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35 köstliche Kartoffel Rezepte – einfach & für jeden Geschmack!

Kartoffel Rezepte & Tipps für die Zubereitung - von Pfanne bis Ofen, als Beilage oder Hauptgericht, mit Fleisch oder vegetarisch. 

Kartoffel Rezepte zählen bei Klein und Groß zu den beliebtesten Gemüserezepten überhaupt! Kein Wunder - glänzt das heimische Wurzelgemüse nicht nur mit einem ausgezeichneten Nährstoffprofil, sondern bietet auch noch nahezu unbegrenzte Zubereitungsmöglichkeiten!

Ob gekocht, gebraten oder gebacken, als cremige Suppe oder sättigender Auflauf, fluffiges Püree oder knusprige Puffer, herzhaft oder sogar süß - Kartoffeln sind einfach klasse! In diesem Beitrag findet ihr Wissenswertes rund um die dolle Knolle, tolle Tipps für die Zubereitung und natürlich eine Sammlung unserer besten Kartoffel Rezepte, mit denen ihr garantiert Abwechslung auf die Teller bringt! Viel Freude beim Lesen, Ausprobieren & Genießen!

Bauernfrühstück mit Bratkartoffeln, Speck, Ei und Schnittlauch in der Pfanne

Was euch in diesem Beitrag erwartet:

Wissenswertes zur Kartoffel

Überblick: Verschiedene Kartoffelsorten & ihre Verwendung

Wie gesund sind Kartoffeln? Inhaltsstoffe & Kalorien

Kartoffeln einkaufen & lagern - 5 Tipps

Kartoffeln zubereiten: 5 leckere Ideen

Was passt zu Kartoffeln? 

35 köstliche Kartoffel Rezepte - mit oder ohne Fleisch, vegan, einfach oder ausgefallen

Rezepte mit gekochten Kartoffeln als Hauptspeise

Wissenswertes zur Kartoffel

Als Grundnahrungsmitteln sind Kartoffeln aus unseren Haushalten nicht wegzudenken! Vor allem in der gutbürgerlichen Küche haben sie seit Langem einen festen Platz. Umso spannender ist die Tatsache, dass das nicht schon immer so war…aber der Reihe nach ;) Wir haben die Knolle für euch mal genauer unter die Lupe genommen:

  • Ihren Ursprung hat sie in Südamerika. Von dort fand sie im 16. Jahrhundert durch die Spanier den Weg zu uns nach Europa. 
  • Botanisch betrachtet gehören Kartoffelpflanzen zu den sogenannten Nachtschattengewächsen, zu denen z.B. auch Auberginen, Tomaten und Paprika zählen. Sie sind grundsätzlich leicht zu kultivieren und gedeihen am besten an sonnigen, hellen Plätzen - gerne auch im eigenen Garten. 
  • Essbar ist nur die Knolle der Pflanze, die unter der Erde heranwächst und im Prinzip eine Verdickung des Sprosses ist. Über der Erde entwickelt die Kartoffelpflanze grüne Blätter, Stiele und sogar schöne, weiße Blüten, die jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind. 
  • Aussehen & Geschmack: Kartoffeln sind leicht an ihrer knollenartigen Form, einer bräunlichen, dünnen Schale, sowie einem eher hellen bis gelblichen Fruchtfleisch zu erkennen. Abhängig von der Sorte können sie hinsichtlich Größe, Farbe und Form abweichen, z.B. entsprechend kleiner oder größer, runder oder länglicher sein und unterschiedliche Färbungen mitbringe, von rötlich über bläulich-violett bis schwarz. Gemeinsam ist ihnen ein leicht erdiger, angenehmer Geschmack, den manche auch mit dem feinen Aroma von Esskastanien assoziieren. Auch dieser kann sortenabhängig unterschiedlich ausgeprägt sein. Auf die verschiedenen Kartoffelsorten gehen wir im nächsten Absatz genauer ein.
  • Bevor man die Knolle als Nahrungsmittel entdeckte, galt sie aufgrund ihrer weißen Blütenpracht zunächst als Zierpflanze. Erst seit dem 17. Jahrhundert wird sie dank ihres Stärke- und Eiweißgehalts als Grundnahrungsmittel genutzt und half v.a. während des 18. und 19. Jahrhunderts dabei, die deutsche Bevölkerung vor Hungersnöten zu bewahren. 
  • Saison: In Deutschland haben Kartoffeln - je nach Sorte und Region - von Juni bis Oktober Saison. Da sie unter den richtigen Bedingungen lange lagerfähig sind, sind sie als Lagerware aber das ganze Jahr über verfügbar.
  • Bezeichnungen: In Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich noch weitere Namen für das beliebte Gemüse etabliert: So sind sie laut Duden z.B. auch als Erdäpfel, Erdbirnen, Grumbeeren oder Grundbirnen bekannt.

