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Gurken-Minz Raita Rezept

Gurken-Minz Raita Rezept

Raita Rezept: erfrischend leichter Gurken-Minz Dip aus Joghurt, klassisch indisch oder mit Quark und Apfel

Raita ist das, wonach ihr greift, wenn das Curry ein bisschen zu scharf geraten ist. Ein Löffel kühler Joghurt mit Gurke und Minze, und schon beruhigt sich der Gaumen. Dazu duftet gerösteter Kreuzkümmel, und zwischen dem heißen Reis und dem kalten Dip entsteht genau der Wechsel, der indisches Essen so lebendig macht.

Raita ist schnell und einfach zubereitet: Ihr braucht nur wenige Minuten und keine besonderen Zutaten. Der Gurken-Minz Dip passt zu Curry und Reis, zu gegrilltem oder gebratenem Fleisch und zu Gemüsegerichten. Hier findet ihr unser Gurken-Minz-Raita Rezept mit Quark und Apfel, die klassische indische Raita mit Joghurt und drei Varianten.

Gurken-Raita mit Minze und Gewürzpulver, Naan daneben

Das erwartet euch in diesem Beitrag

Gurken-Minz-Raita mit Quark und Apfel

Unsere Hausvariante für 4 Personen als Beilage: Der Quark macht sie cremig und fest, sodass sie auch als Dip auf dem Grillbuffet nicht verläuft. Der Apfel bringt eine fruchtige Süße, die gut zu scharfen Gerichten passt.

Zutaten: 

Zubereitung: 

  1. Die Gurke waschen, putzen und grob raspeln.
  2. Den Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls Apfel raspeln.
  3. Die Minze waschen, Blätter abzupfen und klein hacken.
  4. Den Quark mit dem Joghurt verrühren, den Saft einer halben Limette und das Olivenöl dazugeben. 
  5. Nun den Apfel, die Gurke, Minze und die Gewürze unterheben und verrühren. 
  6. Den Gurken-Minz-Dip mit etwas Minze und Gurke garnieren. 

Tipp: Diese frische Raita eignet sich auch sehr gut als Salat-Dressing.

Nährwerte pro Portion (ca.)

Nährwert Menge
Kalorien 166 kcal
Eiweiß 10g
Kohlenhydrate 12g
davon Zucker 10g
Fett 9g
davon gesättigte Fettsäuren 3g
Ballaststoffe 1g
Salz je nach Würzen

Berechnet aus den Zutaten der Gurken-Minz-Raita mit Quark und Apfel für 4 Portionen. Je nach Quark und Joghurt leicht abweichend.

Klassische indische Raita mit Joghurt und Kreuzkümmel

So wird Raita in Indien meist gemacht: nur Joghurt, Gurke, gerösteter Kreuzkümmel und etwas Minze. Sie ist flüssiger als unsere Quark-Variante und wird eher gelöffelt als gedippt. Für 4 Personen als Beilage:

  • 400g Naturjoghurt (3,5 % Fett)
  • ½ Salatgurke (etwa 200g)
  • ½ TL ganzer Kreuzkümmel
  • 1 EL frische Minze, fein gehackt, oder 1 TL getrocknete Nana Minze
  • ½ TL Salz oder eine Prise Kala Namak
  • 1 Prise Cayennepfeffer oder edelsüßes Paprikapulver
  • optional 1 EL frisches Koriandergrün

  1. Die Gurke grob raspeln, mit einer Prise Salz mischen und 10 Minuten stehen lassen. Dann mit den Händen kräftig ausdrücken. So wird die Raita nicht wässrig.
  2. Den Kreuzkümmel in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 1 bis 2 Minuten rösten, bis er duftet und leicht dunkler wird. Im Mörser zerstoßen oder mit dem Boden eines Glases auf einem Brett zerdrücken.
  3. Den Joghurt glatt rühren. Gurke, Minze und zwei Drittel des Kreuzkümmels unterheben und mit Salz abschmecken.
  4. 15 Minuten kalt stellen. Vor dem Servieren mit dem restlichen Kreuzkümmel und einer Prise Cayennepfeffer bestreuen.

Kala Namak ist ein indisches Schwarzsalz mit mild schwefeligem Duft, der an gekochtes Ei erinnert. In der Raita gibt eine Prise davon den typischen Geschmack, den ihr aus dem indischen Restaurant kennt. Sparsam dosieren und erst am Ende abschmecken.

Was ist Raita?

Raita ist eine kalte Beilage aus Joghurt aus der indischen und pakistanischen Küche. Hinein kommen rohes oder gegartes Gemüse, Kräuter und Gewürze, am bekanntesten ist die Raita mit Gurke und Minze. Sie steht zu fast jedem würzigen Essen auf dem Tisch und mildert die Schärfe.

Raita, Tzatziki oder türkischer Joghurt mit Minze: wo ist der Unterschied?

