Gewürze - Definition und Geschichte
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Gewürze - Definition und Geschichte

Nicht nur Köche setzen bei ihren Speisen auf Gewürze und Gewürzmischungen, auch die Hobbyköche an den europäischen Herden sind erfinderisch und finden immer tollere Kreationen zum Verfeinern von Speisen.

Gewürze sind getrocknete oder frische Pflanzenteile oder Pflanzen, die zur Geschmacksverfeinerung von Speisen benutzt werden. Sie dürfen nicht technisch verarbeitet oder mit anderen Stoffen gemischt werden. Mischt man Gewürze miteinander werden sie als Gewürzmischungen bezeichnet und erhalten eigene Bezeichnungen. Pasten, Soßen, Extrakte, Salz und Zucker sind k e i n e Gewürze.

Gewürze
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Gewürze als Nebenprodukt der Pflanze

Gewürze sind Nebenprodukte der Pflanze oder die Pflanze selber. Etwa 40 Sorten sind weltweit bekannt, dazu kommen noch die regionalen Pflanzen, die zum Würzen der Speisen genutzt werden. Leider sind viele Gewürze der vergangenen Zeit in Vergessenheit geraten, werden aber durch die zahlreichen Kochshows im TV wieder bekannter und finden immer mehr am heimischen Herd ihre Verwendung.

Die Würzeigenschaften vieler Pflanzen sind oftmals nur ein Nebenprodukt der Natur. Die Pflanzen produzieren zum Schutz gegen Schädlinge Duftstoffe, die dem Menschen zum Verfeinern seiner Speisen nutzen. Allerdings sind nicht alle Pflanzen hierfür geeignet, viele dieser Stoffe sind geschmacklich abstoßend.

Geschichte des Würzen

Schon im Mittelalter spielten Gewürze in Europa eine große Rolle, denn damals wurden Gewürzmischungen nicht nur zum Würzen verwendet, sondern auch zum Konservieren von Fleisch und anderen Lebensmitteln. Kühlschrank hatte man ja noch keinen. Außerdem waren Gewürze Grundlage für viele Arzneimittel. Gewürznelken und Muskatnuss galten zusätzlich als Statussymbol. Speziell in Asien war der Handel mit Gewürzen ein einträgliches Geschäft.

Sie exportierten die Gewürze vor allem nach Italien und Arabien. Hildegard von Bingen war die erste deutsche Ärztin, die auf die Heilkraft der Gewürze setzte. Auf diese Heilkraft wird heutzutage wieder immer mehr gesetzt. Einst wurde Pfeffer mit Gold aufgewogen, heute sind Safran und Vanille sowie der Kardamom die teuersten Gewürze. In Küchenresten aus der Zeit vor 3000 bis 4000 Jahren fanden Wissenschaftler Reste von Koriander und Kreuzkümmel.

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Dirk Schneider

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