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Was ist eine Goji Beere – die kleine Rote, die nach Hagebutte und Cranberry schmeckt

Was eine Goji Beere ist, lässt sich kurz sagen: die getrocknete Frucht des Bocksdorns, auch Wolfsbeere genannt. Sie schmeckt fruchtig-herb, ein wenig nach Cranberry und Hagebutte, mit milder Süße am Ende. Goji Beeren essen Sie direkt aus der Tüte, im Müsli, im Gebäck oder als Tee, eingeweicht werden sie weich und saftig.

Sie stehen vor dem Regal und fragen sich, was diese kleinen, runzligen roten Beeren eigentlich sind. Rosinen in Rot? Nicht ganz. Beißen Sie hinein, kommt erst eine feine Säure, dann eine Herbe wie von Hagebuttentee und zum Schluss eine leise Süße. Und auf dem warmen Porridge ziehen sie nach einer Minute feine rosa Ränder.

Was ist eine Goji Beere?

Was sind Goji Beeren? Die Früchte des Gemeinen Bocksdorns (Lycium barbarum) und seines nahen Verwandten Lycium chinense. Der Strauch gehört zu den Nachtschattengewächsen, wie Tomate und Paprika. Er trägt kleine, längliche, orangerote Beeren, die bei uns auch Wolfsbeeren heißen.

Frisch sind die Beeren saftig und sehr druckempfindlich, deshalb kommen sie fast immer getrocknet in den Handel. Dann sind sie runzlig wie Rosinen, hell- bis dunkelrot und fest im Biss. Was ist Goji für eine Frucht? Im Geschmack eine kleine Beere zwischen Hagebutte und Cranberry, botanisch eine Verwandte der Tomate.

Der Bocksdorn ist robust und wächst auch in Mitteleuropa, an Wegrändern und in Gärten. Deutsche Goji Beeren aus heimischem Anbau gibt es deshalb ebenfalls, allerdings nur in kleinen Mengen. Was Sie im Handel kaufen, ist fast immer getrocknete Ware aus großen Anbaugebieten.

Wie schmecken Goji Beeren?

Goji Beeren schmecken fruchtig-herb, leicht säuerlich und mild süß. Der Goji Beeren Geschmack erinnert an Cranberry und Hagebutte, der Duft an getrocknete Tomaten und roten Früchtetee. Pur gekaut wirken sie kernig und etwas zäh, eingeweicht werden sie rund und saftig.

Die Süße ist zurückhaltend. Wer Rosinen oder Datteln gewohnt ist, empfindet Goji Beeren als herber und weniger klebrig. Gerade das macht sie fürs Müsli interessant: Sie bringen Frucht und Farbe in die Schüssel, ohne alles süß zu machen.

Schmecken Goji Beeren wie Berberitzen? Nein, auch wenn beide klein und rot sind. Berberitzen sind deutlich saurer, fast zitronig, Goji Beeren milder und runder. Den genauen Vergleich finden Sie weiter unten.

Goji Beeren: so verwenden Sie es in der Küche
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Goji Beeren Verwendung: wofür sie sich eignen

Bei der Verwendung von Goji Beeren denken die meisten zuerst ans Frühstück. Dort sind sie tatsächlich am stärksten, aber längst nicht allein. Die wichtigsten Einsätze:

  • Frühstück: im Müsli, auf Porridge, Joghurt, Quark und Bowls, auch in Overnight Oats, wo sie über Nacht von selbst weich werden.
  • Backen: in Müsliriegeln, Granola, Haferkeksen, Früchtebrot und Rührkuchen, am besten kurz eingeweicht.
  • Snack: pur aus der Tüte oder gemischt mit Cashewkernen, Mandeln und Walnüssen.
  • Herzhaft: in Reis, Couscous und Bulgur, in Wintersalaten mit Kürbis oder Rote Bete und in klaren Brühen nach asiatischer Art.
  • Tee: mit heißem Wasser aufgegossen, allein oder mit grünem Tee und Ingwer.

Im Süßen sind Goji Beeren eine Alternative zu Rosinen, die weniger stark süßt. Im Herzhaften spielen sie die Rolle, die im Orient Berberitzen haben: kleine rote Farbtupfer mit Säure. Unsere BIO Goji Beeren bekommen Sie von 250g bis 1kg im wiederverschließbaren Aromaschutzbeutel.

