Thai Curry rot wofür? Für alles, was Kokosmilch und etwas Feuer verträgt
Wofür Sie Thai Curry rot nehmen: für cremige Currys mit Kokosmilch und Gemüse, Hähnchen, Garnelen oder Tofu, für Suppen, Nudeln und Marinaden. Rösten Sie die Mischung kurz in Öl an und gießen Sie dann mit Kokosmilch auf. Für vier Portionen reichen 1 bis 2 Esslöffel BIO Thai Curry rot. Die Mischung ist salzfrei, gesalzen wird zum Schluss.
Ein Löffel rotes Pulver in heißes Öl, und nach wenigen Sekunden steigt ein Duft nach Paprika, Knoblauch und Ingwer auf. Dann zischt die Kokosmilch in den Wok und färbt sich orangerot. Zwanzig Minuten später steht ein Curry auf dem Tisch, das nach Garküche schmeckt.
- Thai Curry rot wofür? Die wichtigsten Gerichte
- Was ist Thai Curry rot?
- Rotes Thai Curry mit Kokosmilch: Schritt für Schritt
- Gemüse für Thai Curry: was gehört hinein?
- Thai Curry mit Huhn, Garnelen, Rind oder Tofu
- Thai Curry ohne Kokosmilch
- Rote Curry Paste selbst machen
- Thai Curry Gewürz selber machen
- Thai Curry rot oder grün?
- Wie viel Thai Curry rot nehmen?
- Wie schmeckt Thai Curry rot?
- Wozu passt Thai Curry rot?
- Thai Curry rot lagern
- Häufige Fragen
Thai Curry rot wofür? Die wichtigsten Gerichte
Thai Curry rot ist eine Gewürzmischung für alles, was in Kokosmilch oder Brühe schmort. Hier spielt es seine Stärken aus:
- Kokoscurrys: mit Gemüse, Hähnchen, Garnelen, Fisch, Rind oder Tofu, dazu Jasminreis.
- Suppen: rote Kokos-Kürbis-Suppe, Linsensuppe oder Nudelsuppe mit Brühe.
- Wok und Nudeln: gebratene Reisnudeln oder Wokgemüse bekommen mit einem Teelöffel Farbe und Wärme.
- Marinaden: mit Öl, Limettensaft und etwas Sojasauce für Hähnchenspieße, Garnelen oder Tofu.
- Dips: in Joghurt oder Erdnusssauce gerührt, zu Gemüsesticks und Frühlingsrollen.
Ideen zum Nachkochen finden Sie in unserem roten Thai Curry und in den Curry-Rezepten aus unserem Blog.
Was ist Thai Curry rot?
Rotes Thai Curry ist in Thailand eine Paste aus getrockneten roten Chilis, Schalotten, Knoblauch, Galgant, Zitronengras und weiteren Würzzutaten. Dort heißt das Gericht Gaeng Phet, was so viel wie scharfes Curry bedeutet.
Unser Thai Curry rot ist die trockene Variante als thailändisch inspirierte Gewürzmischung. Es enthält laut Zutatenliste Paprika, Knoblauch, Chili, Zwiebel, Tomaten, Lauch, Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel und Kurkuma. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, Kontrollstelle DE-ÖKO-009.
Salz ist keines drin, Sie würzen am Ende selbst. Gegenüber einer Paste hat das Pulver Vorteile: Es hält lange, lässt sich teelöffelgenau dosieren und braucht keinen Platz im Kühlschrank.

Unser BIO Thai Curry rot, salzfrei, für Ihr nächstes Kokoscurry:
Rotes Thai Curry mit Kokosmilch: Schritt für Schritt
Ein rotes Thai Curry mit Kokosmilch gelingt in fünf Schritten:
- Anrösten: 1 bis 2 Esslöffel Öl erhitzen, 1 bis 2 Esslöffel Thai Curry rot einrühren und etwa 30 Sekunden rösten, bis es duftet.
- Kokoscreme zuerst: den festen oberen Teil der Kokosmilch dazugeben und unter Rühren köcheln, bis sich das Fett leicht absetzt. So wird das Curry runder.
- Fleisch oder Tofu: in Streifen oder Würfeln in die Sauce geben und rundum anbraten.
- Aufgießen: restliche Kokosmilch und etwas Brühe oder Wasser dazugeben, dann das Gemüse nach Garzeit.
- Abschmecken: mit Salz, Fischsauce oder Sojasauce, einer Prise Zucker und Limettensaft. Thai-Basilikum oder Koriandergrün zum Schluss darüber.
Die beste Kokosmilch für Thai Curry hat einen hohen Kokosanteil und wenig Wasser. Sie wird cremiger und trennt sich beim Anrösten schön. Mit leichter Kokosmilch geht es auch, das Curry wird dann dünner.
Zum Anbraten passt Kokosöl, das den Kokosgeschmack verstärkt. Neutrales Pflanzenöl tut es aber genauso.
Gemüse für Thai Curry: was gehört hinein?
