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15 leckere und einfache Curry Rezepte – thai oder indisch mit viel Gemüse

Genieße ein leckeres und schnell gemachtes Curry mit Fleisch, vegetarisch oder vegan - gesund, fruchtig und einfach!

Schnell ein bisschen Gemüse, Tofu oder Fleisch in die Pfanne, Gewürze und Kokosmilch dazu und dann mit Naan-Brot oder Reis genießen - das kommt bei uns in der Familie bei allen gut an. Und besonders praktisch: für die Männer gibt es das Curry mit Hähnchen, mein vegetarisches Curry köchelt in der Nachbarpfanne so nebenbei vor sich hin. Da ich großer Fan der indischen Küche bin, steht ein Curry bei mir hoch im Kurs - es ist bekömmlich, vielseitig und schnell fertig. Perfekt. 

Und wenn sich Gäste ankündigen, dann gibt es bei mir meistens ein Ofen-Curry - das kann ich Stunden vorher in Ruhe vorbereiten und dann schmort es eine längere Zeit im Ofen und ist fertig, wenn die Gäste da sind. Hast du Lust, einmal ein Curry auszuprobieren? Wir stellen dir hier 15 tolle Rezepte vor - eines leckerer als das andere und für jeden Geschmack etwas dabei.

Was ist ein Curry?

Welche Gewürze kann ich verwenden? Gewürze, Gewürzmischungen, Gewürzpasten

Was isst man dazu? Reis, Brot, Beilagen

Typisch indisch, typisch thailändisch - jedes Land hat seine eigenen Zutaten

Vegetarisches Curry - mit Hülsenfrüchten, Blumenkohl oder Spinat

Veganes Curry - mit Spinat oder Brokkoli

Curry mit Fleisch und Fisch - Hähnchen, Lamm und Garnelen 

Was ist ein Curry?

Curry bedeutet übersetzt “Soße”. Ein Curry-Gericht ähnelt einem Eintopf oder Ragout. Es baut auf einer sämigen Soße auf und wird mit asiatischen Gewürzen verfeinert. Hinzu kommt Gemüse, Fleisch, Tofu oder Fisch. Es gibt Varianten nur mit Gemüse oder auch nur mit Fisch oder Fleisch, aber auch mit beidem. In Indien basiert jedes Curry auf einem Curry Masala - der Basis-Soße aus Gewürzen oder Gewürzpaste und mit Kokosmilch oder Joghurt. Tofu oder Fleisch werden meist in einer Joghurt-Marinade für einige Zeit eingelegt, so dass sie schön zart werden und dann vorab angebraten.

Zubereitung eines köstlichen indischen Curry - schnell und mit wenig Zutaten

1. Das zerkleinerte Fleisch oder die Tofu-Würfel werden einer Marinade mit Joghurt und einer Gewürzpaste für mehrere Stunden oder auch über Nacht eingelegt.

2. Damit sich die ätherischen Öle der Gewürze gut entfalten können, sollten die Gewürze vorab in einer fettfreien Pfanne angeröstet werden. Wenn du statt der einzelnen Gewürze eine Currypaste aus dem Glas verwendest, dann röste dieses in etwas Öl an.

Tipp: Damit die Gewürze nicht bitter werden, lass sie beim Rösten nicht zu dunkel werden oder verbrennen.

3. Als nächstes kommt das Fleisch oder der Tofu oder das Paneer - ein indischer Frischkäse - in die Pfanne und wird schön angebraten.

Tipp: Du magst es, wenn der Tofu oder das Paneer schön knusprig bleiben? Dann nimm es nach dem Anbraten aus der Pfanne und gib es zum Schluss wieder in das Curry. Fleisch sollte in der Soße schön gar ziehen, damit es zart bleibt.

4. Das Gemüse hinzugeben und kurz mitschmoren.

5. Das Ganze mit Kokosmilch oder Sahne aufgießen und 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.

Welche Gewürze kann ich im Curry verwenden? Gewürze, Gewürzmischungen und Gewürzpasten

Typische Gewürze für ein indisches und thailändisches Curry sind Kurkuma für die schöne gelbe Farbe, Koriander, Kardamom und Kreuzkümmel für die Würze und schwarzer Pfeffer und Chilipulver für die Schärfe.

