Kokosöl Verwendungsmöglichkeiten – vom Curry bis zum Granola
Kokosöl Verwendungsmöglichkeiten in der Küche reichen vom sanften Braten und Dünsten über Currys und Wokgerichte bis zum Backen, zu Granola und Popcorn. Natives Kokosöl schmeckt mild nach Kokosnuss und leicht süßlich, raffiniertes ist geschmacksneutral. Als Ersatz eignen sich je nach Gericht Butter, Ghee oder ein neutrales Pflanzenöl. Unser BIO-Kokosöl ist nativ und kaltgepresst.
Ein Löffel weißes, festes Fett gleitet in die warme Pfanne und wird in Sekunden klar. Es duftet leise nach Kokosnuss, nicht aufdringlich, eher wie ein Urlaubsgedanke. Dann kommen Zwiebeln, Ingwer und Currypaste dazu, und die Küche riecht nach Garküche in Bangkok.
- Was ist Kokosöl?
- Kokosöl Verwendungsmöglichkeiten in der Küche
- Kochen mit Kokosöl: braten, backen, frittieren
- Wie schmeckt Kokosöl?
- Ist Kokosöl geschmacksneutral?
- Kokosöl kaltgepresst oder nativ?
- Kokosöl Ersatz: was geht, was nicht
- Kokosöl selber machen?
- Wozu passt Kokosöl?
- Kokosöl richtig lagern
- Häufige Fragen
Was ist Kokosöl?
Kokosöl ist das Fett aus dem weißen Fruchtfleisch der Kokosnuss. Für natives Kokosöl wird frisches Kokosfleisch mechanisch gepresst, ohne chemische Behandlung. Bei Zimmertemperatur ist es fest und weiß, ab etwa 25 bis 27 °C wird es flüssig und klar.
Weil es so fest ist, heißt es im Laden auch Kokosfett. Für was ist Kokosöl also gut? In erster Linie als Kokosöl zum Essen, zum Kochen und Backen, als pflanzliches Fett mit eigener Note. Unser Kokosöl ist ein natives BIO-Kokosöl im 1-Liter-Vorratsglas, Kontrollstelle DE-ÖKO-009.
Kokosöl Verwendungsmöglichkeiten in der Küche
Die Kokosöl Verwendung in der Küche ist breiter, als viele denken. Wofür man Kokosöl verwenden kann, zeigt diese Liste:
- Asiatisch kochen: Currys, Wokgemüse, gebratener Reis und Suppen mit Kokosmilch, etwa unsere Linsen-Kokos-Suppe oder ein rotes Thai-Curry.
- Sanft braten und dünsten: Gemüse, Kartoffeln, Tofu, Fisch und Garnelen bei mittlerer Hitze.
- Backen: Kuchen, Brownies, Muffins und Kekse, auch als veganer Ersatz für Butter, zum Beispiel im veganen Schokoladenkuchen.
- Granola und Popcorn: Kokosöl lässt Haferflocken knusprig rösten und gibt Popcorn eine feine Süße.
- Kalte Küche: in Smoothies, Energiebällchen, Schokoladenglasur und Aufstrichen, wo es beim Abkühlen fest wird und bindet.

Unser natives BIO-Kokosöl, kaltgepresst im Vorratsglas:
Kochen mit Kokosöl: braten, backen, frittieren
Mit Kokosöl kochen funktioniert am besten bei mittlerer Hitze. Natives Kokosöl eignet sich zum sanften Braten und Dünsten, zum Anschwitzen von Zwiebeln und Gewürzen und für Wokgerichte. Fängt es an zu rauchen, nehmen Sie die Pfanne kurz vom Herd und drehen die Hitze herunter.
Beim Backen ersetzt Kokosöl Butter oder Margarine. Für Rührteig und Kekse nehmen Sie es zimmerwarm und weich, für Mürbeteig fest und gekühlt. Weil Butter etwas Wasser enthält, reichen vom reinen Kokosöl etwa drei Viertel bis vier Fünftel der Buttermenge. Für Kuchen, die nicht nach Kokos schmecken sollen, ist ein geschmacksneutrales Fett die bessere Wahl.