Gemüse für Thai Curry sollte Biss behalten. Darum kommt nicht alles gleichzeitig in den Topf, sondern nach Garzeit:
- Zuerst, 12 bis 15 Minuten: Süßkartoffel, Kürbis, Kartoffel und Möhre in mundgerechten Stücken.
- Nach 5 Minuten, 6 bis 8 Minuten: Blumenkohl, Brokkoli, grüne Bohnen und Aubergine.
- Nach 10 Minuten, 4 bis 5 Minuten: Paprika, Zucchini, Champignons und Bambussprossen.
- Am Ende, 1 bis 2 Minuten: Zuckerschoten, Pak Choi und Sojasprossen.
- Vom Herd: Spinat und Thai-Basilikum, die in der Restwärme zusammenfallen.
Thai Curry Gemüse im Original sind oft kleine runde Thai-Auberginen, Bambussprossen, Bohnen und Kürbis. Für rotes Thai Curry mit Pak Choi schneiden Sie die Stiele ab und geben sie eine Minute vor den Blättern hinein.
Für ein Thai Curry rot vegetarisch nehmen Sie Kichererbsen, rote Linsen oder Tofu als Eiweiß. Ein schönes Beispiel ist unser Kichererbsen-Curry, mehr Gemüse steckt im veganen Gemüsecurry.
Thai Curry mit Huhn, Garnelen, Rind oder Tofu
Thai Curry mit Huhn ist der Klassiker. Hähnchenbrust oder Keule in Streifen schneiden und fünf bis sieben Minuten in der Sauce garen, Keule bleibt saftiger. Ein Rezept finden Sie bei Hähnchen-Curry in Kokosmilch.
Für Thai Curry mit Garnelen und Kokosmilch kommen die Garnelen erst ganz am Ende hinein. Zwei bis drei Minuten reichen, sonst werden sie zäh. Rotes Curry mit Rindfleisch braucht dünne Streifen, gegen die Faser geschnitten und nur kurz gegart. Für Thai Curry mit Schweinefleisch eignen sich Filet oder Nacken.
Rotes Thai Curry mit Tofu wird am besten mit festem Tofu. Schneiden Sie ihn in Würfel und braten Sie ihn vorher in etwas Öl knusprig. So nimmt er die Sauce auf, ohne zu zerfallen.
Thai Curry ohne Kokosmilch
Thai Curry ohne Kokosmilch geht, es wird dann klarer und leichter. In Nordthailand gibt es mit dem Dschungelcurry sogar eine eigene Tradition dafür. Die Paste wird dort mit Brühe gekocht und schmeckt scharf und kräuterig.
Für ein einfaches Thai Curry ohne Kokosmilch rösten Sie die Mischung in Öl an und gießen mit Gemüsebrühe auf. Dann garen Sie das Gemüse darin. Für mehr Körper rühren Sie am Ende einen Löffel Erdnussmus oder etwas Sahne ein.
Für ein Low Carb Thai Curry mit wenig Kohlenhydraten servieren Sie es mit Blumenkohlreis statt Jasminreis oder als Suppe.
Rote Curry Paste selbst machen
Rote Curry Paste selbst machen geht mit unserem Pulver als Grundlage in fünf Minuten. Für ein kleines Glas brauchen Sie:
- 3 EL Thai Curry rot
- 2 Schalotten, grob gehackt, und 3 Knoblauchzehen
- 1 daumengroßes Stück Ingwer oder 1 TL Galgant
- 1 EL Zitronengras, fein gemahlen, oder ein frischer Stängel
- Saft einer halben Limette und 2 EL Öl
Alles im Mörser oder Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. Im Schraubglas hält sie im Kühlschrank etwa eine Woche. Zu den klassischen Zutaten roter Currypaste gehören außerdem Korianderwurzel, Kaffirlimettenschale und Garnelenpaste. Wer es schärfer mag, gibt Chiliflocken dazu.
Ein Thai Curry ohne Currypaste kochen Sie mit dem Pulver direkt. Es wird etwas weniger frisch, dafür geht es schneller.
Thai Curry Gewürz selber machen
Thai Curry Gewürz selber machen können Sie aus Einzelgewürzen. Für etwa vier Currys mischen Sie 2 EL Paprika edelsüß, 1 TL Cayennepfeffer, je 1 TL Knoblauch, Zwiebel, Ingwer und Koriander sowie je ½ TL Kreuzkümmel und Kurkuma.
Mit etwas gemahlenem Zitronengras und Galgant schmeckt die Mischung thailändischer. In unserer fertigen Mischung stecken zusätzlich Tomate und Lauch, die eine milde Süße und Tiefe mitbringen.
Thai Curry rot oder grün?
Rotes Thai Curry wird aus getrockneten roten Chilis gemacht und schmeckt würzig, fruchtig und rund. Grünes Thai Curry entsteht aus frischen grünen Chilis, Thai-Basilikum, Koriander und Zitronengras. Es ist frischer, kräuteriger und oft schärfer. Gelbes Curry ist meist am mildesten, Kurkuma färbt es gelb.
