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Bärlauch Preis – warum in einem Kilo getrocknetem Bärlauch ein ganzer Waldboden steckt

Der Bärlauch Preis hängt vor allem davon ab, ob Sie frische Blätter oder getrockneten Bärlauch kaufen. Für ein Kilo getrocknete Ware braucht es grob acht bis zehn Kilo frische Blätter, die im kurzen Frühjahr von Hand geerntet werden. Pro Portion ist getrockneter Bärlauch trotzdem günstig, denn ein Esslöffel wiegt nur wenige Gramm. Unseren BIO-Bärlauch gibt es in der 1kg-Packung für 54,99 EUR (inkl. MwSt.).

Im März riecht der Wald plötzlich nach Knoblauch, und auf dem Wochenmarkt liegen die ersten grünen Bündel. Drei Wochen später ist alles vorbei. Wer Bärlauch das ganze Jahr möchte, kauft ihn getrocknet und wundert sich beim ersten Blick auf den Kilopreis. Hier lesen Sie, woher der Preis kommt und wofür Sie ihn bezahlen.

Bärlauch Preis: wovon hängt er ab?

Der Preis für Bärlauch setzt sich aus wenigen, aber großen Posten zusammen. Am stärksten wirkt die Form: Frische Blätter bestehen zum größten Teil aus Wasser, getrocknete Ware ist konzentriert. Dazu kommen Ernte, Trocknung, Sortierung und die Frage, ob der Bärlauch aus kontrolliert biologischem Anbau stammt.

Diese Punkte bestimmen, was Bärlauch kostet:

  • Frisch oder getrocknet: getrocknet zahlen Sie für das Konzentrat, frisch für Wasser und Saison.
  • Ernte von Hand: Bärlauch wird Blatt für Blatt geschnitten, Maschinen helfen kaum.
  • Kurze Saison: geerntet wird nur wenige Wochen im Frühjahr, vor der Blüte.
  • Trocknung: schonend und bei niedriger Temperatur, damit das Grün und der Duft bleiben.
  • Sortierung: fremde Blätter müssen vollständig heraus, das kostet Zeit und Sorgfalt.
  • Packungsgröße und Verpackung: ein lichtdichter Beutel schützt das Aroma, das Sie bezahlen.
Bärlauch: Sorten und Qualität
Bärlauch von Azafran.

Bärlauch Preis pro kg: frisch und getrocknet

Beim Bärlauch Preis pro kg dürfen Sie frische und getrocknete Ware nicht direkt vergleichen. Frische Bärlauchblätter bestehen grob zu neun Zehnteln aus Wasser. Beim Trocknen bleibt davon nur etwa ein Achtel bis ein Zehntel des Gewichts übrig.

Der Bärlauch Kilopreis der getrockneten Ware enthält also die Ernte von grob acht bis zehn Kilo frischen Blättern. Dazu kommen Trocknung, Schnitt und Verpackung. Unser Bärlauch getrocknet kostet in der 1kg-Packung 54,99 EUR (inkl. MwSt.), das ist zugleich der Bärlauch kg Preis dieser Packung.

Frischer Bärlauch kostet auf dem Markt je nach Wetter und Woche sehr unterschiedlich viel. Am Anfang der Saison ist er knapp, auf ihrem Höhepunkt im April reichlich. Danach gibt es ihn bis zum nächsten Frühjahr gar nicht mehr frisch.

Unser BIO-Bärlauch, getrocknet und geschnitten, zum Kennenlernen oder als Vorrat bis zur nächsten Saison:

Alle Sorten und Größen: Bärlauch

Was kostet Bärlauch pro Portion?

Was Bärlauch wirklich kostet, sehen Sie erst in der Küche. Getrockneter Bärlauch ist sehr leicht, ein gehäufter Esslöffel wiegt nur etwa 2g. Als Faustregel ersetzen 1 bis 2 EL getrockneter Bärlauch etwa 100g frische Blätter.

Für einen Kräuterquark reichen ½ bis 1 TL, für Bärlauchbutter aus 250g Butter 1 bis 2 EL. Ein Kilo getrockneter Bärlauch reicht damit für viele Hundert Portionen. Wer viel Pesto, Butter und Dips macht, ist mit der Großpackung gut bedient. Alle Mengen je Gericht finden Sie in unserem Ratgeber Bärlauch Verwendung.

Warum ist Bärlauch so teuer?

