Weihnachtsessen Ideen: Rezepte fürs Weihnachtsmenü
Weihnachtsessen Ideen für Heiligabend und die Feiertage: 5 Menüs, Zeitplan und Rezepte von einfach bis festlich
Weihnachtsessen kann an Heiligabend mit einer Stunde Arbeit auf dem Tisch stehen, wenn der Rest vorher erledigt ist. Viele Gastgeber fürchten den Moment, in dem Klöße, Soße, Gemüse und Dessert gleichzeitig fertig sein sollen. Dabei hält sich Rotkohl 3–4 Tage im Kühlschrank, und Suppe und Rouladen schmecken am nächsten Tag sogar besser.
Hier findest du fünf fertig geplante Menüs von einfach bis festlich und einen Zeitplan, mit dem das meiste schon am Vortag erledigt ist. Am Festtag garst du nur noch fertig und sitzt selbst mit am Tisch. Dazu findest du über 30 Rezepte zum Kombinieren und die Gewürze, die nach Weihnachten duften.
Was dich in diesem Beitrag zum Thema „Weihnachtsmenü“ erwartet:
Weihnachtsessen Ideen nach Aufwand: 5 fertige Menüs
Weihnachtsessen vorbereiten: dein Zeitplan
Alle Rezepte nach Gang: Vorspeise, Hauptgang, Beilagen, Dessert
Die passenden Getränke zum Weihnachtsmenü
Welche Gewürze gehören ins Weihnachtsessen?
5 Tipps für stressfreie und stimmungsvolle Weihnachten
Häufige Fragen zum Weihnachtsessen
Weihnachtsessen Ideen nach Aufwand: 5 fertige Weihnachtsmenüs
Du musst das Rad nicht neu erfinden. Diese fünf Menüs sind aufeinander abgestimmt: leichte Vorspeise vor schwerem Braten, frisches Dessert nach deftigem Hauptgang. Bei jedem steht, was du schon vorher erledigen kannst.
1. Einfaches Weihnachtsessen für Heiligabend (ca. 1 Stunde am Abend)
- Vorspeise: Frischkäse-Tannenbaum mit Rohkost, am Vormittag geformt und kalt gestellt.
- Hauptgang: Würstchen mit Kartoffelsalat. Der Salat zieht über Nacht und schmeckt am nächsten Tag besser.
- Dessert: Gefüllter Bratapfel mit Vanillesauce. Die Äpfel vorbereiten und in den Ofen schieben, sobald der Hauptgang auf dem Tisch steht.
2. Klassisches Weihnachtsmenü wie bei Oma (1. Feiertag)

- Vorspeise: Französische Zwiebelsuppe, am Vortag gekocht und am Fest nur aufgewärmt.
- Hauptgang: Rinderrouladen aus dem Backofen mit Rotkohl nach Omas Rezept und Thüringer Klößen (aus rohen und gekochten Kartoffeln, „halb und halb“). Den Rotkohl 2–3 Tage vorher schmoren, die Rouladen am Vortag. Aufgewärmt sind beide noch runder.
- Dessert: Grießflammerie wie von Oma (gestürzter Grießpudding). Am Vortag kochen und in Förmchen fest werden lassen.
3. Festliches Weihnachtsmenü für Gäste
- Vorspeise: Kräuterschaumsuppe mit Räucherforelle.
- Hauptgang: Rehrückenfilet mit Safran-Äpfeln, dazu festlicher Rotkohl mit Orange und ein Kartoffelgratin aus dem Ofen.
- Dessert: Kulfi mit Safran (indisches Milcheis, das ohne Eismaschine im Gefrierfach fest wird). Spätestens am Vortag einfrieren, am Fest nur noch anrichten.
4. Weihnachtsmenü mit Fisch als Hauptgang
- Vorspeise: Birne-Halloumi-Salat mit roter Bete.
- Hauptgang: Orientalisch gewürztes Fischfilet auf Couscous oder Lachs in Sahnesauce mit Spinat.
