Food Trends 2026: Spannende Ernährungstrends & Rezepte für mehr Abwechslung
Entdecke die Foodtrends 2026: Von fermentiert und faserreich über wiederentdeckte Klassiker bis hin zu Fine Dining
Koch- und Backfreunde aufgepasst! Auch in 2026 warten wieder einige interessante Foodtrends darauf, die Teller zu erobern.
Wir haben diese für dich unter die Lupe genommen und dürfen schon einmal verraten: Der Start ins neue Jahr wird abwechslungsreich, kreativ und vor allem köstlich!
Ob faserreiche Ernährung, Geheimnisse der Fermentation, neue Wohlfühlzutaten oder smartere Wege, um nachhaltig und unkompliziert zu kochen: Lass dich von den Foodtrends für 2026 einladen, öfter in der Küche zu experimentieren und dabei mit allen Sinnen zu genießen.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Schmökern, Ausprobieren und Entdecken!
Foodtrends und was wir von ihnen lernen können
Mit der Ernährung ist es ein bisschen wie mit der Mode: Die Art, wie wir essen, verändert sich im Laufe der Zeit. Und so gibt es neben einer gewissen Beständigkeit (z. B. zeitlosen Rezeptklassikern) immer auch Entwicklungen, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören z. B. gesellschaftliche und politische Umstände, die sich auf unser Ess- und Konsumverhalten auswirken können.
Themen wie Gesundheit, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit rückten in den letzten Jahren stärker auf den Plan, gekoppelt an sensible Aspekte wie steigende Lebensmittelpreise oder unnötige Lebensmittelverschwendung. Gleichzeitig möchten sich immer mehr Menschen bewusster ernähren, ohne auf Geschmack, Kreativität oder kleine Genussmomente im Alltag verzichten.
Foodtrends greifen diese Tendenzen auf und geben uns die Möglichkeit, konkrete Strategien für unser eigenes Essverhalten abzuleiten. Insbesondere die Foodtrends für 2026 spiegeln den Bedarf nach einfachen, nachhaltigen, bezahlbaren und flexiblen Lösungen wieder. So können sie dir letztlich dabei helfen, gesünder zu essen, bewusster zu genießen und deinen Alltag zu erleichtern!
Foodtrend 1: Faserreiche Ernährung dank Ballaststoffen
Ballaststoffe gelten längst nicht mehr als langweiliges Ernährungs-Thema. Das Bewusstsein um ihre Wichtigkeit ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und führt dazu, dass sie in 2026 als wahre Gamechanger für Wohlbefinden und Verdauung in den Vordergrund rücken!
Die faserreichen Pflanzenbestandteile bescheren uns gleich mehrere Vorteile. Beispielsweise unterstützen sie eine gesunde Darmflora, halten lange satt und stabilisieren den Blutzuckerspiegel. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt daher erwachsenen Personen, eine Menge von 30 g Ballaststoffen am Tag zu sich zu nehmen. Gut geeignete Quellen sind z. B. Getreide und daraus hergestellte Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Früchte, Nüsse und Samen.
So integrierst du den Trend ganz einfach in deine Ernährung:
- Beim Thema Ballaststoffe gilt: weniger ist mehr! Je nach Ausgangslage benötigt die Darmflora nämlich etwas Zeit, um sich an eine höhere Ballaststoffzufuhr zu gewöhnen, andernfalls können Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Völlegefühl auftreten. Hast du bisher also eher weniger Ballaststoffe aufgenommen, beginne mit kleinen Mengen Ballaststoffen, die du langsam steigerst, sofern du sie gut verträgst. Außerdem solltest du darauf achten, ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen, denn nur dann können die Faserstoffe wie gewünscht aufquellen und ihre positive Wirkung entfalten.
- Die erste Mahlzeit des Tages eignet sich hervorragend, um bereits eine Portion Ballaststoffe zu dir zu nehmen. Ideal sind z. B. Overnight-Oats oder Porridge, basierend auf Haferflocken sowie Lein- oder Chiasamen, die du mit frischen Früchten, Nüssen oder Nussmus kombinieren kannst. Du isst morgens lieber herzhaft? Dann greife doch zu Vollkornbrot mit einem leckeren Aufstrich und etwas Rohkost. Auch damit nimmst du mühelos eine nennenswerte Menge an Ballaststoffen zu dir.