Zum Frittieren ist natives Kokosöl weniger gedacht. Dafür braucht man große Mengen sehr heißen Fetts, und das Aroma der Kokosnuss geht dabei ohnehin verloren.
Wie schmeckt Kokosöl?
Natives Kokosöl schmeckt mild nach Kokosnuss, leicht süßlich und rund. Die Note ist klar, aber nicht laut. In einem Curry verschmilzt sie mit Ingwer und Chili, in Gebäck schmecken Sie sie als feinen Hintergrund. Beim Braten tritt der Kokosgeschmack zurück, ein Hauch bleibt.
Schmeckt Kokosöl wie Kokosmilch? Nein. Kokosmilch ist cremig, sahnig und deutlich kokosiger, weil sie aus dem ganzen Fruchtfleisch mit Wasser gepresst wird. Kokosöl ist das reine Fett, es bringt eine dezente Kokosnote, aber keine Cremigkeit und keine Süße wie Kokosraspeln.
Ist Kokosöl geschmacksneutral?
Natives Kokosöl ist nicht geschmacksneutral, es schmeckt mild nach Kokosnuss. Geschmacksneutrales Kokosöl ist raffiniert. Dabei wird das Öl gereinigt und mit heißem Dampf desodoriert, bis Duft und Geschmack fast verschwunden sind.
Was ist desodoriertes Kokosöl also? Ein Kokosöl ohne Eigengeschmack, das sich verhält wie natives, aber nicht nach Kokos schmeckt. Unser Kokosöl ist bewusst nativ, weil wir den Geschmack der Kokosnuss schätzen. Wer Kokosöl ohne Geschmack zum Braten sucht, ist mit einem neutralen Pflanzenöl ehrlicherweise genauso gut bedient.
Kokosöl kaltgepresst oder nativ?
Kaltgepresst und nativ beschreiben zwei Dinge, die sich oft überschneiden. Nativ bedeutet, dass das Öl nur mechanisch gewonnen und nicht raffiniert wurde. Kaltgepresst heißt, dass beim Pressen keine Wärme von außen zugeführt wird. Ein natives, kaltgepresstes Kokosöl verbindet beides und behält so am meisten vom Aroma der Kokosnuss.
Unser natives Kokosöl wird schonend kaltgepresst, gleich nach der Ernte aus frischem Kokosfleisch. Für die Verwendung bedeutet das: In der Pfanne bei mittlerer Hitze, in Gebäck und in der kalten Küche zeigt es seine Stärken.
Kokosöl Ersatz: was geht, was nicht
Der beste Ersatz für Kokosöl hängt davon ab, wofür Sie es brauchen. Zum Braten genügt jedes hitzefeste Fett. Beim Backen und in Rezepten, die durch das feste Kokosöl binden, wird es schwieriger. Die Tabelle zeigt, was in welcher Menge funktioniert.
Bei Rohkost-Riegeln, Energiebällchen und Pralinen ist Kokosöl kaum zu ersetzen, weil es beim Abkühlen fest wird. Dort hilft Kakaobutter, die ähnlich fest wird, aber nach Schokolade duftet. Granola gelingt auch ohne Kokosöl, mit Rapsöl, Butter oder nur mit Honig. Unser Rezept für Granola selber machen zeigt beide Wege.
| Ersatz | Menge | gut für | weniger gut für |
|---|---|---|---|
| Butter | ca. 120g | Kuchen, Kekse, Mürbeteig | vegane Rezepte |
| Ghee oder Butterschmalz | 100g | Braten, Currys, Reis | vegane Rezepte |
| Rapsöl oder anderes neutrales Öl | ca. 90g | Braten, Rührteig, Granola | Rezepte, die fest werden sollen |
| Olivenöl | ca. 90g | herzhafte Pfannengerichte | süßes Gebäck, Asiatisches |
| Kakaobutter | 100g | Energiebällchen, Pralinen, Glasur | Braten |
Kokosöl selber machen?