Überblick: Verschiedene Kartoffelsorten & ihre Verwendung

Bei der dollen Knolle handelt es sich um ein äußerst sortenreiches Gemüse: Über 200 verschiedene Sorten werden in Deutschland kultiviert - das ist schon eine ganze Menge, nicht wahr? ;) Unter diesen Sorten sind viele regionale Spezialitäten mit einprägsamen bis kurios klingenden Namen zu finden, sei es die Goldmarie, der Ackersegen, die blaue Anneliese oder das Bamberger Hörnchen.

Wie bereits kurz angesprochen, lassen sich Kartoffeln anhand von unterschiedlichen Merkmalen kategorisieren. Diese sind: 

  1. Kochtyp: Festkochend, vorwiegend festkochend oder mehligkochend
  2. Geschmack: lieblich-süßlich, fein würzig-kräftig würzig, nussig, erdig
  3. Konsistenz: buttrig-zart, cremig, mehlig
  4. Farbe von Schale & Fruchtfleisch: weißlich, gelblich, rötlich, violett, bläulich, braun, schwarz
  5. Erntezeitpunkt: sehr frühreif, frühreif, mittel-spätreif

Und welche Kartoffel nehme ich für welche Rezepte?

Hier spielt insbesondere der Kochtyp eine wesentliche Rolle: Behält das Gemüse nach dem Garen eine stabile, schnittfeste Konsistenz? Wird es eher weich? Oder gar mehlig? Je nach Gericht kann man dann entsprechend die passende Kartoffelsorte auswählen, um das gewünschte Geschmackserlebnis zu erzielen.

Hier sind die 3 Kochtypen im Überblick:

  1. Festkochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Gerichte, in denen sie ihre Form behalten sollen, auch wenn sie z.B. in Scheiben oder Würfel geschnitten werden. Somit sind sie ideal für Kartoffelsalat, Salz- und Pellkartoffeln, knusprige Bratkartoffeln, Gratins und Aufläufe, sowie Pommes. Beispiele für festkochende Sorten sind Linda, Sieglinde, Annabelle und La Ratte.
  2. Vorwiegend festkochende Kartoffeln sind Allrounder: Sie werden beim Garen zwar weicher als ihre festkochenden Verwandten, zerfallen aber nicht zu stark. Somit eignen sie sich bestens für Eintöpfe und Aufläufe, Pell- und Ofenkartoffeln, Suppen mit Einlage, Gnocchi oder Rösti. Bekannte Beispiele sind La Bonnotte, Marabel und Aeggeblomme.
  3. Mehligkochende Kartoffeln entwickeln durch das Garen eine besonders weiche, mehlige Konsistenz, teilweise zerfallen sie sogar. Dadurch lass sie sich gut formen und sind optimal für Pürees, cremige Suppen, sämige Eintöpfe oder als Zutat für Klöße, Teig u.ä. Beispiele für mehligkochende Sorten sind Augusta, Adretta, sowie der Ackersegen.