Bärlauch ist teuer, weil er viel Handarbeit in sehr kurzer Zeit braucht. Die Blätter wachsen nur von etwa März bis zur Blüte im April oder Mai. Danach werden sie fest, schmecken streng und vergilben bald.

Frisch geschnittene Blätter welken schnell und müssen innerhalb weniger Stunden in den Trockner. Dort trocknen sie langsam bei niedriger Temperatur, damit sie grün bleiben. Zu viel Hitze macht sie braun und nimmt ihnen den Lauchduft.

Der größte versteckte Posten ist die Sorgfalt. An denselben Stellen wachsen im Frühjahr Maiglöckchen und Herbstzeitlose, die giftig sind und nicht in die Ware gehören. Gute Erzeuger kontrollieren darum jede Partie gründlich. Woran man die Blätter unterscheidet, zeigt unsere Seite Bärlauch oder Maiglöckchen.

Bärlauch Sorten: gibt es verschiedene Sorten?

Bärlauch Sorten im Sinne von Gemüsesorten mit Namen gibt es kaum. Bärlauch ist eine Wildpflanze, botanisch Allium ursinum, und wird bis heute meist so genutzt, wie er im Wald wächst. Botaniker unterscheiden zwei Unterarten: eine eher westlich und nördlich verbreitete und eine im Osten und Süden Europas. In der Küche schmecken beide gleich.

Verwechselt wird Bärlauch oft mit verwandten Lauchgewächsen, die ähnlich riechen. Sie sind keine Bärlauch Sorten, sondern eigene Arten:

  • Wunderlauch (Allium paradoxum): kleiner, meist nur ein Blatt je Pflanze, milder Knoblauchduft. Breitet sich in Parks und Gärten stark aus.
  • Allermannsharnisch (Allium victorialis): wächst in den Bergen, mit breiteren, festeren Blättern.
  • Wilder Lauch aus Nordamerika (Allium tricoccum): dort im Frühjahr beliebt, mit rötlichem Stiel.
  • Knoblauch-Schnittlauch (Allium tuberosum): ein Gartenkraut mit flachen, schmalen Blättern und mildem Knoblauchgeschmack.

Wenn Sie getrockneten Bärlauch kaufen, achten Sie auf den Namen Allium ursinum auf der Packung. Er steht auch auf unserem BIO-Bärlauch.

Echter Bärlauch: woran Sie ihn erkennen

Echter Bärlauch hat weiche, hellgrüne, längliche Blätter, die einzeln auf einem dünnen Stiel aus dem Boden wachsen. Die Blattunterseite ist matt, und zerrieben riecht jedes Blatt deutlich nach Knoblauch. Im April und Mai trägt er lockere, halbkugelige Dolden aus kleinen weißen Sternblüten.

Beim Sammeln reicht ein einzelnes Merkmal nicht. Prüfen Sie Stiel, Unterseite und Duft zusammen. Wie die Pflanze wächst und wann sie geerntet wird, lesen Sie bei Bärlauch Pflanze. Bei getrockneter Ware übernimmt der Erzeuger diese Prüfung für Sie.

Bärlauch Qualität: so erkennen Sie gute getrocknete Ware

Gute Bärlauch Qualität sehen und riechen Sie sofort. Achten Sie beim Öffnen der Packung auf vier Dinge:

  • Farbe: sattgrün. Blasse, gelbliche oder bräunliche Stücke sprechen für zu heiße Trocknung oder alte Ware.
  • Schnitt: gleichmäßige Blattstücke, wenig Staub am Boden der Packung.
  • Duft: klar lauchig und kräuterig, besonders wenn Sie ein paar Stücke zwischen den Fingern reiben.
  • Reinheit: nur Blattstücke, keine Stiele, Erde oder fremden Pflanzenteile.

Im Geschmack ist getrockneter Bärlauch ruhiger als frischer, aber deutlich lauchig mit knoblauchähnlicher Würze. Am besten zeigt er sich in Butter, Quark und Pesto, wenn er kurz quellen darf. Mehr zu Geschmack und Partnern steht bei Bärlauch Verwendung.

Welche Formen von Bärlauch gibt es im Handel?