- Im Ofen geröstete Kichererbsen, benetzt mit etwas Öl, Salz und Paprikapulver, sind der perfekte Knusper-Snack. Reich an pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen, kannst du diese ganz ohne schlechtes Gewissen genießen.
- Flohsamenschalen oder Leinsamen lassen sich wunderbar in Frühstücksbrei, Smoothies oder Backrezepte integrieren.
Foodtrend 2: Fermentierte und eingelegte Lebensmittel
Während in 2025 vor allem proteinreiche Lebensmittel hoch im Kurs standen, erweitert sich der Fokus in 2026 auf Fermentation als absolutes Trendthema. Ob Kimchi, Kefir, Kombucha oder Miso: Fermentierte Lebensmittel sind kleine Wunderwerke der Natur. Denn durch den natürlichen Gärprozess entstehen neben einzigartigen Aromen auch wertvolle Milchsäurebakterien, die sich positiv auf die Darmflora auswirken und folglich das Immunsystem unterstützen können.
Aber auch das klassische Einlegen bzw. Einkochen von Lebensmitteln, welches bereits unsere Großmütter zu schätzen wussten, lässt sich heute als genussvollen und praktischen Trend wiederentdecken, sei es in Form selbst eingelegter Gurken oder eines würzigen Chutneys.
So kannst du den Trend in deinen Alltag einbauen:
- Ob Sauerkraut oder Kimchi, die Palette an fermentiertem Gemüse ist groß! Probiere dich doch einfach mal durch und entdecke deine Lieblingssorten. Der milchsaure Geschmack kann anfangs etwas ungewohnt sein, weshalb wir dir empfehlen, mit kleinen, aber regelmäßigen Portionen zu starten. Mit ein bis zwei Gabeln vor der eigentlichen Mahlzeit oder deinem Salat beigemischt, wirst du die tägliche Dosis Fermentiertes bald nicht mehr missen wollen!
- Joghurt, Kefir, Kombucha oder Brottrunk sind weitere Möglichkeiten, Fermentiertes ganz einfach in deine Ernährung zu integrieren.
- Kennst du Tempeh? Dabei handelt es sich um ein Produkt aus fermentierten Sojabohnen, das ursprünglich aus Indonesien stammt. Tempeh schmeckt leicht nussig, gilt als gut bekömmlich und ist als Alternative zu Tofu sehr beliebt, z. B. gebraten in Currys und Reisgerichten.
- Auch fermentierte Zutaten wie Miso und Sojasauce eignen sich perfekt, um Dressings, Suppen oder Marinaden eine unwiderstehliche Umami-Note zu verleihen.
Rezepttipps von unserem Blog rund um Einkochen und Fermentiertes:
- Goldene Milch Kefir
- Fruchtiges Melonen-Kefir-Eis
- Kefir-Overnight-Oats
- Chutney selber machen
- Eingelegte Gurken (oder anderes Gemüse)
Foodtrend 3: Vielfältige Proteine
Das Thema Eiweiß bleibt nach wie vor im Trend, wird in 2026 jedoch breiter und kreativer gedacht. Statt nur auf klassische Quellen wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukte zu setzen, entdecken immer mehr Menschen die Vielfalt an pflanzlichen, alternativen und funktionellen Proteinquellen für sich. Der Trend „Vielfältige Proteine“ steht demnach für mehr Abwechslung, Nachhaltigkeit und eine bewusstere Ernährung, die immer größeren Alltagsbezug findet.
Pflanzliche Proteine z. B. aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen sowie aus Nüssen und Samen gelten als besonders vielseitig. Sie liefern nicht nur Eiweiß, sondern auch komplexe Kohlenhydrate sowie Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe (Hallo, Foodtrend 1! ;-) )
Aber auch eiweißreiche Getreidesorten wie Quinoa, Hafer oder Buchweizen rücken weiter in den Mittelpunkt, da sie ein ausgezeichnetes Profil an essenziellen Aminosäuren beinhalten.
