Minze Arten: welche ist die echte und welche die beste?
Minze Arten gibt es rund zwei Dutzend, dazu viele Kreuzungen und Gartensorten. Für Tee und Küche zählen vor allem zwei: die Grüne Minze mit ihrer Auslese Nana und die Pfefferminze. Nana schmeckt weich, süßlich und kaum kühl, Pfefferminze klar und kühl. Für marokkanischen Minztee ist Nana Minze die beste Wahl.
Im Gartencenter stehen zwanzig Töpfe mit Minze, und jeder Stecker verspricht etwas anderes: Schokolade, Erdbeere, Mojito, Marokko. Reiben Sie an den Blättern, merken Sie schnell, wie verschieden sie riechen. Manche kühlen die Nase wie ein Bonbon, andere duften weich und grün. Welche Minze ist nun die echte, und welche gehört in die Teekanne?
- Minze Arten: wie viele gibt es?
- Die wichtigsten Minze Arten für Tee und Küche
- Echte Minze: was ist damit gemeint?
- Nana Minze Sorten: Nana, Marokkanische und Krause Minze
- Welche ist die beste Minze für Tee?
- Welche Minze ist die beste für die Küche?
- Nana Minze Qualität: woran Sie gute Ware erkennen
- Lose, im Beutel oder gemahlen: welche Form?
- Nana Minze Preis: warum Minze unterschiedlich kostet
- Getrocknete Minze lagern
- Häufige Fragen
Minze Arten: wie viele gibt es?
Minze Arten zählt die Botanik je nach Auffassung rund zwei Dutzend. Sie gehören alle zur Gattung Mentha aus der Familie der Lippenblütler. Dazu kommen zahlreiche Kreuzungen, denn Minzen vermischen sich untereinander sehr leicht.
Diese Freude am Kreuzen erklärt die Vielfalt im Gartencenter. Apfelminze, Zitronenminze, Schokominze oder Erdbeerminze sind meist Sorten oder Kreuzungen bekannter Arten, keine eigenen Arten. Der Name beschreibt den Duft, nicht die Abstammung.
Für die Küche teilen Sie Minzen am besten nach einem Merkmal ein: wie stark sie kühlen. Das hängt vom Menthol ab. Viel Menthol bedeutet kühl und scharf, wenig Menthol weich und süßlich.

Die wichtigsten Minze Arten für Tee und Küche
Diese Minzen begegnen Ihnen im Handel und in Rezepten am häufigsten. Die Tabelle fasst die Unterschiede zusammen:
- Grüne Minze (Mentha spicata): die Stammart der Nana und der Krausen Minze. Wenig Menthol, süßlich und weich. In vielen Ländern heißt sie im Handel Spearmint.
- Pfefferminze (Mentha × piperita): eine Kreuzung aus Grüner Minze und Wasserminze. Viel Menthol, kühl und klar.
- Ackerminze (Mentha arvensis): wild auf Feldern verbreitet. Ihre japanische Form ist besonders reich an Menthol.
- Wasserminze (Mentha aquatica): wächst an Bachufern und ist ein Elternteil der Pfefferminze. Kräftig, leicht herb.
- Apfelminze (Mentha suaveolens): weich behaarte Blätter, fruchtig-mild. Schön für Limonade, im Tee eher zart.
- Rossminze (Mentha longifolia): lange, silbrige Blätter, würzig und eher herb.
Im Garten wachsen noch viele weitere Formen. Welche Sorte sich für Beet und Topf eignet, lesen Sie bei der Nana Minze Pflanze.
| Minze | Menthol | Aroma | am besten für |
|---|---|---|---|
| Nana (Grüne Minze) | wenig | weich, süßlich, grün | marokkanischer Tee, Dips, Couscous |
| Krause Minze | wenig | mild, frisch | Tee, Salate, Joghurt |
| Pfefferminze | viel | kühl, klar, kräftig | Kräutertee, Desserts, Schokolade |
| Ackerminze, japanische Form | sehr viel | scharf, sehr kühl | kaum für Tee |
| Apfelminze | wenig | fruchtig, mild | Limonade, Bowle |
| Wasserminze | mittel | kräftig, leicht herb | selten in der Küche |
Lose BIO-Nanaminze für Minztee, Dips und Couscous:
Echte Minze: was ist damit gemeint?