- Dessert: Spekulatius-Crumble mit Beeren, schnell gemacht, während der Kaffee durchläuft.
5. Vegetarisches Weihnachtsessen (auch vegan möglich)

- Vorspeise: Blumenkohlsuppe mit Safran oder vegan: cremige Rosenkohlsuppe.
- Hauptgang: Vegane Wirsingroulade mit Pilzfüllung, dazu Rotkohl (mit Öl statt Schmalz) und Käseknödel oder Kartoffelpüree.
- Dessert: Lebkuchen-Mousse.
Tipp für gemischte Runden: Plane die Beilagen vegetarisch (Rotkohl mit Öl, Klöße, Gratin) und biete zwei Hauptgänge an: Braten für die einen, Wirsingroulade für die anderen. So sitzt niemand vor einem halb leeren Teller, und du kochst trotzdem nur ein Menü.
Weihnachtsessen vorbereiten: dein Zeitplan vom Einkauf bis zum Servieren

Entspannte Gastgeber garen am Festtag nur noch fertig und wärmen auf. So verteilst du die Arbeit:
- Eine Woche vorher: Menü festlegen, Fleisch oder Fisch beim Metzger bestellen, Gewürze prüfen, Desserts zum Einfrieren (Kulfi, Parfait) zubereiten.
- 3–5 Tage vorher: Sauerbraten in die Beize legen. Das ist eine Marinade aus Essig, Wein und Gewürzen, die das Fleisch mürbe und würzig macht (genaue Zeit steht im Rezept).
- 2–3 Tage vorher: Rotkohl kochen. Er hält im Kühlschrank 3–4 Tage und wird mit jedem Aufwärmen besser.
- Am Vortag: Suppe kochen, Rouladen schmoren, Kartoffelsalat anmachen, Desserts im Glas vorbereiten, Tisch decken.
- Am Festtag: Braten in den Ofen, Klöße oder Gratin zubereiten, Suppe und Rotkohl erwärmen. Den Bratapfel schiebst du in den Ofen, sobald der Hauptgang auf dem Tisch steht.
Wie viel pro Person? Rechne 200–250 g Braten ohne Knochen, 1 Roulade (plus eine Reserve für den Topf), 150–180 g Fischfilet und 200–250 g rohen Rotkohl. Eine Gans mit 4–5 kg reicht für etwa 6 Personen.
Was isst man traditionell an Weihnachten?
An Heiligabend kommt in vielen Familien bewusst etwas Einfaches auf den Tisch: Würstchen mit Kartoffelsalat, in manchen Regionen Karpfen. Andere stellen Raclette auf, ein Tischgerät mit kleinen Pfännchen, in denen jeder seinen Käse schmilzt. Oder Fondue: ein Topf mit heißem Käse oder Brühe, in den jeder Brot oder Fleisch taucht.
Der Grund ist alt: Der 24. Dezember war früher ein Fastentag. Wer am Abend in die Kirche ging, hatte keine Zeit für einen Braten.
Am 1. und 2. Feiertag wird dann groß gekocht: Gänsebraten oder Ente mit Rotkohl und Klößen, Rinderrouladen, Sauerbraten, Schweinebraten oder Wild. Was alle diese Gerichte verbindet, ist nicht das Fleisch, sondern der Duft von Nelken und Wacholder. Genau deshalb schmeckt auch eine vegetarische Wirsingroulade mit dem richtigen Rotkohl nach Weihnachten.
Passt die Familientradition nicht mehr, weil jemand kein Fleisch isst oder die Zeit fehlt? Behalte das, woran sich alle erinnern, meist eine Beilage oder das Dessert. Der Rest ist frei. Der Rotkohl von Oma macht aus fast jedem Hauptgang ein Weihnachtsessen.
Lieber selbst kombinieren? Hier kommen alle Rezepte nach Gang sortiert. Such dir je eins aus und stell dein eigenes Weihnachtsmenü zusammen.