Grund für die unterschiedlichen Kochtypen ist übrigens der Stärkegehalt der Kartoffeln: Je mehr Stärke enthalten ist, desto weicher und mehliger werden sie durch das Garen. Und: Je mehr Stärke, desto geringer ist der Eiweißgehalt. Festkochende Sorten enthalten dementsprechend am wenigsten Stärke, liefern aber dafür am meisten Eiweiß.

Alternative Süßkartoffel?

Kurz möchten wir noch auf die Süßkartoffel zu sprechen kommen, die als Alternative zur Kartoffel immer beliebter wird. Auch sie ist ein knollenartiges Gemüse aus Südamerika, das jedoch nicht zu den Nachtschatten-, sondern den sogenannten Windengewächsen zählt. Wie es ihr Name verrät, schmeckt sie leicht süßlich und ist an ihrer rötlich-orangenen Farbe gut zu erkennen. Außerdem enthält sie zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine, sowie Stärke und lässt sich ganz ähnlich wie Kartoffeln zubereiten: Man kann sie kochen, braten, backen, ja sogar roh genießen. Einen informativen Beitrag zur Süßkartoffel - inklusive leckeren Rezepten - findet ihr HIER!

Wie gesund sind Kartoffeln? Inhaltsstoffe & Kalorien

Ernährungsphysiologisch betrachtet überzeugt das Nachtschattengewächs mit einem ausgezeichneten Nährstoffprofil: Neben Vitaminen, die sich v.a in der Schale befinden (insbesondere B-Vitamine und Vitamin C), liefern sie auch reichlich Mineralstoffe (darunter Magnesium, Kalium, Kalzium und Natrium), Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, sowie hochwertiges pflanzliches Eiweiß. An dieser Stelle möchten wir auch gern mit einem Mythos aufräumen, der sich wacker hält. Und zwar:

"Kartoffeln machen dick!"

Diese Annahme hört und liest man oft. Doch tatsächlich enthalten sie auf 100g nur ca. 70 Kalorien, reichlich Wasser, bis zu 15g Stärke und einen geringen Fettanteil. Dank ihres Stärke-und Eiweißgehalts sättigen sie außerdem sehr gut. Zusammen mit all den anderen genannten Nährstoffen können sie dadurch gewiss als wertvolles Lebensmittel im Rahmen einer ausgewogenen und figurbewussten Ernährung betrachtet werden.

Ihr Ruf als Dickmacher rührt eher woanders her: Oft werden Kartoffeln nämlich mit reichlich Fett zubereitet und gegessen, z.B. als frittierte Pommes oder Kartoffelknödel mit üppiger Sauce. Zudem liefern sie mehr Stärke als andere Gemüsesorten, was mit einer kohlenhydratreduzierten Ernährung schwerer zu vereinbaren sein mag. Letztendlich kommt es jedoch immer auf die Zubereitung und die verzehrte Menge an - wer hier also ein Auge drauf behält und Rezepte entsprechend passend auswählt, kann die Knolle sicherlich trotz Diät oder Low Carb Ernährung in den Speiseplan integrieren.

Kann man Kartoffeln roh essen?

Das ist nicht zu empfehlen. Kartoffeln gehören zu den Lebensmitteln, die nur gegart verzehrt werden sollten. Hauptgrund ist der hohe Gehalt an Stärke, welche im rohen Zustand schwer verdaulich ist. Abgesehen davon wäre der Genussfaktor des rohen Gemüses ohnehin nicht hoch, da es sehr bitter und mehlig schmeckt. Aber es gibt ja zum Glück unzählige leckere Kartoffel Rezepte und Zubereitungsmöglichkeiten, mit denen das Knollengemüse zu wahren Höchstformen aufläuft! Mehr dazu später...:)

Sind rohe Kartoffeln giftig?

