backen im Brotbackautomat

Das Backen im Brotbackautomat ist der Klassiker, wenn du nicht viel Arbeit mit dem Brot backen haben möchtest. Hier werden die Zutaten eingefüllt und das gewünschte Programm gestartet. Das Brot wird auch in diesem Gerät gebacken und kommt am Ende fertig heraus.

Brot backen im Air Fryer

Auch im Air Fryer, der Heißluftfritteuse, gelingt ein kleines Brot. Nimm die halbe Menge vom Grundrezept (250g Mehl), forme einen runden Laib, der mit etwas Abstand in den Korb passt, und lass ihn auf einem Stück Backpapier gehen. Bei etwa 170 Grad braucht er je nach Gerät 25 bis 30 Minuten. Wird die Oberseite zu dunkel, drehst du das Brot nach 15 Minuten um. Der Klopftest verrät auch hier, wann es fertig ist.

Brot backen in der Pfanne

In Ländern wie Indien oder Pakistan ist es üblich, das Brot in der Pfanne zu backen, also auf dem Herd statt im Ofen. Flache Fladen gelingen so auch im schweren Topf mit Deckel auf dem Herd. Um das mal auszuprobieren, haben wir für dich ein Rezept für ein Naan-Brot aus der Pfanne.

Brot backen im Dampfgarer

Auch wenn es erstmal unlogisch klingt, ein Brot mit krosser Kruste im Dampfgarer zu backen - auch das geht wunderbar gerade durch den Dampf (siehe Tipps für eine krosse Kruste).

Outdoor - Brot backen im Dutch oven, auf dem Grill oder am Lagerfeuer

Immer mehr Leute entdecken die Möglichkeit, Brot auch über offenem Feuer zu backen. Das macht Spaß und ist perfekt im Camping-Urlaub.

Brot backen auf dem Grill im Dutch oven

Du bist fertig mit grillen und die Kohle glüht noch (wenn sie schon zerfällt, dann wird das eher nix mehr) - diese Restwärme kannst du perfekt nutzen zum Brot backen fürs nächste Frühstück - nachhaltiger geht es nicht...

Das klappt am besten im Dutch oven - ein gusseiserner Topf, den du fest verschließen kannst. Dazu den Dutch oven schon auf dem Grill vorheizen, den Teig hineingleiten lassen, Deckel schließen und ca. 35-45 Minuten in der Hitze backen. Den Dutch oven kannst du direkt in die Kohle stellen und auch noch von oben mit Kohle bedecken, dann ist die Temperatur überall schön gleichmäßig verteilt.

Brot backen auf dem Grill im Topf

Du brauchst fürs Brot backen einen feuerfesten Topf ohne Kunststoffteile und auf jeden Fall einen Grill mit einem Deckel, den du schließen kannst, so dass sich die Wärme rund ums Brot gut hält. Einen normalen Topf darfst du nicht direkt in die Kohle stellen, er könnte Schaden nehmen. Stelle ihn besser aufs Grillrost.

Brot backen auf dem Grill ohne Topf

Wenn du keinen Topf zur Hand hast, dann gehe so vor: teile den Teig in mehrere Teile, drücke oder walze sie platt und pinsel sie mit Öl ein. Direkt auf dem Rost gebacken, brauchen die Fladen ca. 10 Minuten.

Als Stockbrot am Lagerfeuer

Meine Kinder haben es immer geliebt und es durfte auf keinem Geburtstag fehlen: am Lagerfeuer sitzen und Stockbrot backen. Das macht Spaß und der Teig ist schnell gemacht.

Hierfür verwende am besten das Grund-Rezept mit Hefe und besorge lange Stöcke, die vorn an der Spitze etwas gereinigt werden. Den Teig in Kugeln einteilen und dann geht es los: den Teig zu einem Strang formen, oben beginnend den Teig dann um den Stock herumwickeln und unten festdrücken. Je dicker der Teig ist, desto länger dauert es, also darauf achten, möglichst dünn und gleichmäßig den Teig zu verteilen. 10 Minuten ins Feuer gehalten - drehen nicht vergessen, sonst wird es schwarz - und dann kann das Brot abgezogen oder direkt nach kurzem Abkühlen abgeknabbert werden. Beliebte Variante meiner Kinder: ein kleines Würstchen mit einwickeln, das gibt dann Brot mit Einlage. Als Nachtisch können Marshmallows gebacken werden.

Kann ich auch ein Low Carb Brot backen?