Die Vorspeise: festlicher Auftakt für dein Weihnachtsmenü
Die Vorspeise eröffnet das kulinarische Fest. Warme Suppen passen besonders gut zur kalten Jahreszeit und lassen sich am Vortag kochen. Auch kalte festliche Vorspeisen wie Salate sind gut vorzubereiten: mittags anrichten, kalt stellen, abends nur noch auftragen. Schau doch mal, ob bei den folgenden Ideen etwas für dein Weihnachtsmenü dabei ist:
- Französische Zwiebelsuppe: klassisch & würzig .
- Kräuterschaumsuppe mit Räucherforelle: festlich & herzhaft.
- Blumenkohlsuppe mit Safran: aromatisch & vegetarisch.
- Cremige Rosenkohlsuppe: raffiniert & vegan.
- Brokkolisalat mit gerösteten Pinienkernen, mit Feta & Honig-Senf-Dressing ein festlicher Salatgenuss.
- Salat mit Camembert, gerösteten Karotten & Walnüssen: ein kreativer Wintersalat mit nussigem Touch.
- Birne-Halloumi-Salat mit Pekkannüssen und roter Bete: außergewöhnlich köstlich.
- Frischkäse-Tannenbaum: optisch ein Hingucker und geschmacklich ein Hit. Perfekt zum Dippen von Crackern oder Rohkoststicks.
Der Hauptgang: von klassisch bis modern
Festlicher Braten, geselliges Raclette oder doch mal etwas Veganes zur Abwechslung? Beim Festessen ist der Hauptgang der Moment, in dem es am Tisch kurz still wird. Was ihn betrifft, gibt es viele Vorlieben und Traditionen. Lass dich von unseren klassischen und modernen Rezepten für dein Weihnachtsmenü überraschen und bringe dieses Jahr vielleicht mal etwas ganz anderes auf den Tisch.
- Würstchen mit Kartoffelsalat: Der simple Klassiker passt und gelingt immer.
- Klassische Rinderrouladen: mit dunkler Bratensauce, heiß dampfenden Salzkartoffeln und Blaukraut ein Genuss wie damals.
- Filet vom Rehrücken mit Safran-Äpfeln: unfassbar zartes Fleisch, karamellisierte Äpfel und ein Hauch von Safran.
- Eingelegter Sauerbraten: Er braucht etwas Vorbereitung, aber der Geschmack ist es wert.
- Tafelspitz: Der Topf macht die Arbeit, und die Brühe gibt es gleich als Vorsuppe. Ideal, wenn du am Feiertag lieber entspannt mit am Tisch sitzt.
- Hähnchenrouladen mit knusprigen Kartoffelscheiben und gebackenen Möhren: ein unkomplizierter Hauptgang, der auch mit eher wenig Zeit umsetzbar ist.
- Orientalischer Fisch: Soll es ein Fischgericht zu Weihnachten sein? Dann probiere dieses orientalisch gewürzte Fischfilet auf fluffigem Couscous. Es sorgt für Staunen am Tisch.
- Raclette: Das Spiel mit den Pfännchen ist so vielseitig, dass alle auf ihre Kosten kommen.
- Vegane Wirsingroulade: Die Gemüsefüllung aus Pilzen, Bohnen und Kurkuma schmeckt ganz bestimmt auch Nicht-Veganern.
- Lachs in Sahnesauce mit Spinat: zarter Fisch in cremiger Soße, schnell gemacht und trotzdem festlich.
Beilagen zum Weihnachtsessen
Der Braten bekommt den Applaus, die Beilagen machen das Essen. Diese passen zu fast jedem Hauptgang:
- Rotkohl wie bei Oma, mit Nelken und Lorbeer geschmort, am besten schon 2–3 Tage vorher.
- Thüringer Klöße oder cremiges Kartoffelpüree
- Kartoffelgratin, gart im Ofen neben dem Braten.
- Rosenkohl, gebraten oder aus dem Ofen
- Klassische Bratensauce, falls der Braten zu wenig Soße hergibt.
