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Gefüllte Paprika – lecker, bunt & gesund!

Rezepte & Tipps für gefüllte Paprika: Vegan, vegetarisch, mit Hackfleisch oder Feta – im Backofen, Topf oder Thermomix®

Ob mit Reis, Hackfleisch, Gemüse oder Feta – gefüllte Paprika sind ein absoluter Klassiker! Sie lassen sich super unkompliziert zubereiten, nach Herzenslust abwandeln und sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt.

Wir haben uns in diesem Blogbeitrag deshalb einmal näher mit dem Lieblingsgericht befasst und euch jede Menge köstliche Rezepte & Inspiration für gefüllte Paprika mitgebracht! Das Schöne: Fans der pflanzlichen Küche kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie alle, die Hackfleisch und Käse lieben, denn ein vielseitigeres Essen als gefüllte Paprika gibt es wohl kaum! ;-)

Ebenso findet ihr interessante Infos rund um das gesunde Gemüse, praktische Tipps für die Zubereitung und Ideen, wie ihr eure gefüllte Paprika lecker kombinieren könnt!

Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen!

Das erwartet euch in diesem Beitrag:

Wissenswertes rund um Paprika: Sorten, Einkauf, Lagerung & Verwendung

Gefüllte Paprika vorbereiten: So klappt es ganz leicht

Reis, Couscous, Hackfleisch & Co: Womit lassen sich Paprika füllen? 

Feta, Gouda, Emmentaler: Welcher Käse eignet sich zum Überbacken für gefüllte Paprika?

Backofen, Topf oder Thermomix®: Wie bereite ich gefüllte Paprika am besten zu?

Das passt dazu: Von Tomatensauce über Joghurt-Dip bis hin zu tollen Tipps für Toppings, Gewürze & Kräuter

Gefüllte Paprika Rezepte: Ideen für jeden Geschmack – mit Gemüse, Hackfleisch oder Feta, Reis oder Low Carb

Wissenswertes rund um Paprika: Sorten, Einkauf, Lagerung & Verwendung

Knackig, frisch und leuchtend bunt – so kennen und lieben wir Paprika! Sie schmecken als Rohkost ebenso lecker wie gedünstet oder gebacken und gelten darüber hinaus als wahre Vitaminbombe. Nachfolgend findet ihr Wissenswertes rund um das allseits beliebte Gemüse!

Herkunft: Wie kam Paprika zu uns?

Paprika zählen – wie auch Kartoffeln, Auberginen oder Tomaten – zu den sogenannten Nachtschattengewächsen. Die Paprikapflanze stammt ursprünglich aus Mittelamerika (dem heutigen Mexico), von wo aus sie die Spanier zu Beginn des 16. Jahrhunderts nach Europa brachten. Lange nutze man Paprika nur als Zierpflanze, bis man sie um 1950 auch für kulinarische Zwecke entdeckte. Seitdem ist sie als Gemüse und auch als Gewürz aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken.

Inzwischen sind Paprikapflanzen auch bei uns in Europa zuhause und gedeihen in milden Klimazonen um 20 Grad herum am besten. So zählen neben Mexico und China heute auch Spanien, Italien, Ungarn und Holland zu den europäischen Hauptanbaugebieten. In Deutschland werden sie zwar ebenfalls kultiviert – außerhalb der Sommermonate jedoch meist in Gewächshäusern. Mit ein wenig gärtnerischem Geschick ist aber auch der Anbau im eigenen Garten oder auf dem Balkon durchaus möglich.

Welche Paprika-Sorten gibt es?

Wir kennen über sage und schreibe 30 verschiedene Paprika-Sorten, die sich hinsichtlich ihrer Farbe, Form, Größe und im Geschmack unterscheiden.

Zu den bekanntesten Sorten für die Küche zählen neben Gemüse-, Gewürz-, Spitz- und Blockpaprika auch Chayenne-Pfeffer, Peperoni und Chili. Je nach Züchtung können Paprika sowohl groß, rund und bauchig, als auch blockförmig oder dreieckig bis hin zu, klein, länglich und spitz sein. Die leuchtende Farbpalette reicht von gelb, orange und rot über grün bis hin zu weiß, violett und sogar Mischtönen.