Nein, eine normale, feste Kartoffel ist roh nicht giftig, nur schwer verdaulich. Der Stoff, auf den es ankommt, heißt Solanin. Er steckt vor allem in grünen Stellen, in Keimen und Augen und direkt unter der Schale. Wichtig zu wissen: Kochen baut Solanin kaum ab. Eine grüne Kartoffel wird also auch im Topf nicht harmlos, deshalb schneidet ihr solche Stellen vor dem Garen großzügig weg (mehr dazu bei den Lagertipps).

Kartoffeln einkaufen & lagern - 5 Tipps

Als beliebtes und vielseitiges Grundnahrungsmittel könnt ihr Kartoffeln immer auf Vorrat zuhause haben. Einmal eingekauft und anschließend richtig gelagert, habt ihr stets eine prima Grundlage für leckere Rezepte. Hier kommen unsere 5 Tipps für Einkauf und Lagerung:

  1. Bio bevorzugen: Wie bereits erwähnt, stecken viele wertvolle Inhaltsstoffe der dollen Knolle in der Schale. Diese kann mitgegessen werden. Achte beim Einkauf aber auf die Frische und am besten auch auf Bio-Qualität, die ohne Pestizide & Co auskommt.
  2. Frische beachten: Prüft beim Einkaufen, ob die Kartoffeln fest sind, d.h. Daumendruck standhalten. Außerdem sollten sie frei von Verfärbungen, z.B. grünlichen Stellen oder Wucherungen (auch "Augen" genannt) sein.
  3. Kühl, dunkel, trocken: Drei Schlagworte, die eine optimale Lagerung von Kartoffeln gewährleisten. Die lichtempfindlichen Nachtschattengewächse lieben es dunkel und fühlen sich am wohlsten bei kühlen Temperaturen zwischen 4-8 °C. Ideale Aufbewahrungsorte sind z.B. ein trockener Keller oder eine abgedunkelte Vorratskammer.
  4. Achtung Solanin! Trotz optimaler Lagerung solltet ihr eure Kartoffelvorräte von Zeit zu Zeit checken: Entwickeln sich Wucherungen auf der Oberfläche? Dann ist das ein Hinweis darauf, dass sich Solanin bildet - ein bitterer Stoff, der in höheren Mengen konsumiert giftig und gesundheitsschädlich ist und sich auch in grünlichen Stellen der Kartoffel anreichert. Doch die Faustregel lautet hier: Solange solche Wucherungen kürzer als 1 cm sind, müsst ihr die Kartoffeln nicht wegwerfen, sondern könnt die Stellen großzügig entfernen. Ab 1 cm solltet ihr die Kartoffeln jedoch vorsichtshalber entsorgen.
  5. Kartoffeln einfrieren: Das ist problemlos möglich - sofern die Kartoffeln nicht mehr roh, sondern gekocht sind. Schneidet sie am besten in Scheiben und friert sie anschließend ein. So könnt ihr sie z.B. für Suppen oder Eintöpfe verwenden.

Sind weiche Kartoffeln noch essbar?

Ja, weiche oder leicht schrumpelige Kartoffeln könnt ihr in der Regel noch essen. Sie haben beim Lagern Wasser verloren, meist weil es zu warm oder zu trocken war. Riechen sie aber muffig, sind sie nass, faulig oder schimmelig, gehören sie in den Müll.

Weiche Kartoffeln schmecken am besten dort, wo es nicht auf Biss ankommt: im Püree, in der Suppe oder im Gratin. Schält sie etwas dicker und prüft dabei, ob innen alles hell und fest ist.

Sind Kartoffeln mit grünen Stellen oder Augen noch essbar?

Ja, wenn die grünen Stellen klein sind und ihr sie großzügig herausschneidet. Dasselbe gilt für Augen und kurze Keime: mit der Messerspitze tief ausstechen. Ist eine Kartoffel großflächig grün oder schmeckt sie nach dem Kochen bitter, werft sie lieber weg.

