Aus was besteht Erythrit? Vom Maiskorn zum Kristall
Aus was Erythrit besteht, ist schnell gesagt: aus einem einzigen Stoff, einem Zuckeralkohol mit der Nummer E968. Gewonnen wird er durch Fermentation: Mikroorganismen wandeln Zucker aus pflanzlicher Stärke, meist aus Mais, in Erythrit um. Danach wird er gereinigt, kristallisiert und getrocknet. Unsere BIO-Tafelsüße Erythrit entsteht aus Bio-Mais und enthält nur Erythrit.
Weiße Kristalle, die aussehen wie Zucker, rieseln wie Zucker und im Kaffee verschwinden wie Zucker. Trotzdem ist Erythrit etwas ganz anderes. Wer wissen will, was da eigentlich im Glas steckt, landet schnell bei Begriffen wie Polyol und Fermentation. Hier erklären wir es Schritt für Schritt und ohne Chemiestudium.
- Aus was besteht Erythrit?
- Woraus besteht Erythrit Zucker? Herstellung Schritt für Schritt
- Erythrit Sorten: kristallin, fein und als Mischung
- Bio-Erythrit oder konventionell?
- Erythrit Qualität: woran Sie gute Ware erkennen
- Welches Erythrit ist das beste?
- Erythrit Preis: warum Erythrit mehr kostet als Zucker
- Erythrit richtig lagern
- Häufige Fragen
Aus was besteht Erythrit?
Erythrit besteht chemisch aus einem einzigen Stoff, dem Zuckeralkohol Erythritol. Zuckeralkohole heißen auch Polyole oder mehrwertige Alkohole. Mit Trinkalkohol haben sie nichts zu tun, der Name beschreibt nur den Aufbau des Moleküls.
Erythrit ist ein kleines Molekül mit vier Kohlenstoffatomen und damit kleiner als Haushaltszucker. Auf Zutatenlisten steht es als Süßungsmittel E968. Bei unserer Tafelsüße lautet die Zutatenliste genau so: Süßungsmittel Erythrit (E968), sonst nichts.
In kleinen Mengen kommt Erythrit auch in der Natur vor, etwa in Weintrauben, Birnen, Melonen und Pilzen. Auch in Wein und Sojasauce steckt es, dort entsteht es bei der Gärung. Für die Tafelsüße wäre das Auspressen von Früchten aber viel zu aufwendig, deshalb wird Erythrit gezielt fermentiert.

Woraus besteht Erythrit Zucker? Herstellung Schritt für Schritt
Erythrit Zucker, wie er oft genannt wird, entsteht in mehreren Schritten aus Pflanzenstärke. Ganz ähnlich funktioniert das Brauen von Bier, nur dass am Ende kein Alkohol, sondern Erythrit steht:
- Stärke gewinnen: Aus Mais oder anderen stärkereichen Pflanzen wird Stärke ausgewaschen.
- Verzuckern: Enzyme spalten die Stärke in Traubenzucker, also Glukose.
- Fermentieren: Ausgewählte Hefen oder Pilze verwandeln den Traubenzucker in großen Tanks in Erythrit.
- Reinigen: Die Lösung wird gefiltert und gereinigt, bis nur noch Erythrit übrig bleibt.
- Kristallisieren: Die Lösung wird eingedampft, beim Abkühlen bilden sich weiße Kristalle.
- Trocknen und sieben: Die Kristalle werden getrocknet und nach Größe sortiert.
Am Ende steht ein sehr reiner Stoff. Das europäische Lebensmittelrecht verlangt für E968 einen Erythrit-Gehalt von mindestens 99 Prozent. Für unsere Tafelsüße Erythrit stammt die Stärke aus Bio-Mais, Kontrollstelle DE-ÖKO-009.
Reines Erythrit aus Bio-Mais: unsere BIO-Tafelsüße.
Erythrit Sorten: kristallin, fein und als Mischung
Erythrit Sorten unterscheiden sich nicht im Stoff selbst, sondern in Körnung und Zusätzen. Diese Formen begegnen Ihnen im Handel:
- Kristallin: die klassische Form, ähnlich wie Haushaltszucker. Für Kaffee, Tee, Teig und alles, was gekocht oder gebacken wird.
- Fein oder Puder: gemahlenes Erythrit für Glasuren, Sahne und kalte Cremes. Es löst sich schneller und knirscht nicht.
- Grob oder Granulat: größere Kristalle, etwa zum Bestreuen von Gebäck.
- Mischungen: Erythrit mit stärkeren Süßungsmitteln wie Stevia, damit die Mischung so süß wie Zucker wird.
- Gefärbte Varianten: Erythrit mit Aromen oder Farbe, das an braunen Zucker erinnern soll.
Bei uns gibt es Erythrit als reine, kristalline BIO-Tafelsüße. Puder machen Sie daraus in einer Minute selbst im Mixer, wie das geht, steht bei Zuckerersatz Erythrit. Wer gern selbst aromatisiert, legt ein Stück Vanilleschote ins Glas, nach einigen Tagen duften die Kristalle fein nach Vanille.
| Sorte | Körnung | Gut für | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Kristallin | wie Zucker | Kaffee, Tee, Kuchen, Kekse | rund 125g statt 100g Zucker |
| Fein / Puder | staubfein | Glasur, Sahne, kalte Cremes | im Mixer selbst mahlen |
| Grob / Granulat | größer als Zucker | zum Bestreuen | löst sich langsamer |
| Mischung mit Stevia | wie Zucker | Rezepte eins zu eins umstellen | Zutatenliste beachten |
| Gefärbt, aromatisiert | wie Zucker | Optik wie brauner Zucker | enthält Aroma oder Farbe |
Bio-Erythrit oder konventionell?