Trotz unterschiedlicher Optik vereint alle Paprikapflanzen jedoch eine Gemeinsamkeit: Sie reichern in ihren Fruchtbestandteilen (sowohl in den Kernen als auch im Fruchtfleisch) den Stoff „Capsaicin“ an – ein Alkaloid, welches in der Lage ist, bei Kontakt mit Haut und Schleimhäuten einen heftigen Hitze- bzw. Schmerzreiz auszulösen. Je nachdem, wie viel Capsaicin eine Paprikapflanze enthält, desto schärfer schmeckt sie: Während beispielsweise Chili für ihre teilweise extrem feurige Schärfe bekannt sind, wurde das Capsaicin für Gemüsepaprika fast vollständig herausgezüchtet, sodass sie äußerst lieblich und süß schmecken. Das Capsaicin ist auch der Grund, warum Paprika den bis heute gültigen Beinamen „(Spanischer) Pfeffer“ tragen. Ihre botanische Bezeichnung lautet „Capsicum“ – ebenfalls abgeleitet vom Capsaicin.

Schon gewusst? Grün, gelb oder rot – welche Farbe Gemüsepaprika haben, hängt nicht in erster Linie von der Sorte ab, sondern davon, wie reif sie sind. Denn der Reifeprozess verläuft stufenweise: Während Paprika im noch unreifen Zustand grün sind, verändern sie ihre Farbe mit zunehmender Reifung in Richtung gelb, orange und rot. Und auch der Geschmack entwickelt sich entsprechend mit: Ist er bei grünen Sorten noch eher würzig und frisch, zeichnet sich ausgereiftes Gemüse durch ein süßes, intensives Paprika-Aroma aus.

Wie lagert man Paprika am besten?

Erntefrische Paprika zeichnen sich durch eine glatte Oberfläche, knackig-festes Fruchtfleisch und ein sattes, vollmundiges Aroma aus. In diesem Zustand schmecken sie besonders gut als Rohkost verputzt oder auch in Salaten. Um sie frisch zu halten, solltet ihr sie am besten kühl und dunkel lagern – ein idealer Ort ist z.B. das Gemüsefach eures Kühlschranks, wo ihr sie problemlos für einige Tage aufbewahren könnt.

Länger gelagerte Paprika werden allmählich welk, runzlig und verlieren an Aroma. Solange sie jedoch keine fauligen Stellen haben, könnt ihr sie trotzdem noch wunderbar verwenden, z.B. für Suppen, Eintöpfe oder Ofengemüse.

Kann man Paprika einfrieren?

Ja, das ist ohne Probleme möglich. Zum Einfrieren müsst ihr Paprika nicht erst kochen oder dünsten, ihr könnt sie direkt roh verwenden. Demnach reicht es aus, eure Paprika gründlich zu waschen und sie in mundgerechte Stücke zu zerkleinern. Anschließend gebt ihr sie in geeignete Gefrierbeutel oder -boxen und verstaut sie im Tiefkühler.  

Wie gesund ist Paprika?

Aus ernährungsphysiologischer Sicht lohnt es sich definitiv, ruhig öfter mal Paprika zu knabbern: Denn das Gemüse punktet mit einem Gehalt von bis zu 400 mg Vitamin C pro 100 g Fruchtfleisch und zählt damit neben Zitrusfrüchten, Hagebutten und der Acerola-Kirsche zu den Vitamin-C-reichsten Obst- und Gemüsesorten überhaupt. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind u.a. Vitamin A, Kalium, Calcium, Magnesium, Folsäure und Zink, sowie Ballaststoffe.

Wer auf die schlanke Linie achtet, trifft mit Paprika ebenfalls eine gute Wahl, denn 100 g rohe Paprika enthalten nur ca. 45 Kalorien.