Weil Solanin teilweise ins Kochwasser übergeht, solltet ihr das Wasser von Pellkartoffeln nicht weiterverwenden. Für Kinder schält man Kartoffeln am besten immer. Damit es gar nicht erst so weit kommt: dunkel lagern, denn grün werden Kartoffeln durch Licht.

Kartoffeln zubereiten: 5 leckere Ideen

Für die Zubereitung stehen euch verschiedene Optionen zur Verfügung. Einige sind besonders nährstoffschonend, andere besonders schnell und auch das Aroma und die Konsistenz der Kartoffeln variiert je nach Methode.

Grundsätzlich gilt für die Vorbereitung: Spült die Kartoffeln immer gründlich ab, besonders, wenn ihr sie mit Schale zubereiten bzw. essen möchtet. Im geschälten Zustand solltet ihr sie allerdings nicht zu lange wässern, da dadurch wertvolle Nährstoffe, wie z.B. wasserlösliche Vitamine, verloren gehen.

Hier kommen 5 Ideen, mit denen sich Kartoffeln lecker zubereiten lassen:

1. Kartoffeln kochen (mit & ohne Schale)

Kochen ist der Klassiker. Werden Kartoffeln ohne Schale gekocht, spricht man von Salzkartoffeln. Bleibt die Schale dran und wird erst nach dem Kochen entfernt, sind es Pellkartoffeln.

Für beide Varianten benötigt ihr einen ausreichend großen Topf, den ihr mit Salzwasser füllt - nur so viel, dass die Kartoffeln gut bedeckt sind. Je nach Größe der Knollen beträgt die Kochzeit ca. 20-30 Minuten. Bevor ihr das Wasser abschüttet, macht ihr noch die Garprobe: Stecht die Kartoffeln kurz mit einem Messer an und prüft, ob sie weich genug sind.

Achtung: Pellkartoffeln immer etwas abkühlen lassen und vorsichtig schälen, da sie viel Wärme speichern.

2. Kartoffeln dämpfen

Eine besonders nährstoff- und aromaschonende Zubereitungsweise ist das Dämpfen: Hierfür wird das Gemüse (geschält oder ungeschält) in einen Topf mit Dämpfeinsatz gegeben und über einem Wasserbad durch den entstehenden Wasserdampf gegart. Je nach Größe dauert das etwa 20 Minuten.

3. Kartoffeln in der Pfanne zubereiten

Bratkartoffeln zählen zu den beliebtesten und schmackhaftesten Zubereitungsmöglichkeiten! Ihr könnt sie sowohl aus rohen, als auch gekochten Kartoffeln herstellen. HIER haben wir euch all unsere Tipps für perfekte, knusprige Bratkartoffeln gebündelt! Lasst es euch schmecken!

4. Kartoffeln im Backofen zubereiten

Große, dicke Ofenkartoffeln sind für viele der Inbegriff von Soulfood: Sie sättigen, wärmen und sind in Kombination mit einem cremigen Dip ein großer Genuss!

Die Zubereitung ist unkompliziert: Ihr benötigt festkochende Kartoffeln, die ihr gründlich wascht und mit einer Gabel von allen Seiten einstecht. Belegt ein Backblech mit Backpapier, pinselt die Kartoffeln mit etwas Öl ein und lasst sie bei 200 °C ca. 60 Minuten backen, bis sie gar sind. Nach der Backzeit nehmt ihr die Kartoffeln aus dem Ofen, grabt mit einem Löffel eine kleine Vertiefung in die Oberfläche und füllt diese mit einem Dip eurer Wahl, z.B. Kräuterquark, Guacamole oder Hummus. Wenn ihr möchtet, verfeinert eure Ofenkartoffeln noch mit Gewürzen, frischen oder getrockneten Kräutern.

