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Italienische Kräuter Verwendung: ein Teelöffel Sommer für Sauce und Pizza

Italienische Kräuter finden Verwendung in Tomatensauce, Pizza, Pasta, Ofengemüse, Dressings und Marinaden für Fleisch. Als Faustregel reicht 1 Teelöffel auf 250ml Tomatensauce, bei langem Köcheln früh dazu, für eine frische Note erst zum Schluss. Unsere BIO Italienischen Kräuter verbinden Paprika mit Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Liebstöckel, Bohnenkraut, Petersilie und Salbei.

Das Öl in der Pfanne wird warm, der Knoblauch fängt an zu duften, und dann rieselt ein Teelöffel Kräuter hinein. In diesem Moment riecht die ganze Küche nach Trattoria. Italienische Kräuter sind der kürzeste Weg zu diesem Duft, wenn man weiß, wann und wie viel.

Was sind italienische Kräuter?

Italienische Kräuter sind eine getrocknete Mischung aus Kräutern, die in der Küche Mittel- und Süditaliens zu Hause sind. Fast immer gehören Oregano, Basilikum, Thymian und Rosmarin dazu, oft auch Majoran, Salbei oder Bohnenkraut. Ein festes Rezept gibt es nicht, jede Mischung setzt eigene Schwerpunkte.

In Italien selbst greift man meist zum einzelnen Kraut: Basilikum für die Tomate, Rosmarin für Kartoffeln und Braten, Oregano für die Pizza. Die fertige Mischung ist vor allem außerhalb Italiens verbreitet, und sie ist praktisch. Ein Griff in die Tüte, und die Sauce schmeckt nach Urlaub am Mittelmeer.

Unsere Mischung ist von der italienischen Küche inspiriert und wird in Deutschland abgefüllt.

Woraus bestehen italienische Kräuter?

Italienische Kräuter bestehen bei uns aus neun Zutaten, alle aus kontrolliert biologischem Anbau, Kontrollstelle DE-ÖKO-009. Die Reihenfolge auf der Zutatenliste folgt dem Gewicht, die erste Zutat ist also die größte. Das steckt in unseren italienischen Kräutern:

  • Paprika: bringt milde Wärme, eine leicht süßliche Note und Farbe in Sauce und Öl.
  • Oregano: der typische Pizzaduft, würzig und leicht herb.
  • Thymian: erdig und warm, er hält langes Köcheln gut aus.
  • Basilikum: süßlich und frisch, der klassische Partner der Tomate.
  • Rosmarin: harzig und kräftig, er gibt Tiefe.
  • Liebstöckel, Bohnenkraut und Petersilie: grün und würzig, Liebstöckel mit einem leichten Brühe-Ton, Bohnenkraut mit pfeffriger Note.
  • Salbei: samtig und leicht bitter, in kleiner Menge.

Die Mischung besteht allein aus Kräutern und Paprika, Salz geben Sie ganz nach Ihrem Geschmack dazu. Wie die einzelnen Kräuter für sich verwendet werden, lesen Sie bei Oregano, Basilikum und Thymian.

Italienische Kräuter: so verwenden Sie es in der Küche
Italienische Kräuter von Azafran.

Unsere BIO Italienischen Kräuter mit neun Zutaten, von 50g bis 1kg:

Alle Sorten und Größen: Italienische Kräuter

Wie schmecken italienische Kräuter?

Italienische Kräuter schmecken mediterran, krautig-würzig und leicht herb, mit einer milden Wärme vom Paprika. Zuerst riechen Sie Oregano, Thymian und Rosmarin, im Mund kommen Basilikum und Salbei dazu. In heißem Olivenöl wird der Duft rund und warm, in einem kalten Dressing bleibt er grüner und frischer.

Schmecken italienische Kräuter wie Kräuter der Provence? Nein. Kräuter der Provence enthalten Lavendelblüten und haben Bohnenkraut an erster Stelle, sie duften blumiger. Italienische Kräuter sind durch Paprika, Oregano und Basilikum wärmer und ganz auf Tomate ausgerichtet. Mehr zum Nachbarn aus Frankreich steht bei Kräuter der Provence Verwendung.