Für welche Sorte ihr euch konkret entscheidet, ist aber eher zweitrangig - prall gefüllte Nährstoffpakete sind alle Paprikasorten!

Gefüllte Paprika vorbereiten: So klappt es ganz leicht

Es gibt wohl kaum ein Gemüse, das sich so gut zum Füllen eignet wie Paprika! Denn da sie im Inneren bereits von Natur aus einen Hohlraum besitzen, erspart ihr euch umständliches und zeitraubendes Aushöhlen. Lediglich das innenliegende Kerngehäuse müsst ihr entfernen, was sich jedoch mithilfe eines scharfen Messers in der Regel sehr gut machen lässt.

Tipp: Besonders ideal zum Füllen sind eher große, bauchig geformte Paprika – so passt später einfach mehr rein! ;-)

Und so wird’s gemacht:

  • Wascht eure Paprika gründlich und trocknet sie ab.
  • Anschließend habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder, ihr halbiert sie der Länge nach und befreit sie anschließend vorsichtig vom Kerngehäuse. Oder ihr trennt den obersten Teil („Deckel“) ab und nehmt die Kerne von oben sauber heraus. Den Deckel könnt ihr aufheben und ihn später wieder aufsetzen, sobald eure Paprika befüllt sind.

Reis, Couscous, Hackfleisch & Co: Womit lassen sich Paprika füllen? 

Nun wird es so richtig lecker, denn zum Füllen eurer Paprika gibt es wirklich unzählige Möglichkeiten! Ob mit Getreide wie Reis oder Couscous, komplett vegan oder doch lieber mit Hackfleisch, Käse oder Ei – hier könnt ihr nach Herzenslust wählen, wonach es euch gelüstet! Wir haben nachfolgend ein paar köstliche Vorschläge für euch gesammelt:

Gefüllte Paprika mit Reis

Der Klassiker schlechthin! Reis bietet sich als Füllung gleich aus mehreren guten Gründen an: Er ist schnell gekocht, macht satt und lässt sich wunderbar mit weiteren Zutaten wie Gemüse, Fleisch oder Käse, sowie diversen Gewürzen, Kräutern oder auch Saucen aufpeppen.

Um für mehr Abwechslung zu sorgen, könnt ihr mit verschiedenen Reissorten spielen und klassischen weißen (Basmati-) Reis z.B. durch Naturreis (= Vollkornreis), Wildreis, roten oder schwarzen Reis austauschen. Gesundheitlich betrachtet bietet besonders der Vollkornreis Vorteile, da er nicht nur eine wertvolle Nährstoffquelle darstellt, sondern aufgrund der vielen Ballaststoffe im Vergleich zu weißem Reis noch besser sättigt.

Couscous, Bulgur, Quinoa & Co als Füllung für Paprika

Wer eine Alternative zur Reisfüllung sucht, wird bei der breiten Auswahl an Getreide und Pseudogetreide fündig. Hier gibt es diverse Optionen, z.B. ...

... Couscous:

Couscous stammt traditionell aus der afrikanischen Kochtradition. Es handelt sich um Getreide (meist Hartweizen oder Gerste), das zu feinem Grieß vermahlen und zu kleinen Kügelchen gerollt wird. Im Anschluss werden diese dann schonend über Wasserdampf vorgegart und getrocknet. Für die finale Zubereitung muss Couscous schließlich nur noch mit heißem Wasser übergossen werden muss und ist nach wenigen Minuten servierbereit. Besonders praktisch, wenn mal weniger Zeit zum Kochen bleibt!

... Bulgur:

Bulgur kennt man vorwiegend aus der orientalischen Küche. Wie Couscous wird er meist aus Hartweizen gewonnen und ist ebenfalls bereits vorgegart, besitzt jedoch eine deutlich gröbere, grützenartige Konsistenz. Bulgur zeichnet sich durch einen besonders kräftigen, nussigen Geschmack aus, der sehr gut mit dem milden Aroma von Gemüsepaprika harmoniert.