5. Kartoffeln grillen

Auch für den Grill sind die Knollen bestens geeignet! Sie erhalten dadurch ein tolles Aroma und die Zubereitung ist denkbar einfach. Der Klassiker sind sicherlich Folienkartoffeln - doch auch in einer umweltfreundlicheren Version ohne Alufolie könnt ihr leckere Grillkartoffeln zubereiten.

Ihr braucht:

  1. Kartoffeln (mit Schale) gründlich abbürsten, waschen und in Scheiben schneiden.
  2. Die Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Gewürzen und Kräutern nach Wahl marinieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die marinierten Kartoffeln für einige Minuten auf den Grill legen und wenden, bis sie von beiden Seiten goldbraun sind.

Was passt gut zu Kartoffeln?

Hier kann man eigentlich nur sagen: So gut wie alles! Denn Kartoffeln sind extrem kompatibel mit den verschiedensten Lebensmitteln bzw. Zutaten. Ob mit Gemüse, Fleisch, Fisch, Früchten, Dips, Gewürzen, Kräutern, als Beilage oder Hauptgericht - wir zeigen euch, womit die Kartoffel die köstlichsten kulinarischen Beziehungen eingeht:

  1. Gemüse: Da sie so nahrhaft sind, eignen sich die Knollen ideal als Zutat für vegetarische und vegane Rezepte mit viel Gemüse! Hier könnt ihr wirklich aus dem Vollen schöpfen, denn sie harmonieren z.B. wunderbar mit sämtlichem Kohlgemüse (z.B. Rosenkohl, Brokkoli, Blumenkohl), grünem Blattgemüse wie Spinat, Mangold oder Wirsing, Wurzelgemüse wie Rote Bete, Karotte oder Sellerie, sowie Tomaten, Paprika oder Zucchini! Als Rezepte bieten sich Aufläufe und Gratin, Eintöpfe, Suppen oder Ofengerichte an.
  2. Fleisch: Es soll deftig sein? Kein Problem! Kartoffeln passen toll zu Fleischgerichten und sind ein Paradebeispiel für die traditionelle Hausmanns- und Hausfrauenkost! :) Ob in einem herzhaften Gulasch oder Eintopf, zu Rouladen, Braten, Steak, Königsberger Klopsen, knusprigem Schnitzel oder als Bratkartoffeln mit Speck - die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
  3. Fisch: Als Salz- oder Pellkartoffeln ist die Knolle der perfekte Begleiter zu gebratenem oder gegrilltem Fischfilet wie z.B. Zander, Dorade, Lachs oder Forelle.
  4. Hülsenfrüchte: Kichererbsen, Bohnen und Linsen sind ausgezeichnet zum Kombinieren geeignet. Neben reichlich komplexen Kohlenhydraten ergänzen sie nämlich auch das Eiweißprofil von Kartoffeln optimal.
  5. Käse & Sahne: Läuft euch beim Gedanken an ein leckeres Kartoffelgratin auch das Wasser im Mund zusammen? Zum Überbacken eignen sich verschiedene Käsesorten (von mildem Butterkäse und Emmentaler über würzigen Bergkäse bis hin zu mediterranem Mozzarella und Feta) oder auch eine köstliche Sahne-Schmand-Sauce.
  6. Dips: Keep it simple! Die Kartoffel ist ja für sich alleine schon so nährstoffreich - da braucht es manchmal nur einen guten Dip dazu und fertig ist ein perfektes und einfaches Essen! Als Ergänzung passen z.B. Hummus, Guacamole, Baba Ganoush oder der klassische Kräuterquark.
  7. Früchte: Vielleicht nicht der erste Gedanke, der einem in den Sinn kommt. Aber tatsächlich passen Kartoffeln super mit Früchten zusammen! Einige von euch kennen vielleicht das Gericht "Himmel und Erde" - ein altes, traditionelles Rezept, welches eine Kombination aus Kartoffelpüree und Apfelmus ist und früher als Arme-Leute-Essen galt. Aber auch die beliebten Rösti werden gerne mit fruchtigem Apfel- oder Birnenmus kombiniert. Lecker zu Kartoffeln schmecken z.B. auch gedünstete Pflaumen, Zwetschgen oder Chutney.
  8. Gewürze und Kräuter: Auch hier habt ihr eine große Auswahl - je nachdem, in welche kulinarische Richtung euere Kartoffel Rezepte gehen sollen.

