Was ist Spirulina? Die kleine Alge mit dem großen Grün
Was ist Spirulina? Eine winzige, spiralförmige Mikroalge aus warmem Wasser, die getrocknet als dunkelgrünes Pulver oder als Pressling in die Küche kommt. Sie färbt Smoothies, Dips, Pesto und Teig kräftig grün und schmeckt herb und leicht nach Meer. Unsere BIO-Spirulina gibt es als Presslinge, die Sie im Mörser in Sekunden zu Pulver zerstoßen.
Der Mixer läuft, aus Banane, Mango und einem Schuss Orangensaft wird ein dicker, gelber Smoothie. Dann kommen zwei zerstoßene Presslinge dazu, und das Gelb kippt in ein tiefes, sattes Grün. Mehr braucht es nicht, um zu verstehen, warum Spirulina in so vielen Küchen steht.
- Was ist Spirulina?
- Was ist Spirulina Pulver?
- Spirulina wofür? So nutzen Sie die Alge in der Küche
- Spirulina Pulver Anwendung: Presslinge richtig zerstoßen
- Wie schmeckt Spirulina?
- Wozu passt Spirulina?
- Wie viel Spirulina für Farbe und Geschmack?
- Spirulina Latte: grün, cremig, in fünf Minuten
- Spirulina und Chlorella: wofür welche?
- Spirulina Herkunft: woher kommt unsere Spirulina?
- Spirulina selber machen: Pulver ja, Zucht nur mit Geduld
- Gute Spirulina erkennen und lagern
- Häufige Fragen
Was ist Spirulina?
Spirulina, was ist das genau? Botanisch ist sie ein Cyanobakterium, das man im Alltag Blaualge nennt. Unter dem Mikroskop sieht man feine, spiralig gewundene Fäden, daher der Name. Die gebräuchlichen Arten heißen Arthrospira platensis und Arthrospira maxima.
Von Natur aus lebt Spirulina in warmen, salz- und sodahaltigen Seen, etwa in Afrika und Mittelamerika. Der Überlieferung nach schöpften Menschen am Tschadsee und im alten Mexiko die grüne Schicht von der Wasseroberfläche und trockneten sie zu Fladen. Heute wächst Spirulina fast immer in flachen Zuchtbecken.
Ihre Farbe verdankt sie zwei Farbstoffen. Chlorophyll macht sie grün, ein blauer Farbstoff namens Phycocyanin legt einen bläulichen Schimmer darüber. Deshalb wirkt gute Spirulina nicht grasgrün, sondern tief blaugrün.
Was ist Spirulina Pulver?
Spirulina Pulver ist die getrocknete, fein vermahlene Alge. Presslinge bestehen aus diesem Pulver, nur in Tablettenform gepresst. In unseren Presslingen steckt laut Zutatenliste allein Spirulina, je Pressling 500 Milligramm.
Presslinge haben im Alltag zwei Vorteile: Sie stauben nicht, und Sie können sie abzählen. Pulver ist dagegen schneller eingerührt. Mit Spirulina Presslingen haben Sie beides, denn im Mörser werden sie in einer halben Minute wieder zu Pulver.

Unsere BIO-Spirulina als Presslinge, von 250g bis 1kg:
Spirulina wofür? So nutzen Sie die Alge in der Küche
Wofür ist Spirulina in der Küche gut? Vor allem für Farbe und eine herbe, meerige Note. In der Küche essen Sie Spirulina am besten so:
- Getränke: grüne Smoothies, Orangensaft, Gemüsesaft, Spirulina Latte
- Dips und Aufstriche: Kräuterquark, Guacamole, Hummus, Pesto
- Frühstück: Porridge, Overnight Oats, Joghurt mit Früchten
- Teig und Pasta: grüner Nudelteig, Pancakes, Muffins, Brot
- Zum Färben: Ostereier, Zuckerguss, Eis, helle Cremes und Suppen wie die Erbsencremesuppe mit Spirulina
Für Spirulina gilt: Wenig färbt viel. Schon eine kleine Menge macht eine helle Creme deutlich grün, der Geschmack bleibt dabei im Hintergrund.
Spirulina Pulver Anwendung: Presslinge richtig zerstoßen
Wie Sie Spirulina Pulver verwenden, hängt vom Gericht ab. Der erste Schritt ist immer gleich: Die Presslinge müssen fein werden, sonst bleiben grüne Krümel im Glas.