Weitere verwendete Gewürze im Curry sind sind Bockshornklee, Fenchel, Anissamen, Muskatnuss, Ingwer, Nelken, Senfkörner, Zimt.

Gewürzmischungen wie Currypulver, Garam Masala oder Tandoori sind eine tolle Ergänzung zu den einzelnen Gewürzen und werden in Indien sehr häufig u.a. für ein Curry benutzt.

Oft wird auch eine Gewürzpaste verwendet - gelbe, grüne oder rote Currypasten nach indischer und thailändischer Art gibt es fertig in Gläsern im Einzelhandel zu kaufen.

Du willst mehr wissen über indische Gewürze? Dann ist unser Beitrag Indische Gewürze und Kräuter - ein Überblick sicher spannend für dich…. hier kommst du zum Beitrag.

Was isst man dazu? Curry mit Reis, Brot und anderen Beilagen

In Thailand werden im Norden und Nordosten Klebreis oder Eiernudeln, im Süden eher Reisnudeln oder Jasminreis.

Im Süden Indiens wird zum Essen Reis gereicht. In Nordindien gibt es vor allem Brot - Naan, Chapati oder Roti. Um die Schärfe etwas abzumildern, wird oft Joghurt, ein Mango-Lassi oder ein Chutney zum Curry gereicht. 

Besteht das Curry hauptsächlich aus Fleisch oder Fisch, dann gibt es Gemüse meist als Beilage - als Salat oder gekocht z.B. als glasierte Möhren oder zum Beispiel als Dip wie das Gurken-Raita - eine zerriebene Gurke in Joghurtdressing ähnlich einem Tsatsiki.

Du möchtest mehr wissen über die indischen Beilagen und suchst Rezepte für ein Naan-Brot oder ein Mango-Lassi? Dann schau mal bei unserem Beitrag über die “Indische Küche - aromatische Rezepte aus dem Land der Gewürze” vorbei.

Passende Beilagen zum selbstgemachten Curry - eine Ideensammlung:

Reis: Hier eignen sich Sorten wie Jasmin-Reis, Naturreis und Klebreis. Den Reis kannst du noch mit Gewürzen und Kräutern wie Koriander oder Petersilie verfeinern - so wie in unserem Rezept für Safran-Reis.

Brot: Naan-Brot, Fladenbrot, Baguette, Toast

Dips: Es eignen sich alle Dips mit Joghurt, mit denen du der Schärfe deines Curry begegnen kannst. Hier haben wir ein tolles Rezept für einen Dattel-Honig-Dip mit Naan-Brot oder einen orientalischen Joghurt-Dip.

Chutneys: Die Vielfalt der Chutneys ist groß. Wir haben ihnen einen eigenen Beitrag gewidmet “Chutneys selber machen mit den besten Rezepten”, wo du viele Tipps und Rezepte bekommst für ein leckeres Chutney.

Sauce: Erdnuss-Soße, Süß-Sauer-Asia-Soße 

Gemüse: In ein Curry und als Beilage passen Möhren, Gurke, Kartoffeln, Blumenkohl, Zucchini, Paprika und vieles mehr. Gekocht und mit Gewürzen angemacht passen sie kalt oder warm dazu. Ein Beispiel dafür wäre unser Möhren-Minz-Gemüse oder unser Schmand-Gurken-Salat

Curry typisch indisch, typisch thailändisch - jedes Land hat seine eigenen Zutaten

Indisches Curry - mit Currypaste, Fleisch, Kokosmilch und Gemüse

In Indien werden Curries mit einer Gewürzpaste oder einem Masala zubereitet. Das Fleisch wird mariniert, das Gemüse wird nicht mehr bissfest gekocht und die Soße besteht aus Kokosmilch. 

Typische Zutaten im indischen Curry: Huhn, Fisch, Paneer, Kokosmilch, Joghurt, frischer Ingwer, Knoblauch, Chilischoten, Kichererbsen, rote Linsen, Gemüse wie Blumenkohl, Kartoffeln, Spinat, Möhren, Brokkoli und vieles mehr

Thailändisches Curry - mit Fisch, Kokosmilch und Gemüse, scharf oder mild

In Südthailand wird sehr viel Curry gegessen - meist mit Fisch, Shrimps und Krabben in Kokosmilch und das zum Teil sehr scharf

Im nordöstlichen Teil von Thailand wird ein Curry mit fermentierter Fischsauce gemacht. Das Essen ist nicht besonders scharf. Gegessen werden Schweinefleisch und Fisch, aber auch Schlangen, Vögel, Eichhörnchen, Frösche und Insekten.