Italienische Kräuter Verwendung: wofür?

Italienische Kräuter passen überall dorthin, wo Tomate, Olivenöl, Käse, Gemüse oder Brot die Hauptrolle spielen. Die Klassiker:

  • Tomatensauce und Pasta: Kräuter mit Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, Tomaten dazu und köcheln lassen. Ideen gibt es bei unseren Spaghetti-Rezepten.
  • Pizza und Focaccia: in die Tomatensauce rühren oder vor dem Backen mit etwas Öl auf den Teig streichen.
  • Ofengemüse: Zucchini, Aubergine, Paprika und Kartoffeln mit Öl und Kräutern mischen und rösten.
  • Antipasti: gegrilltes Gemüse, Bruschetta und marinierte Oliven, viele Ideen finden Sie bei unseren Antipasti-Rezepten.
  • Dressing und Dip: mit Olivenöl, Balsamico und Zitrone für Salat, mit Quark oder Frischkäse als Brotaufstrich.
  • Kräuterbutter und Kräuteröl: in weiche Butter oder gutes Olivenöl rühren und ziehen lassen.

Wie die Küche Italiens zu Hause gelingt, lesen Sie in Kochen wie in Italien.

Italienische Kräuter für Fleisch und Gemüse

Italienische Kräuter für Fleisch nehmen Sie am besten als Marinade. Verrühren Sie 1 bis 2 Teelöffel mit Olivenöl, Knoblauch und etwas Zitrone und reiben Sie Hähnchen, Schweinefilet oder Lamm damit ein. Eine Stunde im Kühlschrank genügt, damit der Duft einzieht. Für Lasagne, Bolognese oder Hackbällchen kommen die Kräuter direkt in die Hackmasse.

Italienische Kräuter für Gemüse entfalten sich am besten mit Fett und Hitze. Auf Ofengemüse, gebratenen Pilzen oder Bohnen aus der Pfanne öffnen sie sich im heißen Öl. Bei Fisch dosieren Sie sparsam, denn Rosmarin und Salbei können ein zartes Filet übertönen.

Wann kommen italienische Kräuter ins Gericht?

Italienische Kräuter verwenden Sie zu zwei Zeitpunkten, je nachdem, was Sie erreichen möchten. Für eine runde, tiefe Würze geben Sie sie früh dazu, am besten mit dem Knoblauch ins warme Öl, bevor die Tomaten kommen. Für eine frischere, grünere Note rühren Sie eine Prise erst in den letzten Minuten ein.

Ein einfacher Kniff: Reiben Sie die Kräuter zwischen den Handflächen, bevor sie in den Topf fallen. So brechen die Blättchen auf, und der Duft steigt sofort auf. Bei kalten Gerichten wie Dressing oder Quark lassen Sie die Mischung zehn Minuten ziehen, damit die getrockneten Kräuter etwas Feuchtigkeit aufnehmen.

Wie viel italienische Kräuter?

Wie viel italienische Kräuter Sie brauchen, hängt von Menge und Garzeit ab. Getrocknete Kräuter sind konzentrierter als frische, darum beginnen Sie sparsam und schmecken am Ende nach. Die Tabelle gibt Richtwerte für die gängigsten Gerichte.

GerichtMengewann dazu
Tomatensauce, 250ml1 TLfrüh mit dem Öl, eine Prise zum Schluss
Pizza, ein Blech1 bis 2 TLin die Sauce oder aufs Öl
Ofengemüse, 1kg2 bis 3 TLvor dem Backen mit Öl vermischen
Marinade für 500g Fleisch1 bis 2 TLmindestens eine Stunde vorher
Salatdressing, 4 EL Öl½ TL10 Minuten ziehen lassen
Kräuterbutter, 125g Butter1 bis 2 TLin weiche Butter rühren
Brot- oder Focacciateig, 500g Mehl1 bis 2 TLmit dem Mehl mischen

Wozu passen italienische Kräuter?