- Presslinge in den Mörser geben und mit kreisenden Bewegungen zu Pulver reiben. Für kleine Mengen genügt ein Löffelrücken auf einem Brettchen.
- Größere Mengen mahlen Sie in einer Gewürzmühle oder im Mixer und füllen das Pulver in ein dichtes Glas.
- Das Pulver zuerst mit zwei Esslöffeln Flüssigkeit glatt rühren, dann unter den Rest geben. So bilden sich keine Klümpchen.
- In warme Speisen erst am Ende einrühren. Lange Hitze macht das leuchtende Grün matter und olivfarben.
Wie schmeckt Spirulina?
Spirulina schmeckt herb, algig und leicht erdig, mit einer Spur Salz und einem Duft nach Meer und getrocknetem Seetang. Wonach Spirulina schmeckt, kennen viele von Algen in Sushi, nur ohne deren Röstnote. Pur wirkt der Geschmack kräftig, in Smoothies, Säften und cremigen Speisen deutlich milder.
Schmeckt Spirulina wie Matcha? Nein, auch wenn beide grün färben. Matcha schmeckt nach Tee, grasig und leicht bitter, Spirulina dagegen meerig und herb. Im Latte merken Sie den Unterschied sofort.
Wer den Algengeschmack nicht mag, ist nicht allein. Die gute Nachricht: Mit süßen Früchten und etwas Säure verschwindet er fast ganz, die Farbe bleibt.
Wozu passt Spirulina?
Spirulina passt zu süßen, tropischen Früchten wie Banane, Mango und Ananas, zu Zitrone, Orange und Avocado. Bei den Gewürzen sind Ingwer, Minze, Vanille und Kakao gute Partner. Der Grundsatz ist einfach: Süße und Säure nehmen dem Algengeschmack die Kante, Fett macht ihn weich.
Aus unserem Sortiment haben sich diese Partner bewährt:
- Früchte: Mangoscheiben und Bananen bringen Süße und Fülle, die die herbe Note auffangen.
- Ingwer und Zitrone: Ingwer setzt Schärfe dagegen, Zitronenschale Frische. Beides lässt einen grünen Saft lebendig schmecken.
- Minze, Vanille, Kakao: Pfefferminze wirkt kühl, Vanille und Kakao runden einen Latte oder ein grünes Eis süß und warm ab.
Bei den Lebensmitteln sind Banane und Avocado die besten Freunde, weil sie Süße und Cremigkeit zugleich mitbringen. Herzhaft passt Spirulina zu Erbsen, Spinat, Gurke, Basilikum und Frischkäse. Grünes zu Grünem, das schmeckt fast immer stimmig.
Wie viel Spirulina für Farbe und Geschmack?
Wie viel Spirulina Sie in der Küche nehmen, entscheidet vor allem die gewünschte Farbe. Ein Pressling wiegt 500 Milligramm, etwa fünf Presslinge ergeben einen gestrichenen Teelöffel Pulver. Fangen Sie mit wenig an, nachfärben geht immer, entfärben nie. Die Tabelle zeigt bewährte Küchenmengen.
| Verwendung | Presslinge | etwa Pulver |
|---|---|---|
| Smoothie oder Saft (250ml) | 2 bis 4 | 1 bis 2g |
| Spirulina Latte (250ml) | 2 bis 3 | 1 bis 1,5g |
| Kräuterquark oder Dip (250g) | 2 | 1g |
| Pesto (1 Glas) | 2 bis 4 | 1 bis 2g |
| Nudelteig (200g Mehl) | 4 bis 6 | 2 bis 3g |
| Porridge oder Joghurt (1 Portion) | 1 bis 2 | 0,5 bis 1g |
Spirulina Latte: grün, cremig, in fünf Minuten
Ein Spirulina Latte ist die freundlichste Art, die Alge kennenzulernen. Für eine große Tasse:
- 2 Presslinge im Mörser fein zerstoßen.
- 250ml Milch oder Pflanzendrink erwärmen, aber nicht kochen lassen.
- Das Pulver mit 2 EL der warmen Milch und 1 TL Honig oder Ahornsirup glatt rühren.
- Restliche Milch aufschäumen, dazugießen, mit einer Prise Vanille oder Zimt bestreuen.
Wer es grüner mag, nimmt einen dritten Pressling. Wie ein klassischer Latte mit grünem Tee gelingt, zeigt unser Matcha Latte Rezept, beide lassen sich auch mischen.