Das Dessert: süßes Highlight fürs Weihnachtsmenü
Die Nachspeise ist der krönende Abschluss eines gelungenen Menüs. Als süßer Ausgleich zum herzhaften Festschmaus hast du die Qual der Wahl: Luftige Mousse, sahniges Parfait oder doch lieber eine festliche Torte? Hier kommen unsere Ideen für himmlische Desserts:
- Gefüllter Bratapfel: Er duftet nach Zimt und Vanille, gehört zur Weihnachtszeit wie der Adventskranz und eignet sich wunderbar als Nachspeise.
- Grießflammerie: ein beliebtes Weihnachts-Dessert, das Erinnerungen an die Kindheit weckt.
- Lebkuchen Mousse: luftig-zarte Mousse, die nach Lebkuchen und Schokolade schmeckt.
- Vanillekipferl-Dessert: ein zuckersüßer Genuss mit echten Vanillekipferln.
- Veganes Himbeer Parfait: ein zartschmelzendes Parfait mit Himbeeren und Mandeln, für das du weder Ei, noch Sahne benötigst.
- Klassische Sachertorte: die Königin unter den Schokoladenkuchen und ein festlicher Abschluss.
- Spekulatius Crumble: Soll es schnell und unkompliziert sein? Dann ist dieser Spekulatius-Crumble mit Beeren genau das Richtige für dich.
- Kulfi, indische Eiskunst: Für diese besondere Eisspezialität mit Safran ist auch nach einem üppigen Festmahl noch Platz.
Die passenden Getränke zum Weihnachtsmenü
Steht dein Plan fürs Essen, fehlen noch die passenden Getränke. Je besser sie zu den Speisen passen, desto runder wird der ganze Abend.
Um den Abend zu eröffnen und mit deinen Lieben anzustoßen, sind Sekt und Prosecco eine gute Idee, gern auch mit Saft gemischt oder alkoholfrei. Tipp: In unserem Beitrag „Alkoholfreie Cocktails & Drinks“ findest du 11 schöne, familientaugliche Rezepte zum Feiern ganz ohne Alkohol. Ideal auch für Silvester…;-)
Als Begleitung zum Menü bieten sich passende Weine, Wasser, sowie alkoholfreie Getränke wie Saftschorlen an. Wenn du dir unsicher bist, welcher Wein deine Gerichte am besten ergänzt, lass dich hierzu vom Weinhändler deines Vertrauens beraten.
Und wenn nach dem Essen alle satt und zufrieden unterm Weihnachtsbaum sitzen? Dann verwöhne deine Liebsten mit wärmenden Getränken, die für muckelige Weihnachtsstimmung sorgen und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Eine Auswahl findest du hier:
- Kinderpunsch
- Apfelglühwein
- Alkoholfreier Mandarinenpunsch
- Selbstgemachter Eierpunsch
- Fruchtiger Glüh-Gin
- Mandel-Chai-Latte
- Goldene Milch mit Kakao
- Tee, Kaffee/ Espresso
Welche Gewürze gehören ins Weihnachtsessen?
Ein Weihnachtsessen erkennt man mit geschlossenen Augen am Duft aus Topf und Ofen. Dafür sorgen ein paar ganze Gewürze, und mit den richtigen Mengen gelingt dieser Duft auch beim ersten Mal.
Für Gans, Ente und Braten
- Gänse- oder Entenbraten: die Gans (4–5 kg) innen und außen mit 1–1½ EL Salz, 1 TL frisch gemahlenem Pfeffer und 2 EL Majoran einreiben. Äpfel, Zwiebeln und 1 TL Thymian kommen in die Füllung. Majoran ist der mildere Verwandte des Oreganos, warm und leicht süßlich. Sein Aroma geht ins Fett über, und so trägt das Gänsefett den Duft beim Braten über das ganze Fleisch.