Goji Beeren wie essen: roh, eingeweicht oder gekocht?

Goji Beeren können Sie roh essen, direkt aus der Packung. Getrocknete Goji Beeren sind roh essbar wie Rosinen und brauchen keine Vorbereitung. Pur sind sie fest und leicht zäh, ein paar Beeren über dem Joghurt kauen sich angenehmer als eine ganze Handvoll.

Goji Beeren einweichen lohnt sich, wenn sie weich werden sollen: für Teig, Dessert, Kompott oder Porridge. Legen Sie sie fünf bis zehn Minuten in warmes Wasser, Tee, Saft oder Milch. Die Flüssigkeit färbt sich rosa, nimmt Aroma an und darf mit ins Rezept.

Goji Beeren kochen geht ebenfalls. In Porridge, Milchreis oder Brühe geben Sie sie in den letzten Minuten mit in den Topf. Zu lange gekocht werden sie matschig und blass.

Frische Goji Beeren bekommt man selten. Wer einen Strauch im Garten hat, isst sie wie andere Beeren, frisch vom Zweig oder im Obstsalat. Für die Küche im Alltag sind getrocknete Beeren die praktische Form.

Goji Beeren Tee: so machen Sie ihn selber

Goji Beeren Tee ist in fünf Minuten fertig. Sie brauchen nur die getrockneten Beeren und heißes Wasser, die Beeren essen Sie am Ende mit:

  • Einen gehäuften Esslöffel Goji Beeren in eine Tasse geben.
  • Mit 250ml frisch gekochtem Wasser aufgießen.
  • Zugedeckt fünf bis zehn Minuten ziehen lassen, bis das Wasser rosa ist.
  • Nach Geschmack eine Scheibe Ingwer, etwas Zitronenschale oder einen Löffel Honig dazugeben.

Der Tee mit Goji Beeren schmeckt mild fruchtig, leicht herb und ein wenig nach rotem Früchtetee. Kräftiger wird er mit grünem Tee: erst den Grüntee mit etwa 70 Grad aufgießen, dann die Beeren dazugeben. Auch Hagebuttenschalen passen in die Kanne, sie verstärken die herbe, rote Note.

Wozu passen Goji Beeren?

Goji Beeren passen zu allem, was ihre Herbe auffängt oder ihre Säure braucht: zu Hafer, Joghurt, Nüssen, dunkler Schokolade, Apfel und Kürbis. Bei den Gewürzen sind Zimt, Vanille, Kardamom und Ingwer die sicheren Partner.

Süße und Fett gleichen die herbe Note aus. Deshalb schmecken Goji Beeren in Joghurt, Quark und Haferbrei runder als pur. Nüsse bringen Fett und Röstnoten dazu, darum ist der Mix aus Goji und Walnüssen oder Mandeln so beliebt.

Warme Gewürze holen die Frucht nach vorn. Eine Prise Ceylon-Zimt im Porridge mit Goji Beeren schmeckt nach Bratapfel, Kardamom und Vanille machen das Ganze feiner. Ingwer bringt Frische und eine leichte Schärfe, gut im Tee und im Granola.

Kakao und Goji treffen sich im Herben. Kakaonibs geben Biss und Bitterkeit, die Beeren die Frucht. Im Herzhaften passen Goji Beeren zu Kürbis, Rote Bete, Feta und Reis, gern mit etwas Orangenschale.

Goji Beeren und Berberitzen: der Unterschied

Goji Beeren und Berberitzen sehen sich in der Tüte ähnlich, schmecken aber verschieden. Goji Beeren sind länglich, etwas größer und fruchtig-herb mit milder Süße. Berberitzen sind kleiner, fast rund und kräftig sauer.

In der Küche heißt das: Berberitzen sind die Wahl für persischen Safranreis und alles, was eine klare Säure braucht. Goji Beeren passen besser ins Müsli und ins Gebäck, wo die Frucht nicht zu sauer sein soll. Unsere Berberitzen bekommen Sie ebenfalls in Bio-Qualität.