Kokosöl herstellen können Sie zu Hause, es ist aber mühsam. Dafür reiben Sie das Fruchtfleisch frischer Kokosnüsse, übergießen es mit warmem Wasser und pressen es durch ein Tuch aus. Die so gewonnene Kokosmilch lassen Sie ruhen, bis sich oben eine Fettschicht absetzt. Diese wird abgeschöpft und langsam erwärmt, bis sich das klare Öl trennt.
Aus zwei Kokosnüssen bleibt am Ende kaum mehr als ein kleines Schälchen Öl. Für die Küche lohnt sich der Aufwand deshalb vor allem als Experiment mit Kindern.
Wozu passt Kokosöl?
Kokosöl passt zu Currys, Reis, Linsen, Kürbis, Süßkartoffeln, Garnelen, Bananen, Haferflocken und Schokolade und zu Gewürzen wie Kurkuma, Ingwer, Zitronengras, Chili und Zimt. Seine milde Süße fängt Schärfe auf und trägt warme Gewürze.
- Thai Curry rot und Zitronengras: die klassische Verbindung aus Südostasien. Das Fett nimmt die Schärfe der Paste auf, Zitronengras bringt Frische.
- Kurkuma und Ingwer: in Kokosöl kurz angeschwitzt, verteilen sich Farbe und Würze gleichmäßig im ganzen Gericht.
- Ceylon-Zimt und Kardamom: für Porridge, Granola und Gebäck. Die süßliche Kokosnote und die warmen Gewürze verstärken sich gegenseitig.
Bei den Lebensmitteln passen vor allem süße und stärkehaltige Partner. Kürbis, Süßkartoffel und Möhre schmecken mit Kokosöl gebraten runder und noch etwas süßer. Reis, Linsen und Kichererbsen nehmen das Aroma als milde Grundlage auf. Garnelen und weißer Fisch mögen die sanfte Hitze und die leichte Kokosnote.
In der süßen Küche sind Banane, Ananas, Mango, Haferflocken und dunkle Schokolade die natürlichen Partner. Limette und Koriandergrün setzen Frische dagegen, wenn das Gericht zu schwer wird.
Kokosöl richtig lagern
Kokosöl braucht keinen Kühlschrank. Lagern Sie es kühl, trocken und lichtgeschützt bei Zimmertemperatur. Ob es fest oder flüssig ist, hängt nur von der Wärme ab und ändert nichts an der Qualität. Nehmen Sie es immer mit einem sauberen, trockenen Löffel heraus, dann bleibt es lange frisch.
Unser Kokosöl kaufen Sie im 1-Liter-Glas und für den größeren Bedarf als 2- oder 5-Liter-Bundle.
Häufige Fragen
Wofür kann man Kokosöl verwenden?
Zum sanften Braten und Dünsten, für Currys und Wokgerichte, zum Backen als Butterersatz und für Granola, Popcorn, Energiebällchen und Schokoladenglasur.
Schmeckt Kokosöl nach Kokos?
Natives Kokosöl schmeckt mild nach Kokosnuss und leicht süßlich. Raffiniertes, desodoriertes Kokosöl ist dagegen geschmacksneutral.
Was ist desodoriertes Kokosöl?
Ein raffiniertes Kokosöl, dem mit heißem Dampf Duft und Geschmack entzogen wurden. Es verhält sich in der Küche wie natives, schmeckt aber nicht nach Kokos.
Was ist der Unterschied zwischen kaltgepresstem und nativem Kokosöl?
Nativ heißt nur mechanisch gewonnen und nicht raffiniert. Kaltgepresst heißt ohne Wärmezufuhr beim Pressen. Ein natives, kaltgepresstes Öl verbindet beides.
Was ist ein guter Ersatz für Kokosöl?
Zum Braten Ghee oder ein neutrales Pflanzenöl in gleicher Menge, zum Backen Butter, etwa 120g für 100g Kokosöl. Für Rezepte, die fest werden sollen, Kakaobutter.
Kann man mit Kokosöl braten?
Ja, natives Kokosöl eignet sich zum sanften Braten bei mittlerer Hitze. Für scharfes Anbraten bei sehr hoher Hitze nehmen Sie besser ein hoch erhitzbares Fett.
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