Daneben gewinnen alternative Proteinquellen an Bedeutung: Pilz- bzw. Mykoproteine etwa, die aus fermentierten Pilzkulturen hergestellt werden, überzeugen durch ihre fleischähnliche Textur und einen natürlichen Umami-Geschmack. Auch Algen- und Mikroalgenproteine, beispielsweise aus Spirulina oder Chlorella, werden immer beliebter und können eine ausgewogene Ernährung gut ergänzen.
Nicht zu vergessen sind jedoch auch traditionelle Eiweißlieferanten wie Eier, Fisch, Fleisch und fermentierte Milchprodukte als wichtige Bestandteile eines ausgewogenen Proteinmixes. Dies zeigt, dass „vielfältig“ nicht zwangsläufig „ausgefallen“ bedeuten muss.
So kannst du den Trend im Alltag umsetzen:
- Beginne mit kleinen „Protein-Boostern“ für deine Mahlzeiten: Ein Löffel Hummus auf dem Sandwich, Skyr mit Obst und Nüssen zum Frühstück oder ein Linsen-Daal zum Abendessen bringen im Handumdrehen mehr Eiweiß auf den Teller.
- Die Mischung macht´s: Baue deine Mahlzeiten auf klassischen Proteinquellen auf. Ein hochwertiges Stück Fleisch oder ein gebratenes Fischfilet mit gedünstetem Gemüse, ein vegetarisches Curry mit Tofu oder Tempeh – so kommt Tag für Tag proteinreiche Vielfalt auf deinen Teller und Langeweile hat keine Chance!
- Wenn du Lust auf etwas Neues hast, probiere doch mal Fleischalternativen auf Soja-, Pilz- oder Erbsenproteinbasis oder kombiniere verschiedene pflanzliche Eiweißquellen miteinander, z. B. Kartoffeln mit Ei, Bohnen mit Vollkornreis oder Tofu mit Sesam, um ein breites Aminosäurespektrum abzudecken. Auch Algen können im Alltag übrigens überraschend unkompliziert sein: Nori-Flocken im Salat oder ein Teelöffel Spirulina im Shake liefern einen zusätzlichen Proteinkick!
- Es fällt dir nicht leicht, täglich genug Proteine aufzunehmen? Dann kannst du deine Mahlzeiten mit Proteinpulver gezielt aufzuwerten. 1-2 Esslöffel deinem Smoothie, Müsli, Joghurt oder Pfannkuchenteig hinzugefügt und schon stiegt deine Proteinzufuhr fast unbemerkt. Tipp: Hochwertige Proteinpulver ohne Zusätze kannst du besonders vielseitig einsetzen, sowohl süß als auch herzhaft. In unserem Shop findest du beispielsweise Erbsen- oder Hanfprotein – geschmacksneutral, 100 % Bio und ideal zum Anreichern von Shakes, Suppen, Gebäck u.v.m.!
Foodtrend 4: Pflanzenbetont & flexitarisch
Der Wunsch nach einer ausgewogenen Ernährung, die der eigenen Gesundheit und der Umwelt gleichermaßen guttut, setzt sich 2026 konsequent fort. „Pflanzenbetont & flexitarisch“ beschreibt einen Trend, der statt auf strikte Verbote auf bewusste Entscheidungen setzt. Immer mehr Menschen möchten pflanzliche Lebensmittel genießen, ohne tierische Produkte komplett auszuschließen. Somit lautet das Motto: Flexibilität anstelle von Labels und Regeln.
Das Ergebnis? Mehr Vielfalt, Genuss und ein insgesamt entspannterer Umgang mit dem Thema Ernährung!
Die Grundpfeiler einer pflanzenbetonten bzw. flexitarischen Ernährungsweis bilden frisches Gemüse und Obst, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Nüsse und Samen. Diese Lebensmittel punkten mit wertvollen Nährstoffen und ihrer enormen geschmacklichen Bandbreite. Gleichzeitig wird der Konsum von Fleisch häufiger auf hochwertige, regionale Produkte reduziert. Fisch, Eier oder Milchprodukte kommen zwar weiterhin auf den Teller, jedoch bewusster und in geringeren Mengen. Ergänzt wird dieser Trend durch kreative pflanzliche Alternativen, die Fleisch und Milchprodukte nicht zwingend „ersetzen“ sollen, sondern eigene kulinarische Akzente auf den Teller bringen, z. B. in Form von Gemüse-Bratlingen, Linsen-Bolognese oder Pilzragouts.