Goji Beeren Ersatz: was stattdessen passt

Ein guter Goji Beeren Ersatz hängt vom Gericht ab. Als heimische Alternative zu Goji Beeren bietet sich die Hagebutte an, deren herb-fruchtige Note dem Goji-Geschmack nahekommt. Getrocknet gibt es sie vor allem für Tee. Für Müsli, Gebäck und Reis helfen diese Alternativen:

  • Sultaninen: gleiche Menge, süßer und weicher, gut in Müsli und Kuchen. Mehr dazu unter Sultaninen Verwendung.
  • Berberitzen: halbe Menge, deutlich saurer, gut in Reis, Couscous und Salat.
  • Hagebuttenschalen: für Tee, ein Teelöffel je Tasse, herb-fruchtig und tiefrot.
  • Gefriergetrocknete Sauerkirschen: gleiche Menge, säuerlich und knusprig statt zäh, gut auf Joghurt und Bowls.

Wie viel Goji Beeren? Mengen für die Küche

Ein Esslöffel pro Portion Müsli ist ein guter Richtwert. Mehr braucht es selten, denn die Beeren schmecken deutlich und färben mit. Für Gebäck, Tee und herzhafte Gerichte helfen die Mengen in der Tabelle.

VerwendungMengeTipp
Müsli, Joghurt (1 Portion)1 ELpur darüberstreuen
Porridge (1 Portion)1 bis 2 ELdie letzten 2 Minuten mitziehen lassen
Tee (250ml)1 gehäufter EL5 bis 10 Minuten ziehen lassen
Rührkuchen (Kastenform)80 bis 100g10 Minuten einweichen, abtropfen lassen
Granola oder Müsliriegel (1 Blech)100ggrob hacken
Reis oder Couscous (250g)2 ELkurz vor Schluss untermischen
Snack-Mix1 Teil Beeren, 1 Teil Nüsseluftdicht in der Dose

Gute Goji Beeren erkennen: Sorten und Preis

Ein Preisvergleich sagt wenig, solange man die Ware nicht sieht. Prüfen Sie lieber selbst: Gute Goji Beeren sind ganz, hell- bis dunkelrot und riechen fruchtig. Sie wirken trocken, aber nicht staubig oder steinhart.

Stark verklumpte, muffige oder bräunliche Beeren deuten auf zu warme oder zu lange Lagerung hin. Echte Sorten unterscheidet der Handel kaum, eher Größenklassen. Den Goji Beeren Preis bestimmen vor allem Anbau, Bio-Kontrolle und die Sortierung nach Größe.

Unsere Goji Beeren sind Bio, Kontrollstelle DE-ÖKO-009. Die 250g-Packung kostet 9,99 EUR (inkl. MwSt.), für den Vorrat gibt es 500g und 1kg. Hier können Sie Goji Beeren kaufen.

Goji Beeren lagern

Kühl, trocken und dunkel bleiben Goji Beeren lange gut. Verschließen Sie den Beutel nach dem Öffnen sorgfältig, sonst trocknen die Beeren nach und werden hart. Sind sie doch zu fest geworden, holen Sie sie mit warmem Wasser zurück. An einem dunklen Platz behalten sie auch ihre rote Farbe.

Häufige Fragen

Was ist eine Goji Beere?

Die getrocknete Frucht des Bocksdorns, auch Wolfsbeere genannt. Sie ist klein, länglich und rot und schmeckt fruchtig-herb mit milder Süße.

Kann man Goji Beeren roh essen?

Ja. Getrocknete Goji Beeren essen Sie direkt aus der Packung wie Rosinen. Wer sie weicher mag, weicht sie fünf bis zehn Minuten in warmem Wasser ein.

Wie schmecken Goji Beeren?

Fruchtig-herb, leicht säuerlich und mild süß, ein wenig nach Cranberry und Hagebutte. Sie sind weniger süß als Rosinen und milder als Berberitzen.

Wozu passen Goji Beeren?

Zu Hafer, Joghurt, Quark, Nüssen, dunkler Schokolade, Apfel und Kürbis. Bei den Gewürzen passen Zimt, Vanille, Kardamom und Ingwer am besten.

Wie macht man Goji Beeren Tee?

Einen gehäuften Esslöffel Beeren mit 250ml kochendem Wasser aufgießen und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Die weichen Beeren essen Sie danach mit.

Was ist ein guter Ersatz für Goji Beeren?

Im Müsli und Kuchen Sultaninen in gleicher Menge, in Reis und Salat Berberitzen in halber Menge. Für Tee passen Hagebuttenschalen.

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Dirk Schneider
Dirk Schneider, Gründer von Azafran – Familienunternehmen aus Elmshorn seit 2011.
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