Echte Minze ist kein fester Name. Gemeint ist fast immer eine Minze aus der Gattung Mentha, im Gegensatz zu Pflanzen, die nur Minze heißen. Am häufigsten fällt der Begriff bei der Echten Pfefferminze, der Mentha × piperita.
Manche nennen auch die Grüne Minze die echte, weil sie die ältere Art ist und die Pfefferminze aus ihr hervorging. Beide Antworten sind richtig. Wichtig ist nur, dass auf der Packung eine Mentha steht.
Keine echten Minzen sind dagegen Katzenminze, Bergminze und Vietnamesische Minze. Sie gehören zu anderen Gattungen und schmecken anders. Wer Minztee möchte, greift deshalb zu Nana oder Pfefferminze.
Nana Minze Sorten: Nana, Marokkanische und Krause Minze
Nana Minze Sorten sind Auslesen der Grünen Minze. Der Name Nana ist das arabische Wort für Minze und steht in Nordafrika für die Minze im Teeglas. Im Handel begegnen Ihnen mehrere Namen für sehr ähnliche Pflanzen.
Marokkanische Minze ist meist eine Nana-Auslese mit großen, leicht gewellten Blättern. Krause Minze hat stark gekräuselte Blätter und ein ähnlich weiches Aroma. Unterscheiden lassen sich die drei vor allem an der Blattform, im Tee schmecken sie nahe beieinander.
Unsere BIO Nanaminze ist geschnittene Grüne Minze, frisch-würzig und mild-süßlich, mit wenig Menthol. Sie heißt im Handel auch Marokkanische Minze, Spearmint oder Krause Minze.
Welche ist die beste Minze für Tee?
Die beste Minze für Tee hängt davon ab, was Sie in der Tasse mögen. Für einen weichen, süßlichen Minztee nach marokkanischer Art ist Nana die erste Wahl. Für einen klaren, kühlen Kräutertee greifen Sie zur Pfefferminze.
Wer Pfefferminztee zu scharf findet, wird Nana oft lieber trinken. Wer es kühl und kräftig mag, bleibt bei der BIO-Pfefferminze. Ackerminze und japanische Minze sind für die meisten im Tee zu stark.
Wie Sie Nana-Tee zubereiten, mit Menge, Ziehzeit und der marokkanischen Variante mit grünem Tee, lesen Sie beim Nana Minze Tee. Den kühlen Gegenpart beschreibt unser Pfefferminztee.
Welche Minze ist die beste für die Küche?
Die beste Minze für die Küche ist meist eine Grüne Minze wie die Nana. Sie bringt Frische, ohne mit Menthol zu überdecken. Darum steckt sie in Tzatziki, Taboulé, Joghurt-Dips, Couscous und Lammgerichten.
Pfefferminze passt eher in Süßes: Schokolade, Desserts, Sirup. In herzhaften Gerichten wirkt sie schnell wie Zahnpasta. Für Ideen mit Minze sehen Sie sich unseren orientalischen Joghurt-Dip oder den Quinoa-Salat an.
Nana Minze Qualität: woran Sie gute Ware erkennen
Nana Minze Qualität sehen und riechen Sie, bevor das Wasser kocht. Achten Sie beim Öffnen auf diese fünf Punkte:
- Duft: klar, grün und würzig, sofort beim Öffnen. Riecht die Minze nach Heu oder kaum noch, ist sie alt.
- Farbe: grün bis olivgrün. Viel Braun oder Grau zeigt zu heiße Trocknung oder lange Lagerung.
- Blattanteil: viele Blattstücke, wenige Stängel. Stängel geben kaum Aroma und machen den Tee holzig.
- Staub: etwas Bruch ist normal. Viel feiner Staub am Boden spricht für grob behandelte Ware.