Aber sicher, du kannst das Mehl ersetzen durch Nüsse und Samen. Hier ein einfaches Rezept für ein Low Carb-Brot:

Nuss-Samen-Brot

Zutaten: 5 Eier, 1/2 TL Salz, 50ml Öl, 100g gemahlene Leinsamen, 200g Nüsse nach Wahl, am besten gemischt aus Haselnüssen, Cashewkerne, Mandeln, Walnüssen, 50g Kürbiskerne, 100g Sonnenblumenkerne, 50g Chiasamen 

Zubereitung: Die Eier mit Salz und Öl in einer Schüssel vermischen und die restlichen Zutaten zugeben. Die Masse in eine gefettete Kastenform füllen, etwas ruhen lassen und dann im vorgeheizten Ofen bei 170 Grad eine Stunde backen.

Du interessierst dich für Low Carb Brot? Dann schau mal bei diesem Beitrag vorbei: Low Carb Brote – Rezepte und Alternativen ohne Mehl aber mit Nüssen, Saaten, Gemüse. Da gibt es sehr viele nützliche Tipps zum Low Carb Brot backen und auch jede Menge Rezepte wie zum Beispiel ein Low Carb-Fitness-Brot - Das Rezept findest du hier.

Welche Gewürze passen ins Brot?

Ins Brot passen vor allem Kümmel, Fenchel, Koriander und Anis. Sie geben Roggen- und Mischbroten ihren typischen, leicht süßlich-würzigen Duft. Am einfachsten nimmst du eine fertige Mischung: Unser Brotgewürz gibt es gemahlen nach Bayerischer Art und geschrotet nach Fränkischer Art. Es ist salzfrei, das Salz gibst du also immer extra dazu. Als Startpunkt empfehlen wir 1–2 TL je 500g Teig.

  • Kümmel: der Klassiker im Roggenbrot, kräftig und leicht herb
  • Fenchel: mild und süßlich
  • Koriander: warm mit einer zitronigen Note
  • Anis: süßlich, nur sparsam verwenden
  • Schabziger Klee, auch Brotklee genannt: intensiv würzig und krautig, typisch für Brote aus Südtirol. Eine kleine Menge reicht.

Brotgewürze Kümmel, Fenchel, Koriander und Anis als Haufen

Für eine eigene Mischung zum Ausprobieren mörserst du je 1 TL Kümmel, Fenchel und Koriander grob und mischst sie unter 1kg Mehl. Wer es kräftiger mag, nimmt etwas mehr Kümmel.

Für die Kruste bestreust du den Laib vor dem Backen mit grobem Quellwassersalz und Kümmel, mit Sesam, Mohn oder unserem Kerne Mix. Damit die Saaten halten, streichst du den Laib vorher mit Wasser ein.

Was kannst du noch in den Teig geben? Von Gewürze über Haferflocken und Nüsse bis hin zum Käse

Um ein Brot noch interessanter zu machen, kannst du natürlich noch viele Extras mit in den Teig geben. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Bei einigen Zutaten solltest du aber die Flüssigkeitsmenge anpassen.

Bei süßen und hellen Teigen: Rosinen, Schokolade, Safran, Zimt, Bananen, Äpfel

Bei herzhaften Teigen: Hier hast du sehr viele Möglichkeiten, das Brot geschmacklich aufzupeppen... lass dich inspirieren:

Gewürze: Bio-Brotgewürz, Knoblauch, Zwiebelgranulat, Majoran, Oregano, Rosmarin, Kräuter der Provence, Pizza Pasta Gewürz

Nüsse und Saaten: Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Sesam, Mohn, Chia-Samen, Flohsamenschalen, Leinsamen

sonstige Extras: Haferflocken, geraspelter Käse, Schafskäse, Quark, Buttermilch, Joghurt, Möhren, Kürbis, Kräuter

Tipp: Wenn du noch altes trockenes Brot über hast, dann gib dies zerkleinert mit in den Brotteig - so erhältst du zusätzlich ein würziges Aroma.

Auf den Geschmack gekommen? Ganz viele leckere Brot-Rezepte zum Ausprobieren und Genießen

Wenn du jetzt noch mehr ausprobieren willst als ein einfaches Brot und auf den Geschmack gekommen bist auf selber Brot backen, dann teste doch einige unserer Rezepte. Hier kommen unsere Vorschläge zum Brot backen:

Wie wäre es zum Frühstück mit leckeren Sonntagsbrötchen oder Brioche-Brötchen? Als Vollkorn-Variante gibt es ein Rezept für Dinkel-Walnuss-Brötchen.

Ein Highlight zum Oster-Brunch wäre dieses Rezept für einen Osterzopf.

Eine herzhafte Variante zum Grillen oder fürs Buffet mit leckerem Dip sind unsere Rosmarin-Käse-Brötchen. Ebenso perfekt passt dazu unser Kräuterfaltenbrot mit einer leckeren Kräuter-Füllung oder das Handbrot mit Käse und Schinken. Probier das Rezept mal aus.

Ein einfaches Ciabatta-Baguette passt immer - ob zur Suppe oder zum Dippen. Auch lecker ist dieses Rezept für ein Zwiebel-Baguette.