Tipp: Auch mit kreativen Gewürzmischungen könnt ihr euren Kartoffel Rezepten eine raffinierte und außergewöhnliche Note verleihen! Kennt ihr z.B. schon Zatar, Chimichurri, Chakalakka, Avocado-Dip, Gemüseallrounder, Umami-Alleswürzer, Bruschetta-Gewürz oder Café de Paris? Bei uns findet ihr eine große Auswahl an erlesenen Gewürzmischungen für jeden Geschmack! >> Zum Shop!

Was passt zu gekochten Kartoffeln?

Zu gekochten Salz- oder Pellkartoffeln passt alles, was Sauce mitbringt: Kräuterquark, Spiegelei mit Spinat, Senfsauce, Rahmgemüse, Fischfilet mit Zitronenbutter oder ein Braten mit Bratensauce. Ganz schlicht und sehr gut sind Pellkartoffeln mit Quark, Leinöl und frischem Schnittlauch. Übrig gebliebene gekochte Kartoffeln werden am nächsten Tag zu Bratkartoffeln, Kartoffelsalat oder Gratin (Ideen dazu ganz unten).

Was passt zu Drillingskartoffeln?

Drillinge sind kleine, meist festkochende Kartoffeln, die man mit Schale isst. Sie passen als Beilage zu Steak, Hähnchen, Lachs oder Grillgemüse. Am besten schmecken sie halbiert aus dem Ofen: mit Olivenöl, Salz und Rosmarin bei 200 °C etwa 30 Minuten rösten. Dazu ein Dip aus Joghurt oder Kräuterquark, und das Abendessen steht.

35 köstliche Kartoffel Rezepte - mit oder ohne Fleisch, vegan, einfach oder ausgefallen

Kommen wir nun zum kulinarischen Höhepunkt dieses Beitrags - unseren Kartoffel Rezepten! Da nämlich auch wir große Liebhaber der dollen Knolle sind, haben sich auf unserem Blog inzwischen zahlreiche Rezepte angesammelt...:) Die 35 besten Rezepte haben wir hier für euch zusammengestellt: Ob Suppe, Eintopf, Salat, Auflauf, mit oder ohne Fleisch, aus der Pfanne oder dem Ofen, vegan oder ausgefallen - lasst euch inspirieren und erfindet die Kartoffel immer wieder neu!

Kartoffelsuppen & Eintopf Rezepte

Als Zutat für sämige Suppen und herzhafte Eintöpfe eignet sich das Knollengemüse einfach perfekt!

Klassische Kartoffel Rezepte

Beliebte, traditionelle Gerichte, die satt & glücklich machen:

Kartoffelsalat Rezepte

Toll als Beilage zu Fleisch, Fisch und Spiegelei - oder auch mal als sättigende Hauptmahlzeit!

Kartoffelauflauf Rezepte

Als Auflauf oder Gratin, mit Käse oder Sahne überbacken einfach köstlich!

Kartoffelpüree

Den Kindheits-Klassiker lieben wir bis heute! Das Basis-Rezept lässt sich mit Zutaten wie anderem Gemüse, Speck oder Gewürzen leicht abwandeln und schmeckt so immer wieder anders!

Kartoffel Rezepte aus der Pfanne

Knusprig Gebratenem lässt sich nur schwer widerstehen! Wann hattet ihr zum letzten Mal leckere Reibekuchen? Wird mal wieder Zeit...! :)

Kartoffel Rezepte aus dem Ofen

Krosse Pommes, Hasselback, Smashed Potatoes oder Pizza-Style - hier dürften alle auf ihre Kosten kommen!