... Hirse:

Kleinkörnig, goldgelb und mineralstoffreich – Hirse solltet ihr als Füllung für Paprika unbedingt einmal ausprobieren! Sie schmeckt eher süßlich-mild und bietet dadurch eine optimale Grundlage für diverse Kombinationen. Die feinen, hellgelben Körnchen erinnern optisch ein wenig an Couscous, sind jedoch nicht vorbehandelt und daher eine vollwertige, naturbelassene Alternative. Hirse wird in Wasser oder Gemüsebrühe gekocht, was je nach Sorte und Größe der Körner ca. 25-40 Minuten dauert. Zu guter Letzt überzeugt Hirse durch ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen wie z.B. Kieselsäure und Eisen, was ihr auch die Bezeichnung „Beauty-Getreide“ einbrachte.

... Quinoa:

Das sogenannte „Inkakorn“ stammt aus den südamerikanischen Anden und wird dem sogenannten Pseudogetreide (= getreideähnliche Gewächse) zugerechnet. Die ebenfalls recht kleinen, runden Körnchen können hell, rot oder schwarz gefärbt sein und enthalten zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe. Ganz besonders geschätzt wird Quinoa aufgrund des ausgezeichneten Aminosäureprofils. Optisch sehen die Körnchen der Hirse sehr ähnlich und lassen sich ähnlich zubereiten. Der Geschmack ist jedoch kräftiger und geht in eine nussig-erdige Richtung.

Tipp: In unserem Blogbeitrag "Superfood Quinoa" lest ihr alles rund um das Kraftkorn der Inka!

...Buchweizen:

Obwohl der Name eine Ähnlichkeit zu Weizen vermuten lässt, ist Buchweizen kein echtes Getreide, sondern gehört wie Quinoa zur Gruppe der Pseudogetreide. Er stammt ursprünglich aus Russland und Polen, wo er auch heute noch zu den absoluten Grundnahrungsmitteln zählt. Buchweizenkörner sind ebenfalls klein, jedoch eckig geformt und erinnern optisch fast ein bisschen an Bucheckern im Miniaturformat. Typisch für das Pseudogetreide ist der nussige, sehr aromatische Geschmack. Buchweizen kann ganz ähnlich wie Reis zubereitet werden und bietet sich daher ebenfalls super für gefüllte Paprika-Rezepte an. 

Linsen, Erbsen, Kidneybohnen: Paprika lecker mit Hülsenfrüchten füllen

Hülsenfrüchte sind ebenfalls eine geniale Idee, um Paprika lecker und sättigend zu füllen! Sie liefern viele Ballaststoffe, komplexe Kohlenhydrate und pflanzliches Protein, was sie besonders für alle Fans der vegetarischen und veganen Küche attraktiv macht. Da die Palette an Hülsenfrüchten so groß ist, könnt ihr hier nach Geschmack auswählen und variieren. Zur Wahl stehen euch z.B.:

  • Linsen (diverse Sorten, z.B. rote, gelbe, braune Linsen, Tellerlinsen & Belugalinsen)
  • Bohnen (Kidneybohnen, weiße Bohnen, Riesenbohnen & Käferbohnen)
  • Kichererbsen
  • Grüne & gelbe Erbsen

Hülsenfrüchte könnt ihr entweder trocken kaufen und selbst kochen, oder ihr greift auf bereits vorgegarte Konserven aus Glas oder Dose zurück.

Paprika mit Gemüse füllen – bunt, gesund & abwechslungsreich

Es fällt euch schwer, mehr Gemüse auf den Speiseplan zu setzen? Dann probiert doch mal Paprika mit einer bunten Gemüsefüllung aus! Das geht ruck-zuck und versorgt euch auf äußerst schmackhafte Art und Weise mit einer Extra-Portion Vitaminen. Und ganz nebenbei klappt es so auch mit der effektiven Verwertung von Gemüseresten, die vielleicht schon ein etwas längeres Dasein im Kühlschrank fristen...