Italienische Kräuter passen zu Tomate, Olivenöl, Knoblauch, Mozzarella, Parmesan, Aubergine, Zucchini, Pilzen, weißen Bohnen, Hähnchen und Lamm. Ihre krautige Herbe braucht Fett, das den Duft trägt, und Säure oder Süße als Gegenpol. Aus unserem Sortiment ergänzen sie besonders gut:

  • Knoblauch: gibt der Kräuternote einen herzhaften Boden, auf dem jede Tomatensauce steht.
  • Chiliflocken: eine Prise Schärfe für Pasta all'arrabbiata und Pizzaöl, sie hebt die Wärme des Paprikas.
  • Schwarzer Pfeffer: frisch gemahlen über Pasta und Fleisch, er verbindet die Kräuter mit Fett und Käse.
  • Fenchel: ein paar zerstoßene Samen in Tomatensauce oder Hackmasse bringen eine süßliche Anisnote wie bei italienischer Salsiccia.

Bei den Lebensmitteln ist die Tomate der wichtigste Partner, ihre Säure und Süße fangen die Herbe der Kräuter auf. Olivenöl, Mozzarella und Parmesan bringen Fett und Salz, in dem sich der Duft entfaltet. Aubergine, Zucchini und Pilze saugen die Würze auf, weiße Bohnen und Kichererbsen machen daraus ein sattes Gericht. Ein Spritzer Balsamico oder Zitrone zum Schluss macht alles lebendig.

Italienische Kräuter frisch oder getrocknet?

Italienische Kräuter haben frisch wie getrocknet ihren Platz. Getrocknete Kräuter sind konzentrierter und vertragen langes Köcheln, frische schmecken grüner und gehören eher zum Schluss aufs Gericht. Als Faustregel ersetzt 1 Teelöffel getrocknete Kräuter etwa 1 Esslöffel frisch gehackte.

Bei Oregano, Thymian und Rosmarin ist die getrocknete Form oft sogar kräftiger als die frische. Basilikum und Petersilie verlieren beim Trocknen mehr von ihrer Frische. Darum lohnt sich zum Servieren ein Blatt frisches Basilikum obendrauf, auch wenn in der Sauce schon getrocknete Kräuter stecken.

Italienische Kräuter gemahlen oder ganz?

Italienische Kräuter gibt es grob gerebelt oder fein gemahlen. Gerebelt heißt: Die Blättchen sind getrocknet und von den Stielen gestreift, aber noch als Kraut erkennbar. So halten sie ihr Aroma länger, weil weniger Oberfläche an der Luft liegt.

Gemahlene Kräuter verteilen sich gleichmäßiger, etwa in Teig, Butter oder feinen Saucen, verlieren aber schneller an Duft. In unserer Mischung bleiben die einzelnen Kräuter sichtbar. Brauchen Sie es feiner, mörsern Sie eine Portion kurz vor dem Kochen.

Italienische Kräuter Ersatz und Alternative

Ein guter Ersatz für italienische Kräuter bringt vor allem Oregano und Thymian mit. Diese Alternativen funktionieren:

  • Einzelkräuter: je ein Teil Oregano, Basilikum und Thymian, dazu eine Prise Rosmarin und mildes Paprikapulver. Menge wie bei der Mischung.
  • Pizzagewürz „I love Pizza“: enthält zusätzlich Knoblauch, Fenchel, Orangenschale, Pfeffer und Chili. Es würzt kräftiger, nehmen Sie etwa drei Viertel der Menge.
  • Kräuter der Provence: im Verhältnis 1 zu 1 möglich, das Gericht duftet dann blumiger. Gut für Ofengemüse und Fleisch, in Tomatensauce weniger typisch.
  • Tomate-Mozzarella-Gewürz: für Caprese, Bruschetta und kalte Gerichte, es duftet nach Basilikum und Oregano.