Schnelle Kartoffelgerichte

Wenn es nach Feierabend schnell gehen muss, sind diese Kartoffelgerichte in rund 30 Minuten auf dem Tisch:

Deutsche Kartoffelgerichte

Ohne Kartoffeln wäre die deutsche Küche kaum denkbar. Zu den bekanntesten Klassikern gehören Kartoffelsuppe, Kartoffelsalat, Bratkartoffeln, Reibekuchen, Thüringer Klöße, Schupfnudeln, Senfeier und Pellkartoffeln mit Quark. Dazu kommt Himmel und Erde, also Kartoffelpüree mit Apfelmus und gebratener Blutwurst. Die meisten davon findet ihr oben als Rezept.

Rezepte mit gekochten Kartoffeln als Hauptspeise

Gekochte Kartoffeln vom Vortag sind kein Rest, sondern ein Vorsprung. Sie sind schon gar, lassen sich gut schneiden und werden in der Pfanne knuspriger als frisch gekochte. Wer am Sonntag gleich die doppelte Menge Pellkartoffeln kocht, hat am Montag schon halb gekocht. Am besten eignen sich festkochende Sorten; mehlige Kartoffeln nehmt ihr für Püree, Gnocchi oder Schupfnudeln.

  • Bratkartoffeln: die Kartoffeln in Scheiben in reichlich Fett goldbraun braten, erst dann Zwiebeln dazugeben. Alle Tricks stehen bei unseren knusprigen Bratkartoffeln.
  • Bauernfrühstück: 600g gekochte Kartoffeln in Scheiben mit 100g Speckwürfeln und einer Zwiebel knusprig braten, 4 verquirlte Eier darübergießen und bei kleiner Hitze stocken lassen. Dazu Gewürzgurken.
  • Kartoffelgratin: mit gekochten Kartoffeln braucht es nur noch 25 Minuten im Ofen. So geht das Kartoffelgratin aus gekochten Kartoffeln.
  • Kartoffelsalat: lauwarme Pellkartoffeln nehmen das Dressing am besten auf, zum Beispiel beim Kartoffelsalat mit Essig und Öl.
  • Senfeier mit Kartoffeln: ein günstiges, sattmachendes Mittagessen aus Omas Küche, hier unser Senfeier-Rezept.
  • Gnocchi und Schupfnudeln: aus mehligen, gekochten Kartoffeln, Mehl und Ei. Probiert die Gnocchi mit Safransauce.
  • Kartoffel-Gemüse-Pfanne: gekochte Kartoffelwürfel mit Paprika, Zucchini und Zwiebel anbraten, mit Bratkartoffelgewürz würzen und ein Spiegelei obendrauf setzen.

Gekochte Kartoffeln halten sich im Kühlschrank gut verpackt 2 bis 3 Tage. Ob die Pfanne am Ende leer ist, weil es so gut schmeckt, oder weil schon beim Braten genascht wurde, bleibt euer Geheimnis.

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Wenn es in eurer Küche nach knusprigen Bratkartoffeln oder frischem Püree duftet, hat die Knolle wieder einmal gewonnen. Bei so vielen Zubereitungsarten wird die Knolle nie langweilig. Sucht euch für heute Abend eines der Kartoffelrezepte aus der Liste aus, am besten eines, das ihr noch nie gemacht habt.

Wenn euch dieser Beitrag zum Thema Kartoffel Rezepte gefallen hat, dann taggt uns mit euren Kreationen bei Instagram und Facebook. Probiert doch gerne auch unsere anderen Rezepte. An dieser Stelle möchten wir euch auch unsere kostenlose Koch- und Backgruppe bei Facebook empfehlen, in der ihr euch mit vielen anderen leidenschaftlichen Hobby-Köchen austauschen könnt: Rezepte - Kochen & Backen mit Azafran & Friends! Vorbeischauen lohnt sich :-)

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