Zum Füllen könnt ihr nahezu jede Gemüsesorte nehmen, die ihr gerne mögt. Sehr gut passen z.B. Zucchini, Lauch, Möhren, Champignons, Cherrytomaten, Auberginen oder Mais, die ihr am besten kurz in einer Pfanne mit etwas nativem Olivenöl andünstet. Gebt gerne Zwiebeln und Knoblauch dazu und würzt das Gemüse nach Belieben z.B. mit frischen und getrockneten Kräutern, Gemüsebrühe, Currypulver, Salz und Pfeffer. Wer mag, kann das Ganze zum Ende der Garzeit noch mit einem Schuss Rotwein, etwas Balsamico-Essig oder Sojasauce ablöschen, bevor das Gemüse in den ausgehöhlten Paprika seinen Platz findet.

Herzhaft & Low Carb: Gefüllte Paprika mit Hackfleisch

Fast so klassisch wie Reisfüllung und mindestens genauso beliebt sind Paprika mit deftiger Hackfleischfüllung. Das Hackfleisch könnt ihr in einer Pfanne mit etwas Öl und Tomatenmark anbraten und mit Gewürzen eurer Wahl abschmecken, z.B. mit edelsüßer oder geräucherter Paprika, Grillgewürz, Salz und Pfeffer. Sehr lecker wird es auch, wenn ihr es mit weiteren Zutaten wie fein zerkleinertem Gemüse und gehackten Kräutern mischt. Anschließend befüllt ihr eure Paprika mit der vorbereiteten Hackfleischmischung – ein würziges, herzhaftes Gericht und sehr gut geeignet für alle, die sich gerne Low-Carb ernähren möchten.

Paprika vegan mit Soja-Hackfleisch füllen

Für eine vegetarische bzw. vegane Variante wählt ihr einfach pflanzliches Soja- oder Sonnenblumen“hack“, das ihr in gut sortierten Supermärkten oder im Bioladen bekommt. Auch Tofu, Seitan oder Lupinengeschnetzeltes können vegetarische Alternativen zu Hackfleisch sein.

Tipp: Viele Ideen rund um die Zubereitung von Tofu findet ihr übrigens auch in unserem Blogbeitrag "So wird Tofu richtig lecker" – einige davon eignen sich hervorragend zum Füllen von Paprika!

Gefüllte Paprika mit Käse und Ei

Käse bietet sich nicht nur zum Überbacken an, sondern auch als Füllung: Ob kleingeschnittene Fetawürfel, Mozzarella-Kugeln oder Reibekäse – erlaubt ist, was euch gefällt! Auch etwas cremiger Frisch- oder Hüttenkäse schmeckt toll als Füllung – besonders, wenn ihr ihn noch mit weiteren Zutaten wie Gemüse, Getreide oder Hackfleisch kombiniert und mit Kräutern und Gewürzen appetitlich abschmeckt.

Eier bieten sich ebenfalls als leckeres Füll-Element an! Ihr könnt eure Paprika beispielsweise zunächst mit einer Gemüse- oder Hackfleischmischung befüllen und etwa zur Hälfte der Garzeit in jede Schote noch ein aufgeschlagenes Ei gleiten lassen. Eine weitere Möglichkeit sind gekochte und in dünne Scheiben geschnittene Eier, die ihr den fertig gegarten Paprika auflegen könnt und die sich so auch optisch richtig hübsch machen.

Feta, Gouda, Emmentaler: Welcher Käse eignet sich zum Überbacken für gefüllte Paprika?

Habt ihr euch für eine leckere Füllung entschieden, so folgt der nächste Schritt: das Überbacken. Okay, ihr könntet darauf theoretisch auch verzichten, denn gefüllte Paprika schmecken auch so...doch erst eine zart schmelzende Käseschicht macht sie so richtig unwiderstehlich, oder?