Der Norden hat indische Einflüsse und hier gibt es selten Fisch und auch Kokosmilch wird nicht verwendet. Es kommen Hähnchen, Schwein und Rind auf den Teller.  

Typische Zutaten im thailändischen Curry: Fischsauce, Palmzucker, Limettenblätter, Bambussprossen und indische Basilikumblätter, Erdnüsse, Krebsfleisch, thailändische Aubergine, grüne Bohnen und vieles mehr.

Vegetarisches Curry - mit Hülsenfrüchten, Blumenkohl oder Spinat

Ein Curry eignet sich perfekt für eine vegetarische Lebensweise und gerade mit dem Einsatz von Hülsenfrüchten bekommst du auch die Eiweißzufuhr galant in das Gericht gezaubert. Und ich finde, gerade durch die vielen Gewürze und das tolle Aroma fehlt das Fleisch so gar nicht.

Tipp: Wodurch kannst du Eiweiß ins Curry zaubern? Mit Palak Panner, Tofu, Hülsenfrüchte oder gekochten Eiern fällt das nicht schwer.

Probiere unsere äußerst leckeren Gemüse-Curries aus:

Indisches Spinat Curry mit knusprigem Palak Paneer

Besonders lecker mit knusprig gebratenem Palak Paneer - einem indischen Frischkäse - sowie einer Kombination von einer Prise Muskat und Ingwerpulver.

Hier kommst du zum Rezept.

Gemüse Curry - mit einer leichten Schärfe und viel Gemüse

Ein Curry mal anders - mit Galgant gewürzt und aus Blumenkohl, grünem Spargel, Auberginen und Champignons.

Das Rezept gibt es hier.

Kichererbsen Curry mit Brokkoli, Mandeln und Rosinen

Dieses Rezept ist mega. Es macht satt, schmeckt ein bisschen exotisch und ist herrlich cremig. Gewürzt mit mildem Curry - mein persönlicher Favorit!

Hier kommst du zum Rezept.

Bohnen-Kartoffel Curry mit Kardamom und Kreuzkümmel

Mit Kardamom und Kreuzkümmel ist dieses feine Curry unfassbar köstlich. Durch die Bohnen und Erbsen ist es auch eine tolle Eiweiß-Alternative zu einem Curry mit Fleisch.

Probiere das Rezept aus.

Curry mit Grünkohl und Kartoffeln, gewürzt mit einer roten Currypaste

Diese Kombi wirst du nicht in Indien oder Thailand finden sondern nur bei uns - Grünkohl mit Kartoffeln und roter Paste - vielleicht für dich ein Ansporn, auch eigene Kreationen zu entwickeln?

Dieses grandiose Rezept mit Grünkohl findest du hier.

Veganes Curry - mit leckeren Süßkartoffeln oder roten Linsen

Indisches Dhal Curry mit roten Linsen - mit Kurkuma und Garam Masala

Ein Klassiker aus der indischen Küche ist dieses Linsen-Dhal ohne viel Schnick-Schnack - superschnell gemacht und immer wieder lecker. Gewürzt wird es mit Kurkuma, Chilipulver, Garam Masala und Kreuzkümmel. 

Folge diesem Link zum Linsen-Dhal

Süßkartoffel Curry mit Gemüse wie Paprika, Zucchini und mit gerösteten Chashewkernen

Ein veganes Curry mit viel Gemüse, schnell und einfach zum Feierabend gekocht. Dafür musst du nicht lang in der Küche stehen…würze es mit Currypulver und gemahlenem Koriander.

Koche das Rezept nach.

Liebst du Süßkartoffeln auch so? Ich bin ganz vernarrt in diese knorrigen Knollen. Wenn du Lust hast, dann probiere doch mal andere Rezepte mit Süßkartoffeln - du findest ganz viele hier in unserem Beitrag über die 15 besten Süßkartoffel-Rezepte.