Der Unterschied zwischen Bio-Erythrit und konventionellem Erythrit liegt im Rohstoff. Bei Bio-Ware stammt die Stärke aus kontrolliert ökologischem Anbau, und der ganze Weg bis zur Packung wird kontrolliert. Am fertigen Kristall sehen oder schmecken Sie das nicht.
Wer beim Einkauf Wert auf den Anbau legt, achtet auf das Bio-Siegel und die Nummer der Kontrollstelle auf der Packung. Bei unserer Tafelsüße ist das DE-ÖKO-009.
Erythrit Qualität: woran Sie gute Ware erkennen
Gute Erythrit Qualität erkennen Sie schon beim Öffnen der Packung. Drei Merkmale helfen dabei:
- Trocken und locker: Gute Ware rieselt frei. Feste Klumpen zeigen, dass Feuchtigkeit hineingekommen ist.
- Hell und gleichmäßig: Saubere Kristalle sind weiß bis klar und etwa gleich groß. Dunkle Punkte oder Fremdteilchen gehören nicht hinein.
- Löst sich gleichmäßig: In heißem Wasser verschwinden die Kristalle zügig. Bleiben einzelne lange körnig, ist die Körnung sehr ungleich.
Dazu kommt der Geschmack. Gutes Erythrit schmeckt mild und sauber süß, mit einem leicht kühlenden Eindruck auf der Zunge. Ein bitterer oder fremder Beigeschmack deutet auf Beimischungen hin. Ein Blick auf die Zutatenliste klärt, ob reines Erythrit oder eine Mischung im Beutel ist.
Welches Erythrit ist das beste?
Das beste Erythrit ist reines Erythrit in der Körnung, die zu Ihrem Rezept passt. Für Kaffee, Tee, Rührkuchen und Kekse ist die kristalline Form ideal. Für Frischkäsecreme, Eis und Glasuren nehmen Sie fein gemahlenes Erythrit.
Eine Mischung mit Stevia kann praktisch sein, wenn Sie Rezepte eins zu eins von Zucker umstellen möchten. Reines Erythrit hat dagegen den klarsten Geschmack und lässt sich genau dosieren: Rund 125g ersetzen 100g Zucker.
Unser Erythrit kaufen Sie als reine BIO-Tafelsüße in klaren, gleichmäßigen Kristallen. Ob Erythrit oder Xylit besser zu Ihrem Rezept passt, vergleichen wir bei Erythrit oder Xylit.
Erythrit Preis: warum Erythrit mehr kostet als Zucker
Der Erythrit Preis liegt deutlich über dem von Haushaltszucker, und das hat mit der Herstellung zu tun. Zucker wird aus Rüben oder Rohr gepresst und kristallisiert. Erythrit braucht dagegen Verzuckerung, Fermentation, Reinigung und Kristallisation, also mehrere aufwendige Schritte.
Weitere Kosten entstehen durch den Bio-Rohstoff, die Kontrolle und die Verpackung. Dazu kommt, dass Sie für die gleiche Süße etwas mehr Erythrit brauchen als Zucker. Auch das sollten Sie bei den Kosten im Blick haben.
Unsere BIO-Tafelsüße gibt es ab 1kg für 14,99 EUR (inkl. MwSt.), für Vielbäcker auch als Großpackung bis 5kg im wiederverschließbaren Aromaschutzbeutel. Den Preis je Kilo finden Sie bei jeder Packung als Grundpreis.
Erythrit richtig lagern
Erythrit zieht wenig Feuchtigkeit an und hält sich trocken gelagert sehr lange. Bewahren Sie es gut verschlossen auf, nicht direkt neben Wasserkocher oder Herd. Nehmen Sie es mit einem trockenen Löffel heraus.
Sind doch einmal Klumpen entstanden, zerdrücken Sie sie mit dem Löffel oder mahlen sie kurz im Mixer. Ideen zum Backen finden Sie im Blog beim Kuchen mit Erythrit und bei den Cookies mit Erythrit.
Häufige Fragen
Aus was besteht Erythrit?
Aus einem einzigen Stoff, dem Zuckeralkohol Erythrit (E968). Er wird durch Fermentation aus Zucker gewonnen, der aus pflanzlicher Stärke stammt, meist aus Mais.
Wie wird Erythrit hergestellt?
Stärke wird zu Traubenzucker verzuckert, Hefen oder Pilze fermentieren ihn zu Erythrit. Danach wird die Lösung gereinigt, eingedampft, kristallisiert und getrocknet.
Ist Erythrit natürlich?
Erythrit kommt in kleinen Mengen in Früchten wie Trauben und Birnen vor. Die Tafelsüße wird durch Fermentation gewonnen, einem Verfahren mit natürlichen Mikroorganismen.
Welche Erythrit Sorten gibt es?
Kristallines Erythrit, fein gemahlenes Puder-Erythrit, grobes Granulat sowie Mischungen mit Stevia und gefärbte, aromatisierte Varianten.
Warum ist Erythrit teurer als Zucker?
Weil die Herstellung mehr Schritte braucht: Verzuckerung, Fermentation, Reinigung und Kristallisation. Dazu kommen Bio-Rohstoff, Kontrolle und die etwas größere Menge für die gleiche Süße.
Welches Erythrit ist das beste?
Reines Erythrit mit trockenen, hellen, gleichmäßigen Kristallen und klarer Zutatenliste, in der Körnung, die zu Ihrem Rezept passt.
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