Liebhaber eines kräftigen Brot sollten einmal dieses Rezept für ein skandinavisches Roggenbrot oder für das Schwarzwälder Landbrot ausprobieren.

Du suchst ein rustikales Brot ohne Hefe? Da wäre dieses Rezept für das Bierbrot genau das Richtige - ohne Hefe Brot backen geht wunderbar.

Und zum Schluss möchte ich dir ein leckeres süßes Brot vorschlagen, das ohne Zucker auskommt und supersaftig ist: das Kürbis-Bananenbrot. 

Hier findest du das Rezept für das Kürbis-Bananenbrot.

Und was gibt es dazu? Rezept-Ideen für Brotbeläge, Aufstriche, Dips und Konfitüre

Brot backen ist zwar auch schon echt toll, aber der Belag auf dem Brot macht die Sache noch interessanter. Wir haben hier noch viele Ideen für Brotbeläge:

Honig mal anders - hier ein Rezept für Zimt-Honig  

Mega-lecker sind unsere Marmeladen:
Vanille-Zimt-Konfitüre
Rote Vierfrucht-Marmelade
Beschwipste Erdbeer-Marmelade
Apfel-Glühwein-Gelee
Rhabarber-Aprikosen-Marmelade
Erdbeermarmelade mit Vanille
Blaubeer-Marmelade

Wenn du nicht so der Marmeladen-Typ bist, dann gibt es auch eine süße Alternative - das Rezept für die leckere vegane Schokocreme.

Oder magst du lieber Dips? Die passen toll zu Ciabatta oder Zwiebelbaguette.

Probiere dann unser Rezept für einen Kräuter-Dip oder Hüttenkäse-Curry-Dip. Zum indischen Fladenbrot passt hervorragend ein Dattel-Honig-Dip.

Das Rezept für den Dattel-Honig-Dip findest du hier.

Zum Grillen darf natürlich die Kräuter- oder Knoblauchbutter oder ein schmackhaftes Tsatziki nicht fehlen. Teste doch mal das Rezept für die Kräuterbutter - durch die vielen Gewürze ein Traum zum Ciabatta.

Hier kommst du zum Rezept der Kräuterbutter.

Und als Krönung empfehle ich ein fluffiges Rührei. Wie du das hinbekommst und noch ganz viele Tipps rund ums Rührei findest du hier in diesem Beitrag: Das perfekte Rührei - einfach und schnell gemacht.

Kreative Resteverwertung: 5 Ideen für trockenes, altes, hartes Brot

Wer kennt es nicht: Gerade war das Brot noch frisch, doch schon wenige Tage später ist es hart und trocken geworden. Vielleicht hat man es auch schlichtweg im Brotkasten vergessen und ärgert sich nun über das nicht mehr ganz so appetitlich wirkende Gebäck.

Doch keine Sorge: Denn solange nichts schimmelt, musst du auch nichts wegwerfen!

Stattdessen gibt es viele, leckere Möglichkeiten, um altes Brot optimal zu verwerten. Hier haben wir 5 kreative und köstliche Ideen gesammelt, was du mit trockenen Brot- und Brötchenresten anstellen kannst:

  1. Hart gewordene Brötchen kannst du vollständig trocknen lassen und sie anschließend zu Paniermehl verarbeiten. Dieses wird in der Küche immer mal benötigt. Das Brot dafür einfach mithilfe einer Küchenreibe ganz fein reiben und in ein sauberes Schraubglas füllen.
  2. Brot und Brötchen kannst du einweichen und mit Hackfleisch, Zwiebeln und Gewürzen saftige Frikadellen daraus zubereiten.
  3. Aus altbackenem Toast kannst du schnell und einfach "Arme Ritter" zaubern - ein köstliches Frühstücksrezept, das du süß und herzhaft genießen kannst und das auch bei Kindern sehr beliebt ist!
  4. Brot- und Brötchenreste sind auch ideal für selbstgemachte Knödel, z.B. herzhafte Käseknödel, Thüringer Klöße oder süße Topfenknödel.
  5. Hast du schon mal einen Brotauflauf zubereitet? Unser Rezept im Flammkuchen-Style wird dir bestimmt gefallen! Aber auch eine Variante mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum stellen wir uns äußerst lecker vor!

Weitere Zero-Waste-Ideen für altes Brot & Brötchen: Brotsuppe, Brotpudding, Brotchips

Wenn dein erstes eigenes Brot auf dem Gitter abkühlt und die Kruste leise knistert, verstehst du, warum so viele nach dem ersten Laib nicht mehr aufhören. Fang am Wochenende mit dem Grundrezept an. Mehl, Wasser, Salz und Hefe hast du vermutlich schon im Schrank.

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