Auch die Gastronomie greift den flexitarischen Ansatz verstärkt auf. Menüs werden zunehmend so aufgebaut, dass pflanzliche Zutaten den Ton angeben und tierische Komponenten ergänzend eingesetzt werden. Das eröffnet neue Geschmackswelten und zeigt, wie unkompliziert und attraktiv eine moderne, pflanzenbetonte Küche sein kann.
So kannst du den Trend in deinen Alltag bringen:
- Ernenne Gemüse zum Hauptakteur deiner Gerichte: Eine vollgepackte Gemüsepfanne, ein buntes Blech Ofengemüse oder eine würzige Gemüsesuppe sättigen hervorragend und lassen sich saisonal variieren.
- Tausche Fleisch in Lieblingsrezepten gelegentlich gegen pflanzliche Alternativen aus, z. B. Tofu, Bohnen oder Pilze. So schaffst du eine kulinarische Balance und musst auf nichts verzichten.
- Für den bewussten Genuss tierischer Produkte achte auf gute Qualität und Herkunft: Ein hochwertiges Stück Fleisch oder Fisch wird so zum Highlight der Woche.
- Auch einfache Routinen helfen: Wie wäre es z. B. Mit einem vegetarischen Tag pro Woche, einem pflanzenbetonten Mittagessen oder pflanzlichen Drinks im Kaffee? Dies sind kleine Veränderungen, die aber in der Summe eine große Wirkung haben können. Und ehe du es bemerkst, ist der flexitarische Lebensstil ganz automatisch Teil deines Alltags!
Foodtrend 5: Wiederentdeckte Klassiker
Zwischen all den neuartigen Superfoods und innovativen Produktentwicklungen geraten manche Lebensmittel fast in Vergessenheit, obwohl sie seit Generationen fester und wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sind. 2026 erleben genau diese „alten Bekannten“ ein feierliches Comeback. Der Trend „Wiederentdeckte Klassiker“ zeigt, dass gute Ernährung nicht neu erfunden werden muss. Vielmehr lohnt es sich, bewährte Zutaten erneut ins Rampenlicht zu rücken und ihnen durch moderne Zubereitungen frischen Glanz zu verleihen.
Hafer, Kartoffeln, Karotten, Äpfel, Wirsing, Linsen oder Kräuter sind nur einige Beispiele für Lebensmittel, die früher selbstverständlich auf dem Speiseplan standen und heute wieder neu wertgeschätzt werden. Sie punkten u. a. mit regionaler Verfügbarkeit und einem von Natur aus wertvollen Nährstoffprofil.
Daneben feiern auch traditionelle Zubereitungsweisen wie Eintöpfe, Ofengerichte, Getreidebrei oder Apfelkompott ein Revival, allerdings in zeitgemäßerer Form: Porridge mit Erdnussbutter und Zimt, überbackene Ofenkartoffeln, Linsenstew mit orientalischen Gewürzen, Milchreis mit Erdbeer-Swirl oder Omas Apfelkuchen vegan interpretiert.
Dieser Trend zeigt: „Bodenständig“ bedeutet keinesfalls langweilig. Mit ein wenig Kreativität leben klassische Zutaten neu auf und lassen sich, sofern gewünscht, in moderne Gerichte verwandeln, begonnen bei kunterbunten Bowls über raffinierte Salate bis hin zu trendigen One-Pot-Gerichten.
Wer klassische Rezepte liebt und gleichzeitig offen für neue Impulse ist, dürfte mit diesem Trend voll auf seine Kosten kommen!
So setzt du den Trend alltagstauglich um:
- Greife beim Einkaufen häufiger zu regionalen Grundzutaten: Haferflocken fürs Frühstück, Kartoffeln und Wurzelgemüse für herzhafte Gerichte oder Äpfel als fruchtige Basis für Kuchen und Desserts.