Alle drei verbinden Joghurt mit Gurke, schmecken aber verschieden. Tzatziki aus Griechenland ist dick, kräftig mit Knoblauch gewürzt und bekommt Olivenöl und oft Dill. Der türkische Cacık ist dünner, mit Knoblauch und getrockneter Minze, und wird fast wie eine kalte Suppe gelöffelt. Raita kommt meist ganz ohne Knoblauch aus und schmeckt durch Kreuzkümmel warm-würzig. Wer Quark mit Minze mag, liegt mit unserer Gurken-Minz-Raita genau richtig.

Wozu passt Raita?

Raita passt zu allem, was scharf, würzig oder gegrillt ist. Der kühle Joghurt bildet den Gegenpol zu Chili und heißen Gewürzen.

  • Curry und Reis: zu Hähnchen-Curry, Linsen-Dal und Gemüse-Curry. Ideen findet ihr bei den Curry Rezepten mit Gemüse, Reis und Hähnchen.
  • Biryani: der gewürzte Reis mit Safran und Fleisch wird in Indien fast immer mit Raita serviert.
  • Gegrilltes: Tandoori-Hähnchen, Lammspieße und Gemüse vom Grill. Die passende Mischung zum Selbermachen steht im Tandoori-Gewürzmischung Rezept.
  • Zum Dippen: Naan-Brot, Pakoras (frittiertes Gemüse im Kichererbsenteig), Samosas und Ofenkartoffeln.

Wie ihr ein ganzes indisches Essen zusammenstellt, zeigt der Beitrag Indische Küche: Rezepte aus dem Land der Gewürze.

Raita Varianten: mit Tomate, Möhre oder ganz grün

Die Grundlage bleibt immer gleich: 400g Joghurt, gerösteter Kreuzkümmel und Salz. Nur das Gemüse wechselt.

Tomaten-Zwiebel-Raita

2 Tomaten ohne Kerne und ½ rote Zwiebel sehr fein würfeln und mit 1 EL gehacktem Koriandergrün unter den Joghurt heben. Die Zwiebel bringt Schärfe, die Tomate Farbe. Diese Raita passt besonders gut zu Biryani.

Möhren-Raita

2 Möhren fein raspeln. ½ TL braune Senfsaat in 1 TL Öl erhitzen, bis die Körner springen, und mit dem Öl über die Möhren gießen. Alles unter den Joghurt rühren. Das heiße Würzöl heißt in Indien Tadka und gibt der Raita ein nussiges Aroma.

Grüne Minz-Raita

1 Handvoll frische Minze, ½ Bund Koriandergrün und 1 kleine grüne Chili mit 3 EL Joghurt fein pürieren, dann unter den restlichen Joghurt rühren. Sie wird hellgrün und schmeckt sehr frisch. Für Kinder lasst ihr die Chili einfach weg.

Vier Schalen Raita mit Möhre, Minze und hellen Varianten

Frische oder getrocknete Minze für Raita?

Beides funktioniert. Frische Minze schmeckt grüner, getrocknete ist würziger und immer im Schrank. Als Faustregel ersetzt 1 TL getrocknete Minze etwa 1 EL frisch gehackte Blätter. Reibt die getrockneten Blätter zwischen den Handflächen fein und lasst die Raita danach 10 Minuten ziehen, dann können sie ihr Aroma abgeben.

Für Raita eignet sich Nana Minze am besten, auch Spearmint genannt. Sie schmeckt frisch-würzig und weniger kühl als Pfefferminze, die viel Menthol enthält. Genau diese Minze steckt auch im marokkanischen Minztee.

Häufige Fragen zu Raita

Wie lange hält Raita im Kühlschrank?

Raita hält gut abgedeckt im Kühlschrank 1 bis 2 Tage. Am ersten Tag schmeckt sie am frischesten. Danach gibt die Gurke Wasser ab. Rührt die Raita vor dem Servieren einfach noch einmal durch und gießt die Flüssigkeit ab.

Warum wird meine Raita wässrig?

Die Gurke gibt Wasser ab, vor allem wenn sie geraspelt ist. Salzt die Gurke vorher, lasst sie 10 Minuten stehen und drückt sie gut aus. Mit Quark oder griechischem Joghurt wird die Raita außerdem fester.

Gibt es Raita auch vegan?

Ja, mit ungesüßtem Soja- oder Kokosjoghurt. Kokosjoghurt bringt eine leichte Süße mit, die gut zu scharfen Currys passt. Würzt etwas kräftiger mit Salz und Zitrone, weil Pflanzenjoghurt milder schmeckt.

Kann man Raita einfrieren?

Nein. Joghurt wird beim Auftauen körnig, und die Gurke wird matschig. Raita ist aber so schnell gemacht, dass ihr sie am besten immer frisch rührt.

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Kühl, frisch und mit dem nussigen Hauch von geröstetem Kreuzkümmel: So schmeckt eine gute Raita, und deshalb gehört sie neben jedes scharfe Curry. Rührt beim nächsten Curryabend gleich die doppelte Menge an, denn Joghurt, Gurke und Kreuzkümmel stehen ohnehin schon bereit.

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Zubereitungszeit: 00 H 15 M

Portionsanzahl: 10 Portionen

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