Zum Überbacken eignen sich am besten Käsesorten,die gut zerlaufen. Hierzu zählen neben Gouda und Emmentaler auch Gorgonzola, Mozzarella und Raclette-Käse. Ihr könnt entweder ganze Scheiben nehmen, mit denen ihr die gefüllten Paprika belegt, oder aber geriebenen Käse, den ihr einfach oben aufstreut. Festere Käsesorten wie z.B. Feta schmelzen zwar weniger leicht, können aber trotzdem zum Überbacken verwendet werden. Am besten, ihr schneidet sie dazu in dünne Scheiben, dann werden sie schneller und besser weich.

Gefüllte Paprika mit Hefeschmelz überbacken – die vegane Käse-Alternative

Ihr möchtet es gerne komplett vegan halten und sucht eine pflanzliche Alternative zur Käsekruste? Die gibt es: Hefeschmelz! Er ist schnell angerührt, rein pflanzlich und bringt durch die Hefeflocken ein würziges, salzig-käsiges Aroma mit. Zudem schmilzt er gut im Ofen und kann daher eine echt tolle Alternative sein.

Grundrezept für veganen Hefeschmelz (ausreichend zum Überbacken von ca. 4 Paprika):

Zutaten:

Zubereitung:

  1. Zunächst die Margarine in einem kleinen Topf zerlassen. Anschließend gebt ihr das Mehl und die Hefeflocken dazu und gießt alles mit dem Wasser auf, sodass eine zähe Masse entsteht. Gut umrühren und noch etwas mehr Wasser hinzugeben, falls die Masse zu fest sein sollte. Sie sollte idealerweise die cremige Konsistenz von Fondue-Käse haben.
  2. Jetzt könnt ihr den Senf, sowie die getrockneten Kräuter und optional Knoblauch ergänzen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nochmal gut verrühren und kurz aufköcheln lassen.
  3. Den Hefeschmelz könnt ihr nun auf die gefüllten Paprika streichen und anschließend wie gewohnt überbacken.

Backofen, Topf oder Thermomix®: Wie bereite ich gefüllte Paprika am besten zu?

Wenn wir schon vom Überbacken sprechen, lasst uns an dieser Stelle doch gleich einen Blick auf die Zubereitung werfen. Denn dazu stehen euch mehrere Möglichkeiten offen:

Gefüllte Paprika im Ofen zubereiten – klassisch & einfach

Der Backofen ist die wohl gängigste Methode, um gefüllte Paprika zuzubereiten. Am besten heizt ihr ihn auf ca. 200 Grad Ober-Unterhitze (bzw. 180 Grad Umluft) vor und nutzt die Zwischenzeit, um euch um das Aushöhlen und Füllen eurer Paprika zu kümmern. Anschließend nehmt ihr eine ausreichend große, ofenfeste (Auflauf-)Form bzw. -pfanne, in die ihr eure Paprika hineingebt. In den meisten Rezepten wird die Form mit etwas Gemüsebrühe oder einer Soße ausgegossen, damit die Paprika darin gut gar werden können. Ansonsten könnt ihr die Form auch mit ein wenig nativem Olivenöl oder Butter einfetten, damit nichts anbackt. Je nach Größe und Füllung benötigen eure Paprika im vorgeheizten Backofen dann meist zwischen 25-40 Minuten, bis ihr sie genießen könnt.

Gefüllte Paprika im Topf zubereiten? So gelingt es!

Statt im Backofen könnt ihr gefüllte Paprika auch im Topf zubereiten. Dieser muss groß genug sein, damit alle Paprika darin bequem Platz finden und sollte idealerweise auch über einen Deckel verfügen, damit das Garen schneller und ohne unnötigen Wärmeverlust klappt.

Gebt etwas Öl in den Topf und bratet gerne ein paar Zwiebelstücke darin an, ehe ihr die gefüllten Paprika hineingebt. Anschließend gießt ihr ca. 300 ml Gemüsebrühe hinzu und lasst diese kurz aufkochen. Nun auf niedrige Hitze zurückschalten, Deckel auflegen und die Paprika im Topf ca. 45 Minuten garen.