- Sauerbraten und Rinderbraten: je kg Fleisch 2 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren, 5 Körner Piment und 3 Nelken in die Marinade oder den Schmorsud geben. Der Schmorsud ist die Flüssigkeit, in der das Fleisch gart. Alles ganz lassen: So kannst du es herausnehmen, bevor du die Soße bindest (andickst).
- Reh, Hirsch und Wildschwein: 1–2 TL Wildgewürz in Rotwein oder Fond (kräftige Brühe aus Knochen oder Gemüse, gibt es fertig im Glas) einrühren. Die Mischung bringt Wacholder, Rosmarin und Orangenschale schon mit. Wacholder ist am Wild mehr als Tradition. Sein frischer, harziger Duft nach Nadelwald fängt den kräftigen Eigengeschmack des Fleisches ab, ohne ihn zu überdecken.
- Fisch: Fischgewürz oder einfach Salz, Pfeffer und etwas Orangenschale. Das passt gut zu Lachs und Forelle.
Für Rotkohl und Beilagen
- Rotkohl: je kg 4–5 Nelken, 2–3 Lorbeerblätter, 3 Piment und eine Zimtstange.
- Kartoffelgratin, Püree und Klöße: frisch geriebene Muskatnuss (auf der feinen Seite der Küchenreibe). Eine Messerspitze pro 1 kg Kartoffeln reicht. Muskat entfaltet sich am schönsten mit Milch, Sahne oder Butter, deshalb gehört er gerade in Gratin und Püree. Reib ihn erst kurz vor dem Würzen, sein Duft verfliegt schnell.
Für Dessert und Getränke
- Zimt, Vanille und Kardamom für Bratapfel, Flammerie und Mousse.
- Lebkuchengewürz (½–1 TL in 200 g geschlagene Sahne) und Spekulatiusgewürz für das Crumble.
- Glühwein- und Punschgewürz: 4 EL auf 1 Liter Rotwein oder 1 EL auf 1 Liter Apfelsaft für den Kinderpunsch.
Kleiner Händler-Tipp: Öffne Anfang Dezember einmal jede Gewürzdose, die du fürs Fest brauchst. Duftet ein Gewürz flach oder staubig statt kräftig, hat es seine besten Tage hinter sich. Dann lieber frisch nachkaufen, bevor der Braten darunter leidet. Das Zimtglas aus dem vorletzten Advent darf in Rente gehen.

5 Tipps für stressfreie und stimmungsvolle Weihnachten
So schön die Vorweihnachtszeit auch ist, für viele von uns bedeutet sie Stress: Geschenke besorgen, Plätzchen backen, Einladungen wahrnehmen. All das kann einem in den Wochen vor dem Fest ordentlich über den Kopf wachsen und die Vorfreude darauf dämpfen. Damit die Vorbereitungen für das Weihnachtsmenü nicht noch für zusätzlichen Druck sorgen, gilt es, gut zu planen und ganz bewusst zu entschleunigen. Genussvoll kochen kann nur, wer nicht gehetzt am Herd steht. Dabei können dich unsere 5 Anti-Stress-Tipps unterstützen:
1. Simple Gerichte für stressfreien Genuss
Weihnachten ist etwas Besonderes. Aber das muss nicht automatisch bedeuten, dass ein aufwendiges Essen auf den Tisch muss. Nicht umsonst sind schließlich Würstchen mit Kartoffelsalat so beliebt an Heiligabend. Auch mit eher simplen Speisen, die dafür raffiniert gewürzt und liebevoll angerichtet sind, schafft ihr besondere Genussmomente. Und ihr könnt die Zeit mit euren Liebsten viel entspannter genießen. Um enttäuschten Erwartungen vorzubeugen, sprecht am besten vorab miteinander und überlegt gemeinsam, welche Kompromisse möglich sind.
2. Vorbereitung ist Trumpf
Auch mit einem guten Zeitmanagement erleichtert ihr euch die Planung fürs Weihnachtsmenü (siehe Zeitplan).