Original grünes Thai Curry kocht man gern mit Thai-Auberginen und viel Thai-Basilikum, eine grüne Thai Curry Paste ist dafür die Grundlage. Wer die grüne Richtung mag, findet in unserem Laos Curry grün eine kräuterige Mischung mit Zitronengras, Galgant und Minze. Wer es gelb und fruchtig-warm mag, greift zu unserem Madras Curry gelb, wahlweise mild oder scharf.
Mehr über Curry als Gewürz lesen Sie bei Curry Verwendung.
Wie viel Thai Curry rot nehmen?
Unsere Mischung hat eine mittlere Chiliwärme. Starten Sie mit der kleineren Menge aus der Tabelle und würzen Sie in zwei bis drei Schritten nach. Mit Kokosmilch oder Sahne dürfen Sie großzügiger sein, denn Fett mildert die Schärfe.
| Gericht | Thai Curry rot | Tipp |
|---|---|---|
| Kokoscurry, 4 Portionen (400ml Kokosmilch) | 1 bis 2 EL | in Öl anrösten |
| Suppe (1 Liter) | 1 EL | nach dem Aufgießen abschmecken |
| Wokgemüse, 2 Portionen | 1 bis 2 TL | kurz mitbraten |
| Marinade (500g Fleisch oder Tofu) | 1 EL | mit Öl und Limette, 1 Stunde ziehen |
| Dip (150g Joghurt) | ½ bis 1 TL | 10 Minuten ziehen lassen |
| Rote Currypaste, kleines Glas | 3 EL | mit Schalotten, Knoblauch, Ingwer |
Wie schmeckt Thai Curry rot?
Thai Curry rot schmeckt fruchtig-scharf, paprikabetont und leicht süßlich, mit mittlerer Chiliwärme. Knoblauch, Zwiebel und Lauch geben eine herzhafte Tiefe, Ingwer eine frische Schärfe, Koriander und Kreuzkümmel einen warmen Hintergrund.
Schmeckt rotes Thai Curry wie Currypulver? Nein. Klassisches gelbes Currypulver wird von Kurkuma geprägt und schmeckt erdiger. Das rote Curry ist röter, fruchtiger und frischer. Sehr scharf ist es nicht: Die Wärme ist spürbar, aber gut auszuhalten, und Kokosmilch nimmt ihr die Spitze.
Wozu passt Thai Curry rot?
Thai Curry rot passt zu Kokosmilch, Hähnchen, Garnelen, Fisch, Tofu, Süßkartoffel, Kürbis, Paprika, Aubergine, Erdnüssen und Reis. Bei den Gewürzen harmoniert es mit Zitronengras, Galgant, Ingwer, Koriander und einer Prise Kokosblütenzucker.
Warum, erklärt der Geschmack. Die fruchtige Schärfe braucht Fett als Gegenspieler, darum gehört Kokosmilch fast immer dazu. Süße aus Kürbis, Süßkartoffel oder etwas Zucker rundet die Paprikanote. Limette und frisches Koriandergrün heben das Curry am Ende an. Das Salzige kommt über Fischsauce oder Shoyu Pulver, denn die Mischung selbst ist salzfrei.
Thai Curry rot lagern
Lagern Sie das Gewürz trocken, dunkel und luftdicht. Licht lässt die rote Farbe und das Aroma schneller verblassen. Gute Ware ist gleichmäßig rot, rieselfähig und riecht sauber nach Paprika und Ingwer. Thai Curry rot kaufen Sie bei uns von 50g bis 1kg im wiederverschließbaren Aromaschutzbeutel.
Häufige Fragen
Wofür nimmt man Thai Curry rot?
Für Currys mit Kokosmilch und Gemüse, Hähnchen, Garnelen oder Tofu, für Suppen, Wokgerichte, Marinaden und Dips.
Welches Gemüse kommt in Thai Curry?
Süßkartoffel, Kürbis, Möhre, Paprika, Zucchini, Brokkoli, Bohnen, Aubergine, Bambussprossen und Pak Choi, nach Garzeit nacheinander.
Kann man Thai Curry ohne Kokosmilch kochen?
Ja, mit Brühe statt Kokosmilch. Das Curry wird klarer und leichter, ein Löffel Erdnussmus gibt Körper.
Wie macht man rote Currypaste selbst?
3 EL Thai Curry rot mit Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras, Limettensaft und Öl zu einer glatten Paste mixen.
Was ist der Unterschied zwischen rotem und grünem Thai Curry?
Rotes Curry basiert auf getrockneten roten Chilis und ist fruchtig-rund, grünes auf frischen grünen Chilis und Kräutern und ist frischer und oft schärfer.
Wie viel Thai Curry rot nimmt man für 4 Portionen?
1 bis 2 Esslöffel auf 400ml Kokosmilch. Mit der kleineren Menge starten und nachwürzen.
Wie schmeckt Thai Curry rot?
Fruchtig-scharf, paprikabetont und leicht süßlich, mit mittlerer Chiliwärme und warmen Noten von Ingwer, Koriander und Kreuzkümmel.
Wozu passt Thai Curry rot?
Zu Kokosmilch, Hähnchen, Garnelen, Tofu, Kürbis und Süßkartoffel, als Gewürzpartner zu Zitronengras, Galgant, Ingwer und Koriander.
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