Neben frischen Blättern begegnet Ihnen Bärlauch in mehreren Formen. Jede hat ihren eigenen Preis und ihren eigenen Platz in der Küche:

  • Getrocknet und geschnitten: verteilt sich gut in Butter, Quark und Saucen und behält eine sichtbare Blattstruktur.
  • Fein gerebelt oder als Pulver: färbt Dips und Salz gleichmäßig grün, verliert aber schneller Aroma.
  • Eingefroren: nah am frischen Blatt, braucht aber Platz im Tiefkühler.
  • In Mischungen: etwa als Bärlauchsalz oder zusammen mit Schnittlauch und Knoblauch im Stullengewürz.

Wir führen Bärlauch getrocknet und geschnitten. Diese Form ist ein guter Mittelweg aus Aroma, Haltbarkeit und Dosierbarkeit. Bärlauchsalz rühren Sie daraus in fünf Minuten selbst, die Anleitung steht bei Bärlauch Verwendung.

BIO-Bärlauch: was das Siegel bedeutet

BIO-Bärlauch stammt aus kontrolliert biologischem Anbau und wird regelmäßig von einer zugelassenen Kontrollstelle geprüft. Für unseren Bärlauch ist das die Kontrollstelle DE-ÖKO-009. Das Siegel regelt Anbau und Verarbeitung, nicht den Geschmack.

Für Sie heißt das: Sie wissen, wie die Ware erzeugt wurde. Ob sie frisch und aromatisch ist, prüfen Sie trotzdem selbst mit Augen und Nase.

Bärlauch lagern, damit sich der Preis lohnt

Getrockneter Bärlauch verliert sein Aroma durch Licht, Wärme, Luft und Feuchtigkeit. Lagern Sie ihn darum trocken, dunkel und luftdicht, nicht direkt über dem Herd. So bleibt er viele Monate grün und duftend.

Unser Bärlauch kommt im wiederverschließbaren, licht- und luftundurchlässigen Aromaschutzbeutel. Drücken Sie vor dem Verschließen die Luft heraus und nehmen Sie ihn nie mit feuchtem Löffel. Dann haben Sie bis zur nächsten Saison etwas vom Frühling im Schrank.

Bärlauch kaufen: welche Packung passt zu Ihnen?

Zum Kennenlernen reicht die kleine 50g-Packung. Damit können Sie Butter, Quark und Pesto ausprobieren, bevor Sie sich festlegen. Wer Bärlauch regelmäßig verwendet, für viele Gäste kocht oder Bärlauchsalz verschenkt, greift zu 250g, 500g oder 1kg.

Sie können Bärlauch kaufen in allen vier Größen, jeweils im gleichen Aromaschutzbeutel und in derselben BIO-Qualität.

Häufige Fragen

Was kostet Bärlauch?

Frischer Bärlauch wird nur wenige Wochen im Frühjahr angeboten, sein Preis schwankt mit Wetter und Saison. Getrockneten BIO-Bärlauch gibt es bei uns das ganze Jahr, die 1kg-Packung kostet 54,99 EUR (inkl. MwSt.).

Wie hoch ist der Bärlauch Preis pro kg?

Bei getrockneter Ware steckt in einem Kilo die Ernte von grob acht bis zehn Kilo frischen Blättern. Darum liegt der Kilopreis deutlich über dem frischer Blätter, pro Portion ist er aber günstig.

Warum ist Bärlauch so teuer?

Er wird von Hand geerntet, nur wenige Wochen im Jahr, muss schnell und schonend getrocknet und sorgfältig sortiert werden. Beim Trocknen verliert er den größten Teil seines Gewichts.

Gibt es verschiedene Bärlauch Sorten?

Kaum. Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Wildpflanze mit zwei Unterarten, die gleich schmecken. Wunderlauch oder Allermannsharnisch sind eigene Arten, keine Bärlauch Sorten.

Woran erkenne ich echten Bärlauch?

An weichen Blättern mit eigenem dünnem Stiel, einer matten Blattunterseite und deutlichem Knoblauchduft beim Zerreiben. Bei getrockneter Ware steht Allium ursinum auf der Packung.

Woran erkenne ich gute Bärlauch Qualität?

Gute getrocknete Ware ist sattgrün, gleichmäßig geschnitten, riecht klar lauchig und enthält kaum Staub, Stiele oder fremde Pflanzenteile.

Wie viel frischen Bärlauch ersetzt getrockneter?

Als Faustregel ersetzen 1 bis 2 EL getrockneter Bärlauch etwa 100g frische Blätter. Lassen Sie ihn vorher kurz in Öl, Butter oder Quark quellen.

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Dirk Schneider
Dirk Schneider, Gründer von Azafran – Familienunternehmen aus Elmshorn seit 2011.
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