Spirulina und Chlorella: wofür welche?
Spirulina und Chlorella werden oft in einem Atemzug genannt, sind aber verschieden. Chlorella ist eine einzellige Grünalge, Spirulina ein fädiges Cyanobakterium. Wofür Sie welche nehmen, ist in der Küche fast egal: Beide färben Smoothies, Säfte und grüne Saucen.
Im Geschmack ist Chlorella ebenfalls grün und maritim, die Farbe wirkt dunkler und weniger bläulich. Unsere Chlorella gibt es ebenfalls als Presslinge. Alle Unterschiede im Überblick lesen Sie auf der Seite Spirulina und Chlorella.
Spirulina Herkunft: woher kommt unsere Spirulina?
Spirulina braucht viel Licht, Wärme und alkalisches Wasser. Deshalb kommt der größte Teil aus warmen Ländern. Spirulina aus Deutschland gibt es nur in kleinen Mengen, aus beheizten Anlagen unter Glas.
Unsere BIO-Spirulina stammt aus kontrolliert biologischem Anbau in China, Kontrollstelle DE-ÖKO-009. Sie wird auf der Insel Hainan in Zuchtbecken mit Quellwasser hergestellt, schonend getrocknet und zu Presslingen gepresst.
Spirulina selber machen: Pulver ja, Zucht nur mit Geduld
Spirulina Pulver selber machen ist einfach: Presslinge mörsern, fertig. Sie mahlen am besten nur so viel, wie Sie in den nächsten Tagen brauchen, denn ganze Presslinge halten ihr Aroma länger.
Spirulina selbst herstellen heißt züchten, und das ist ein kleines Projekt. Sie brauchen eine Starterkultur, eine Nährlösung, ein Becken mit Wärme um 30 Grad, viel Licht und tägliche Pflege. Geerntet wird durch ein feines Tuch, danach muss die Masse sofort verarbeitet werden. Für die Küche ist das eher ein Hobby als eine Vorratsquelle.
Gute Spirulina erkennen und lagern
Gute Spirulina erkennen Sie an drei Dingen. Die Presslinge sind gleichmäßig dunkelgrün, ohne graue oder ausgeblichene Stellen. Sie wirken trocken, fest und sauber gepresst. Und sie riechen typisch nach Alge und Meer, nie muffig oder ranzig.
Lagern Sie Spirulina trocken, kühl und gut verschlossen. Drücken Sie den Beutel nach jeder Entnahme fest zu. Unsere Spirulina Presslinge kaufen Sie mit 250g, 500g oder als 1kg-Packung, jeweils im wiederverschließbaren Aromaschutzbeutel.
Häufige Fragen
Was ist Spirulina?
Spirulina ist eine spiralförmige Mikroalge, genauer ein Cyanobakterium, das in warmen, alkalischen Gewässern wächst. Getrocknet kommt sie als Pulver oder Pressling in die Küche und färbt Speisen kräftig grün.
Wofür nimmt man Spirulina in der Küche?
Für Smoothies, Säfte, Dips, Pesto, Porridge, Nudelteig und Gebäck, vor allem wegen der sattgrünen Farbe. Auch Ostereier, Zuckerguss und Eis lassen sich damit färben.
Wie schmeckt Spirulina?
Herb, algig und leicht erdig, mit einem Duft nach Meer und Seetang. In Smoothies mit Banane oder Mango schmeckt man sie kaum noch.
Wie verwende ich Spirulina Pulver?
Presslinge im Mörser fein zerstoßen, das Pulver mit wenig Flüssigkeit glatt rühren und dann unterrühren. In warme Speisen erst zum Schluss geben, damit die Farbe leuchtend bleibt.
Kann man Spirulina essen?
Ja, Spirulina ist ein Lebensmittel. In der Küche essen Sie sie meist gemörsert in Getränken, Dips, Teig und Desserts.
Kann man Spirulina selber machen?
Pulver ja: Presslinge einfach mörsern. Spirulina selbst zu züchten geht mit Starterkultur, Nährlösung, Wärme und viel Licht, ist aber aufwendig.
Wo kommt Spirulina her?
Von Natur aus aus warmen Seen in Afrika und Mittelamerika, heute meist aus Zuchtbecken. Unsere BIO-Spirulina stammt aus Zuchtbecken mit Quellwasser auf Hainan in China.
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