Gefüllte Paprika Rezepte mit dem Thermomix® zubereiten – easy & zeitsparend

Ist ein Thermomix® oder ein vergleichbares Multitalent im Haushalt vorhanden, geht die Zubereitung von gefüllter Paprika ganz fix und einfach. Angefangen bei der Füllung, die ihr euch kleinhexeln bzw. mischen lassen könnt, über die Herstellung einer passenden Soße bis hin zum Dämpfen im dafür vorgesehenen Gar-Behältnis nimmt euch der Kitchen-Allrounder viel ab. Definitiv praktisch gerade für größere (Vorrats-)Mengen und somit auch äußerst familientauglich!

Das passt dazu: Von Tomatensoße über Joghurt-Dip bis hin zu tollen Tipps für Toppings, Gewürze & Kräuter

Eigentlich sind gefüllte Paprika ja per se bereits geballte Leckerbissen! Doch ein kleines bisschen köstlicher geht es natürlich immer! ;-) Schmackhafte Ergänzungen wie leckere Soße, cremige Dips, erfrischende Salate, diverse Toppings & Co runden den Gaumenschmaus perfekt ab und setzen euren gefüllten Paprika im wahrsten Sinn des Wortes das gewisse i-Tüpfelchen auf!  

Wie wäre es z.B. mit einer fruchtigen Tomatensoße? Der beliebte Soßen-Klassiker passt so gut wie immer und ist unkompliziert zubereitet. Entweder gart ihr die Paprika gleich in der Soße, oder fügt sie erst später zum Servieren hinzu. Auch eine sämige Bechamelsauce oder eine klassische Rahmsoße harmonieren einfach hervorragend mit gefüllter Paprika! Natürlich lassen sich diese nach Wunsch super vegan abwandeln.

Für alle, die es gar nicht unbedingt so „soßig“ mögen, sind leckere Dips immer eine gute Idee! Ein kühler Joghurt-Dip passt super zu ofenwarmen Paprika und wirkt mit Kräutern wie Minze und Petersilie verfeinert doppelt erfrischend. Oder wie wäre es mit selbstgemachtem Hummus, bunten Pesto-Variationen, einem schnellen Kräuterdip oder cremigem Fetaaufstrich mit Chili?

Auch ein frischer, bunter Salat passt perfekt dazu! Ob lieber etwas Leichtes in Richtung Rohkost oder inklusive Sättigungskomponente wie Nudeln, Reis & Co hängt stark davon ab, wie gehaltvoll eure gefüllten Paprika bereits sind. Viele tolle Vorschläge für verschiedene Salate findet ihr in unserem Blogbeitrag „Salat-Rezepte“, sowie direkt auf unserem Blog!

Weitere Zutaten, passende Gewürze & Toppings für gefüllte Paprika:

Gefüllte Paprika Rezepte: Ideen für jeden Geschmack – mit Gemüse, Hackfleisch oder Feta, Reis oder Low Carb

Euch läuft schon das Wasser im Mund zusammen? Dann nichts wie ab in die Küche, den Schmortopf rausgeholt und losgelegt! Als kleine Inspiration haben wir euch in diesem Abschnitt noch einige Rezepte für gefüllte Paprika von unserem Blog aufgelistet, die ihr direkt ausprobieren könnt! Natürlich könnt ihr die erwähnten Zutaten gerne variieren und selbst kreativ werden! Viel Freude beim Nachkochen!

Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat, dann taggt uns mit euren Kreationen für gefüllte Paprika  bei Instagram und Facebook. Und wenn ihr Lust auf noch mehr Rezepte habt, dann schaut mal hier vorbei. An dieser Stelle möchten wir euch auch unsere kostenlose Koch- und Backgruppe bei Facebook empfehlen, in der ihr euch mit vielen anderen leidenschaftlichen Hobby-Köchen austauschen kannst. Rezepte - Kochen & Backen mit Azafran & Friends! Vorbeischauen lohnt sich :-)

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