- Mach es dir leicht: Vorgekochte Linsen und Bohnen aus dem Glas eignen sich perfekt für schnelle Alltagsgerichte wie Currys, Eintöpfe oder Salate. Und auch alte Getreidesorten wie Hirse, Dinkel, Emmer oder Gerste bringen sättigende Abwechslung auf den Teller. Mit ein wenig Experimentierfreude kannst du so traditionelle Zutaten neu und alltagstauglich erleben.
- Probiere klassische Lieblingsrezepte aus deiner Kindheit erneut aus und verleihen ihnen mit Gewürzen, selbstgemachten Kräuter-Ölen oder neuen Toppings einen modernen Twist. Wer weiß, vielleicht entdeckst du so fast vergessene Gaumenfreuden nochmal ganz neu für dich?
Foodtrend 6: Nachhaltigkeit & bewusster Konsum
Auch in 2026 wird das Thema Nachhaltigkeit in der Ernährung groß geschrieben. Während frühere Jahre oft auf einzelne „grüne“ Produkte oder teilweise hochpreisige Trendfoods fokussierten, geht es jetzt um ein ganzheitliches, überlegteres Konsumverhalten. Der Trend „Nachhaltigkeit & bewusster Konsum“ steht demnach dafür, mit mehr Achtsamkeit einzukaufen, Lebensmittel wertzuschätzen und Ressourcen effizient zu nutzen, ohne dabei den Genuss aus den Augen zu verlieren.
Besondere Aufmerksamkeit kommt dabei regionalen, saisonalen und möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln zu. Bevorzugt werden Produkte aus der eigenen Umgebung, um Transportwege kurz zu halten und lokale Produzenten zu unterstützen. Auch das Interesse an Bio-Qualität wächst weiter, ebenso wie der Blick auf transparente Lieferketten und faire Produktionsbedingungen. Gleichzeitig gewinnt die Reduktion von Lebensmittelverschwendung an Bedeutung: Von „Nose-to-Tail“ bei tierischen Produkten bis „Leaf-to-Root“ bei Gemüse, wird alles genutzt, was genutzt werden kann. Um steigenden Lebensmittelpreisen entgegenzuwirken, setzen viele Menschen auf regionale Angebotsware oder beteiligen sich an Food-Sharing-Programmen.
Auch Upcycling-Ideen und kreative Reste-Rezepte erleben einen Aufschwung: Aus altbackenem Brot entstehen knusprige Croutons, Gemüsereste werden zu selbstgemachten Fonds, und überreifes Obst verwandelt sich in Kompott, Chutneys oder Smoothies. Zusätzlich achten immer mehr Konsumenten auf nachhaltige Verpackungen, Mehrwegsysteme und unverpackte Alternativen.
Der Trend zeigt klar: Nachhaltigkeit beginnt im Kleinen, sei es bei der Auswahl, der Menge oder der Wertschätzung von Lebensmitteln.
So kannst du den Trend in deine Ernährung integrieren:
- Plane deine Mahlzeiten bewusst und kaufe nur das ein, was du wirklich benötigst. So kannst du Geld sparen und gleichzeitig Lebensmittelverschwendung vorbeugen.
- Besuche Wochenmärkte oder Hofläden und greife dort zu regionalen Zutaten, um die Produktion in deiner Umgebung zu unterstützen.
- Ein Saisonkalender zeigt dir auf einen Blick, welche Obst- und Gemüsesorten gerade aus heimischem Anbau verfügbar sind und hilft dir, abwechslungsreich und nachhaltig zu kochen. Möglicherweise entdeckst du auf diese Weise sogar ganz neue Lieblinge für dich?
- Probiere aus, wie du Gemüse vollständig verwerten kannst, z. B. indem du Möhrengrün zu Pesto verarbeitest oder aus Brokkolistrünken ein cremiges Süppchen zauberst. Reste kannst du außerdem kreativ weiterverwenden, indem du sie Bowls, Pfannengerichten oder Aufläufen hinzufügst.
- Nutze Preisvergleichs-Portale, um Lebensmittel zu attraktiveren Preisen einzukaufen und erkundige dich, ob es in deiner Nähe interessante Food-Sharing-Programme gibt, an denen du dich beteiligen möchtest.