Italienische Kräuter oder Pizzagewürz? Die Kräutermischung ist die stillere, vielseitigere Wahl für Sauce, Gemüse und Fleisch. Das Pizzagewürz ist kräftiger und bringt Knoblauch und Schärfe schon mit, gemacht für Pizza und Focaccia.

Sie möchten italienische Kräuter selber mischen? Nehmen Sie je 2 Teile Oregano und Basilikum, je 1 Teil Thymian und Rosmarin und 1 Teil mildes Paprikapulver. Den Rosmarin mörsern Sie vorher kurz, damit die Nadeln nicht piksen. Das Ergebnis schmeckt etwas schlichter als eine Mischung mit neun Zutaten, ist aber ein guter Anfang.

Italienische Kräuter kaufen: Qualität, Lagerung und Haltbarkeit

Gute italienische Kräuter erkennen Sie beim Öffnen: Es duftet sofort deutlich nach Oregano, Thymian und Rosmarin. Die Mischung ist trocken und gleichmäßig, die Kräuter sind als Blättchen erkennbar statt als grauer Staub. Die Unterschiede zwischen den Mischungen im Handel liegen in der Zusammensetzung, ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich.

Italienische Kräuter lagern Sie dunkel, trocken und gut verschlossen, nie direkt über dem Herd, wo Dampf und Hitze aufsteigen. Für den Alltag füllen Sie einen kleinen Streuer ab, der Rest bleibt im Aromaschutzbeutel. Am kräftigsten sind getrocknete Kräuter im ersten Jahr nach dem Öffnen. Danach werden sie stiller, aber nicht schlecht: Reiben Sie eine Prise zwischen den Fingern, und riecht sie kaum noch, nehmen Sie etwas mehr.

Den Preis sehen Sie direkt am Produkt, die 50g-Packung kostet 5,99 EUR (inkl. MwSt.). Alle Größen bis zum Vorratsbeutel finden Sie unter italienische Kräuter kaufen.

Häufige Fragen

Was sind italienische Kräuter?

Eine getrocknete Mischung mediterraner Kräuter, meist mit Oregano, Basilikum, Thymian und Rosmarin. Ein festes Rezept gibt es nicht, jede Mischung setzt eigene Schwerpunkte.

Woraus bestehen italienische Kräuter?

Unsere Mischung besteht aus Paprika, Oregano, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Liebstöckel, Bohnenkraut, Petersilie und Salbei, alle aus kontrolliert biologischem Anbau.

Wie schmecken italienische Kräuter?

Mediterran, krautig-würzig und leicht herb, mit milder Wärme vom Paprika. Kräuter der Provence schmecken durch den Lavendel blumiger.

Wozu passen italienische Kräuter?

Zu Tomate, Olivenöl, Knoblauch, Mozzarella, Parmesan, Aubergine, Zucchini, Pilzen, weißen Bohnen, Hähnchen und Lamm, bei den Gewürzen zu Knoblauch, Chili, Pfeffer und Fenchel.

Wie viel italienische Kräuter nimmt man?

Etwa 1 Teelöffel auf 250ml Tomatensauce, 2 bis 3 Teelöffel für 1kg Ofengemüse und 1 bis 2 Teelöffel für eine Marinade für 500g Fleisch.

Was ist ein guter Ersatz für italienische Kräuter?

Eine Mischung aus Oregano, Basilikum und Thymian mit etwas Rosmarin und Paprika. Pizzagewürz und Kräuter der Provence gehen auch, schmecken aber kräftiger oder blumiger.

Enthalten italienische Kräuter Salz?

Nein, unsere Mischung besteht allein aus Kräutern und Paprika. Salz geben Sie nach eigenem Geschmack dazu.

Was ist der Unterschied zwischen italienischen Kräutern und Kräutern der Provence?

Kräuter der Provence enthalten Lavendel und duften blumiger. Italienische Kräuter sind durch Paprika, Oregano und Basilikum wärmer und auf Tomate ausgerichtet.

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Dirk Schneider
Dirk Schneider, Gründer von Azafran – Familienunternehmen aus Elmshorn seit 2011.
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