- Aufguss: klar und goldgrün, mit vollem Minzduft aus der Tasse.
Ein einfacher Test: Reiben Sie ein paar Blätter zwischen den Fingern. Gute Minze duftet sofort deutlich, alte bleibt stumm.
Lose, im Beutel oder gemahlen: welche Form?
Lose, geschnittene Minze ist für Tee die beste Form. Die Blattstücke sind groß genug, um ihr Aroma lange zu halten, und Sie dosieren nach Geschmack. Teebeutel enthalten meist feinen Schnitt, der schneller zieht, aber auch schneller verblasst.
Gemahlene Minze ist praktisch für Gewürzmischungen und Dips. Sie verliert ihr Aroma jedoch rasch. Mahlen Sie darum lieber kleine Mengen selbst im Mörser, kurz bevor Sie sie brauchen.
Frische Minze schmeckt grüner und heller als getrocknete. Getrocknete dagegen ist konzentrierter und das ganze Jahr zur Hand. Für eine Kanne Tee ersetzen ein bis zwei Esslöffel getrocknete Minze eine gute Handvoll frischer Blätter.
Nana Minze Preis: warum Minze unterschiedlich kostet
Der Preis für getrocknete Minze hängt vor allem vom Blattanteil ab. Reine Blattware ist aufwendiger zu gewinnen als Ware mit vielen Stängeln. Dazu kommen Bio-Anbau, schonende Trocknung und eine Verpackung, die Licht und Luft abhält.
Ein bis zwei Esslöffel reichen für eine Tasse, darum hält ein 250g-Beutel lange. Ein günstiger Preis allein sagt wenig, entscheidend ist, wie viel Duft in der Tasse ankommt.
Unsere BIO-Nanaminze in 250g kostet 12,99 EUR (inkl. MwSt.). Sie stammt aus kontrolliert biologischem Anbau (Kontrollstelle DE-ÖKO-009) und kommt im wiederverschließbaren Aromaschutzbeutel. Alle Größen finden Sie unter Nana Minze kaufen.
Getrocknete Minze lagern
Lagern Sie getrocknete Minze trocken, dunkel und luftdicht. Die vielen dünnen Blattflächen geben ihr Aroma schnell an die Luft ab. Eine gut schließende Dose oder der Aromaschutzbeutel halten es am längsten.
Stellen Sie die Minze nicht neben stark duftende Gewürze. Sie nimmt fremde Gerüche leicht an. Nehmen Sie sie mit trockenem Löffel heraus, dann bleibt sie bis zur letzten Tasse frisch.
Häufige Fragen
Welche Minze Arten gibt es?
Die Gattung Mentha umfasst rund zwei Dutzend Arten. Für Tee und Küche wichtig sind Grüne Minze mit Nana und Krauser Minze, Pfefferminze, Ackerminze, Wasserminze und Apfelminze.
Was ist echte Minze?
Eine Pflanze aus der Gattung Mentha. Meist ist die Echte Pfefferminze gemeint, manchmal die Grüne Minze. Katzenminze und Bergminze sind keine echten Minzen.
Welche ist die beste Minze für Tee?
Für weichen, süßlichen Minztee Nana-Minze, für kühlen, klaren Tee Pfefferminze. Ackerminze ist für die meisten zu scharf.
Welche Nana Minze Sorten gibt es?
Nana, Marokkanische Minze und Krause Minze sind Auslesen der Grünen Minze. Sie unterscheiden sich vor allem in der Blattform und schmecken im Tee ähnlich.
Woran erkenne ich gute Nana Minze Qualität?
Am klaren, grünen Duft, an grüner Farbe, viel Blatt und wenig Stängel sowie an einem klaren, goldgrünen Aufguss.
Ist Nana Minze dasselbe wie Pfefferminze?
Nein. Nana ist eine Grüne Minze mit wenig Menthol, Pfefferminze eine Kreuzung mit viel Menthol. Nana schmeckt weicher und süßlicher.
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