Foodtrend 7: Slow Food & Fine Dining
Während der Alltag oft von Hektik geprägt ist, wächst 2026 das Bedürfnis nach Entschleunigung beim Essen. Der Trend „Slow Food & Fine Dining“ setzt ein Gegengewicht zu Fast Food und Coffee to go, indem er nicht nur das Was, sondern vor allem das Wie in den Mittelpunkt rückt. Kurz gesagt geht es darum, Essen als Erlebnis wahrzunehmen und zwar mit allen Sinnen, Aufmerksamkeit für Qualität und Genussmomenten, die lange nachwirken.
Bereits in den letzten Jahren zeichnete sich eine Tendenz zu mehr Achtsamkeit in der Ernährung ab. Viele Menschen möchten Lebensmittel nicht bloß konsumieren, sondern wertschätzen, z. B. indem sie hochwertige Zutaten bewusst auswählen, diese sorgfältig zubereiten und anschließend in entspannter Atmosphäre genießen, ob alleine oder in Gesellschaft. Hier spielt das Konzept des „Mindful Eating“ (zu Deutsch: Achtsam essen) eine große Rolle. Dazu gehört beispielsweise, langsamer zu essen, gut zu kauen, auf Körpersignale wie Hunger und Sättigung zu hören und Geschmack wieder intensiver wahrzunehmen.
Neue, interaktive Gastronomie-Formate entstehen, die Storytelling, Handwerkskunst und lokale Spitzenprodukte verbinden. Dazu zählen z. B. Chef’s-Table-Erlebnisse, Degustationsmenüs oder sensorische Dinner, bei denen Düfte, Musik und Licht bewusst eingesetzt werden, um ein rundes Genusserlebnis zu schaffen.
Doch um Missverständnisse auszuräumen: Diese Idee des „Fine Dinings" beschränkt sich keineswegs auf Sternerestaurant, sondern kann auch bedeuten, die eigene Küche als privaten Genussort zu kultivieren. Ästhethisch angerichtete Teller, spannende Geschmacks-Kombinationen, liebevolle Details und neue Texturen verwandeln alltägliche Mahlzeiten in kleine kulinarische Highlights, die den Gaumen verwöhnen und das Auge mitessen lassen.
So kannst du den Trend umsetzen:
- Nimm dir bewusst Zeit für deine Mahlzeiten. Versuche z. B., mindestens einmal am Tag ohne Ablenkung durch Handy oder Fernseher zu essen.
- Durchstöbere Kochbücher oder Foodblogs nach spannenden Rezepten, die du gerne ausprobieren möchtest. Nimm dir vor, jede Woche eines dieser Rezepte zuzubereiten und freu dich auf überraschende Geschmackserlebnisse!
- Ob für Gäste oder nur für dich: Decke den Tisch liebevoll, probiere neue Gewürze oder besondere Zutaten aus und konzentriere dich mit allen Sinnen auf das, was du isst. Vielleicht gönnst du dir auch gelegentlich ein kleines „Home-Fine-Dining“ und bereitest dir ein 3-Gänge-Menü zu?
- Achte beim Kochen auf einen interessanten Mix aus verschiedenen Aromen, Texturen und Temperaturkontraste. Ein knuspriges Topping aus gerösteten Nüssen, frische Kräuter oder ein Spritzer Zitronensaft können einem simplen Gericht im Nu das gewisse Etwas verleihen!
- Von der gustatorischen Stadführung über Supper-Clubs bis hin zum Pasta-Workshop: In vielen Regionen gibt es interessante Angebote, die Genuss mit allen Sinnen erlebbar machen. Recherchiere doch mal, was in deiner Nähe stattfindet und erweitere auf diese Weise deinen kulinarischen Horizont!
Zusammengefasst lässt sich festhalten: Foodtrends kommen und gehen – doch die Inspiration für mehr Abwechslung in der Ernährung bleibt! Fühl dich daher frei, dich inspirieren zu lassen und dir das mitzunehmen, was für dich und deine Ernährungsweise gut funktioniert.
Du bist neugierig, welche Foodtrends in den vergangenen Jahren Aufmerksamkeit erzeugt haben? Dann lies gerne in folgende Beiträge rein:
- 4 spannende Foodtrends für 2024
- Foodtrends 2025: Diese Gewürze & Aromen sind jetzt angesagt!
- Scharfer Gurkensalat – so gelingt der Foodtrend!
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