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Aubergine so is(s)t sie genießbar

Aubergine so is(s)t sie genießbar

Auberginen Rezepte, richtig zubereitet

Sie liegt glänzend im Gemüsefach, und du weißt nicht recht, was du mit ihr anfangen sollst? Ein paar Handgriffe, und die Aubergine wird butterweich und nimmt jedes Gewürz auf. Ob du Aubergine sagst, wie in Österreich Melanzani oder sie wie viele im Alltag „Oberschiene“ aussprichst: Gemeint ist immer dieselbe violette Frucht.

Hier findest du unsere besten Auberginenrezepte und die wichtigsten Tipps, damit sie dir gelingt.

Auberginen-Tipps:

  • Bei der Verarbeitung der Auberine sollte man darauf acht geben, dass der Strunk vor der Zubereitung entfernt wird.
  • Die Schale sowie die Kerne der Aubergine hingegen sind unbedenklich genießbar.
  • Auberginen sollten nur gekauft werden, wenn man sie innerhalb von drei Tagen verzehrt.
  • Greife lieber zu einer etwas weicheren Aubergine, als zu einer festen.
  • Kühlschrank? - Nein, danke. Die Aubergine liegt am liebsten alleine in deinem Obst-, oder Gemüsekorb.
  • Vor dem verarbeiten unbedingt waschen, da sie meist mit Schale gegessen wird.
  • Salzen bewirkt bei frittierter oder gebratener Aubergine einen angenehmeren Geschmack sowie eine weichere Konsistenz.
  • Balsamico bewirkt bei nahezu jedem Gemüse wahre Wunder.

Häufige Fragen zur Aubergine

Muss man Auberginen schälen?

Nein, die Schale der Aubergine ist essbar und hält die Scheiben beim Braten und Grillen in Form. Schälen lohnt sich nur bei älteren Früchten mit zäher Schale oder wenn du eine ganz glatte Creme willst. Für Auberginencreme backst du sie am einfachsten im Ganzen oder halbiert und löffelst das weiche Fruchtfleisch aus der Schale.

Kann man die Kerne der Aubergine essen?

Ja, die Kerne der Aubergine sind essbar und werden einfach mitgegart. Bei jungen Früchten sind sie hell und weich. Viele dunkle, harte Kerne zeigen, dass die Aubergine schon überreif ist; sie schmeckt dann etwas herber.

Warum ist die Aubergine innen grün?

Ein leicht grünlicher Schimmer direkt unter der Schale und rund um die Kerne ist bei vielen Auberginen normal. Ist das Fruchtfleisch deutlich grün und sehr fest, war die Frucht noch nicht ganz reif und schmeckt herber. Gar sie dann gut durch, denn roh isst man Auberginen ohnehin nicht. Wird die Schnittfläche nach ein paar Minuten braun, ist das nur Sauerstoff, wie beim Apfel.

Kann man Aubergine kochen?

Ja, aber nicht in reinem Wasser, denn darin saugt sie sich voll und wird fad. Besser: Würfel kurz anbraten und dann 10 bis 15 Minuten in Tomatensoße, Curry oder Eintopf mitschmoren. So nimmt die Aubergine die Gewürze auf und wird schön cremig, wie in unserem Ratatouille mit Hackfleisch.

Welche Gewürze passen zu Aubergine?

Die Aubergine selbst schmeckt mild, deshalb liebt sie kräftige Partner: Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprika und Minze aus der orientalischen und türkischen Küche, dazu die zitronig-saure Note von Sumach. Wer nicht einzeln mischen will, nimmt eine fertige Mischung wie unser Türkischer Allrounder oder ein Gewürz aus der Reihe Orientalisch.
 

Frische Auberginen ganz und in Scheiben auf dem Holzbrett

Rezepte mit & aus der Aubergine

Gegrillte Aubergine:

  1. Die Aubergine in 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Öl und Gewürz miteinander verrühren.
  3. Die Scheiben mit dem Öl-Gemisch marinieren.
  4. Auf dem Grill von beiden Seiten anbraten bis Sie eine weiche Konsistenz erreichen.

Auberginen - Bruschetta - Häppchen:

  1. Die Aubergine in 1 cm Dicke Scheiben schneiden.
  2. Auberginenscheiben in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten.
  3. Auf einem Teller anrichten und das Bruschetta darauf verteilen.

Auberginen-Creme:

  1. Die Aubergine der Länge nach halbieren.
  2. Ein Rautenmuster in die beiden Hälften schneiden.
  3. Die Schnittstellen einölen und salzen.
  4. Für 30 Minuten in den Backofen bei 180°C geben.
  5. Die Zwiebel in Würfel schneiden und in einer Pfanne glasig braten.
  6. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel von der Schale entfernen.
  7. In einer Schüssel mit dem Feta, das Fruchtfleisch und die Zwiebelwürfel pürieren.
  8. Die restlichen Zutaten zugeben und miteinander verrühren.
  9. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Noch rauchiger wird die Creme mit Sesampaste und Zitrone: So geht unser orientalisches Baba Ganoush.

Frittierte Aubergine:

  • 1 Aubergine
  • 80 g Paniermehl
  • 80 g Semmelbrösel
  • 100 g Mehl
  • 70 g Parmesan
  • 3 Eier
  • Kräutersalz & Gemüsebrühe
  • Öl zum frittieren
  1. Die Aubergine in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Eier miteinander verquirlen.
  3. Die restlichen Zutaten in einer seperaten Schüssel miteinander verrühren.
  4. Das Fett in einer Fritteuse oder in einem Topf erhitzen.
  5. Die Auberginenstücke abwechselnd in Eier und dann in die Mehlmischung geben.
  6. Dann in der Fritteuse backen bis sie goldig sind.
  7. Mit einem leckeren Dip servieren.

 

Wir wünschen dir einen guten Appetit und viel Freude beim Ausprobieren.

Wenn du von Auberginen nicht mehr genug bekommen kannst, probiere doch auch unser Ratatouille oder die gegrillte Aubergine mit Rote-Bete-Creme auf Brot.

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