Wähle z.B. solche Gerichte, die du gut vorbereiten und kaltstellen kannst, wie z.B. Salate oder Desserts im Glas. Diese kannst du schon am Vortag in Ruhe zubereiten und bis zum Servieren im Kühlschrank parken. Auch viele Suppen kannst du vorkochen und musst sie dann lediglich aufwärmen, wenn es so weit ist. So sparst du im Vorfeld einiges an Zeit ein, die dir letztlich für deine Gäste übrig bleibt.
3. Aufgabenteilung
„Das schaffe ich schon allein!“ Kommt dir dieser Satz auch bekannt vor? Oft haben wir den Anspruch an uns, alles aus eigener Kraft bewältigen zu wollen. Aber warum eigentlich? Weihnachten als Fest der Gemeinschaft kann auch bedeuten, dass alle mit anpacken und sich gegenseitig unterstützen.
Frage also aktiv nach Mithilfe und überlegt euch zusammen, wer welche Aufgaben übernehmen kann. Schön ist es auch, wenn beim Essen mit Familie und Freunden jeder etwas vorbereitet und mitbringt. So bleibt nicht alles am Gastgeber hängen.
4. Plätzchentausch
Ein reich gefüllter Plätzchenteller ist ein köstliches Highlight zu Weihnachten. Doch wenn man neben all den Vorbereitungen fürs Menü auch noch die verschiedensten Kekse backen soll, kann es schnell zu viel werden. Wie wäre es, dieses Jahr einen Plätzchentausch mit den Gästen zu veranstalten?
Dabei kann sich jeder Gast auf 1-2 Lieblingskeks-Sorten beschränken, die zuhause gebacken und dann zum Fest mitgebracht werden. So könnt ihr an den Feiertagen von einem großen, bunten Plätzchenteller naschen, der in Gemeinschaftsarbeit entstanden ist.
5. Humor statt Perfektion
Auch wenn es schwerfällt: Es tut gut, die eigene, vielleicht perfektionistische Erwartung ans Fest zu hinterfragen. Worum geht es im Kern? Eine schöne Zeit mit lieben Menschen zu verbringen.
Ist es da wirklich von so großer Bedeutung, dass alles bis ins letzte Detail perfekt ist? Wohl eher nicht. Viel mehr kommt es darauf an, die Dinge nicht so eng zu sehen und das ein oder andere Missgeschick auch einfach mal mit Humor zu nehmen. Gemeinsam lachen, genießen, schlemmen, in Erinnerungen schwelgen. Das sind am Ende die Momente, die wirklich glücklich machen.
Häufige Fragen zum Weihnachtsessen
Was kann man an Heiligabend Einfaches kochen?
Würstchen mit Kartoffelsalat, Raclette oder Fondue, also alles, was sich vorbereiten lässt oder am Tisch gart. Ein fertiges Beispiel ist das einfache Menü Nr. 1 oben: eine Stunde Arbeit am Abend, der Rest ist vorher erledigt.
Was kann man für das Weihnachtsessen gut vorbereiten?
Fast alles außer dem Braten selbst: Rotkohl, Suppen, Rouladen, Kartoffelsalat, Saucen und Desserts im Glas schmecken am nächsten Tag sogar besser. Frisch zubereitet werden nur Klöße, Gratin und das Fleisch im Ofen.
Welches Weihnachtsessen passt für Vegetarier?
Eine gefüllte Wirsingroulade, Käseknödel oder ein Gemüsebraten, serviert mit denselben Beilagen wie der Braten. Mit Rotkohl, Klößen und einer kräftigen Pilzsoße fühlt sich auch das vegetarische Weihnachtsessen nach Fest an.
Der Duft von Nelken und Braten zieht durch die Wohnung, die Suppe muss nur noch warm werden, und du sitzt selbst mit am Tisch statt in der Küche. Fang mit dem Menü an, das zu deiner Familie passt, und schreib dir den Zeitplan gleich heute auf den Einkaufszettel.
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