Kokos Curry mit Tomaten und Spinat

Super würzig durch Garam Masala, Kurkuma sowie Kreuzkümmel und eine perfekte Kombi aus Tomaten und Spinat - unbedingt probieren!

Das Rezept zum Nachkochen...

Veganes Gemüse Curry mit Kurkuma-Reis

Eine kalorienarme und vegane Curry Variante mit viel Gemüse, Zatar und Currypulver - lass es dir schmecken!

Das Rezept ist hier…

Kurkuma ist ein tolles Gewürz - knallig gelb und gesund. Wenn du mehr über diese tolle Knolle wissen willst, dann stöber mal in unserem Beitrag über Kurkuma mit vielen Rezepten - hier findest du ihn.

Curry mit Fleisch und Fisch: von Lamm-Curry über Tandoori-Chicken bis hin zum klassischen Hähnchen-Curry

Lamm Curry mit Äpfeln

Das klingt ungewöhnlich, schmeckt aber richtig gut - besonders die Kombination von Zimt und einem milden Currypulver. Probiere es aus…

Hier kommst du zum Rezept.

Tandoori-Chicken Curry - einfach und schnell

Diese einfache und schnell zubereitete Hähnchen Curry besticht durch die köstliche Tandoori-Gewürzmischung, die du mit diesem Rezept selbst herstellen kannst.

Hier findest du das Rezept.

Ofencurry: ein Hähnchen Curry aus dem Backofen - perfekt für Gäste

Dieses Gericht ist zwar nicht aus Asien, aber schmeckt trotzdem lecker und ist perfekt, wenn du mal Gäste bekommst. Du kannst es schon am Abend vorher zubereiten und schiebst es am nächsten Tag 1 ½ Stunden vor Eintreffen der Gäste in den Backofen. Dann nur noch Reis kochen und das Brot in Stücke schneiden - fertig. Bei mir gibt es noch eine Gurken-Raita und ein Apfel-Chutney. Und so bereitest du das Ofencurry zu:

1. Schneide 1 kg Puten- oder Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke und verteile sie in einer gefetteten großen Auflaufform. Würze es mit Salz und Pfeffer.

2. Schneide 500 g Zwiebeln in Würfel und verteile sie auf dem Fleisch.

3. Nun schneide zwei rote Paprika und 500 g Champignons klein und gib sie mit einer Dose Mais, 500 g TK-Erbsen und 1 Dose Ananas-Stücken auf die Zwiebeln.

4. Bereite eine Soße aus 2 Bechern Schlagsahne, 1 Dose Kokosmilch (400 ml), 125 ml Chilisoße und 250 ml Currysoße zu und schmecke es kräftig mit schwarzem Pfeffer, Salz und Currypulver ab. Wenn du es scharf magst, dann würze noch mit Chili nach.

5. Die Soße gleichmäßig über das Gemüse verteilen und nun das ganze für 60 bis 90 Minuten in den Backofen. Decke es in den ersten 60 Minuten mit Alufolie ab, damit nicht zu viel Flüssigkeit verkocht und das Curry zu trocken wird. Serviere Reis, Fladenbrot, ein Joghurt-Gurken-Salat und zum Nachtisch viel Eis!

Orangenes Curry mit Bambussprossen und ganz vielen Gewürzen wie Kurkuma und Currypulver

Ein superleichtes Rezept mit Paprika, Zucchini und Hähnchen - gewürzt mit mildem und scharfen Currypulver, Kurkuma und Gemüsebrühe.

Zum Rezept kommt du über diesen Link.

Klassisches Hähnchen Curry - mit einer angenehmen Schärfe

In Indien sehr beliebt ist ein Hähnchen Curry mit Kokosmilch - am besten mit Naan-Brot oder Reis. Gewürzt wird dieses Curry mit Lorbeerblättern, Curry, Kurkuma, schwarzem Pfeffer und für eine angenehme Schärfe Chili.

Hier kommst du zum Rezept.

Garnelen Curry mit Kokosmilch und Ananas - mit einem Hauch Chili

Eine perfekte Kombination mit Kokos, Garnelen, Ananas und einem Hauch Chili.

Das Rezept gibt es hier.

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