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Basilikum Sorten: vom Genoveser bis zum roten Basilikum

Basilikum Sorten gibt es viele Dutzend, in der Küche zählen vor allem fünf Gruppen: großblättriges Genoveser Basilikum, kleinblättriges griechisches, rotes oder lila Basilikum, Thai-Basilikum und Duftsorten wie Zitronenbasilikum. Echter Basilikum heißt botanisch Ocimum basilicum. Getrocknet ist er das klassische Kraut für Tomate, Pizza und Pasta, so wie unser BIO-Basilikum.

Auf dem Wochenmarkt stehen im Sommer manchmal zehn Basilikumtöpfe nebeneinander. Einer duftet nach Nelke, einer nach Zitrone, einer nach Anis, und einer ist fast schwarz. Alle heißen Basilikum, und doch landen sie in ganz verschiedenen Gerichten.

Basilikum Sorten: welche gibt es?

Basilikum Sorten gibt es in großer Zahl, weil Basilikum leicht kreuzt und seit Jahrhunderten in vielen Ländern gezogen wird. Botanisch gehören sie zur Gattung Ocimum, zu der je nach Zählung rund sechzig Arten zählen. Die meisten Küchensorten stammen von einer einzigen Art ab, dem Basilikum Ocimum basilicum.

Wer nach Basilikum Arten fragt, meint deshalb meist zwei Dinge. Zum einen die Sorten des echten Basilikums, etwa Genovese, Napoletano oder Griechisch. Zum anderen nahe Verwandte wie das Heilige Basilikum, das eine eigene Art ist. Für die Küche reicht es, die großen Gruppen zu kennen, die die Tabelle unten zeigt.

Basilikum: Sorten und Qualität
Basilikum von Azafran.

Echter Basilikum: was ist das?

Echter Basilikum ist die Art Ocimum basilicum, im Deutschen auch Königskraut genannt. Er gehört zu den Lippenblütlern, wie Oregano, Thymian und Minze. Wenn ein Rezept einfach Basilikum sagt, ist diese Art gemeint.

Innerhalb der Art gibt es grüne und rote Sorten, große und kleine Blätter, süße und würzige Typen. Wie die Pflanze wächst, blüht und geerntet wird, beschreiben wir auf der Seite Basilikum Pflanze. Hier geht es um die Frage, was die Sorten in der Küche unterscheidet.

Echter Basilikum für Tomate, Pizza und Pasta, getrocknet und gerebelt in Bio-Qualität:

Alle Sorten und Größen: Basilikum

Basilikum verschiedene Sorten: die wichtigsten Gruppen

Basilikum verschiedene Sorten lassen sich nach Blattgröße, Farbe und Duft ordnen. Diese Gruppen begegnen Ihnen im Handel und in Rezepten am häufigsten:

  • Genovese: das klassische italienische Basilikum mit mittelgroßen, leicht gewölbten Blättern und süßem, nelkigem Duft. Die Sorte für Pesto und Tomate.
  • Großblättriges Basilikum (Napoletano): sehr große, gewellte Blätter, mild und saftig. Gut für Salate und zum Belegen.
  • Griechischer Basilikum: winzige Blätter an kugeligen Büschen, kräftig und etwas pfeffrig. Ganze Zweige passen in Salat und auf Tomaten.
  • Roter und lila Basilikum: dunkle Blätter mit herberem, oft nelkigem Duft. Bekannte Sorten heißen Dark Opal oder Red Rubin.
  • Thai-Basilikum: schmale Blätter, violette Stängel, deutlich nach Anis und Süßholz. Er hält Hitze besser aus als Genovese.
  • Duftsorten: Zitronenbasilikum, Zimtbasilikum oder Ananasbasilikum riechen so, wie sie heißen, und passen eher zu Getränken und Desserts.

Eine eigene Art ist das Heilige Basilikum (Ocimum tenuiflorum), in Thailand Kaprao genannt. Es schmeckt pfeffriger und leicht nach Nelke und wird dort kurz mit Fleisch und Chili gebraten.

SorteAussehenDuftin der Küche
Genovesemittelgroße, gewölbte grüne Blättersüß, nelkigPesto, Tomate, Pizza, Pasta
Großblättrig (Napoletano)sehr große, gewellte Blättermild, saftigSalat, Belegen, Wraps
Griechischer Basilikumwinzige Blätter, kugeliger Buschkräftig, leicht pfeffrigganze Zweige im Salat, Tomaten
Roter und lila Basilikumdunkelrot bis violettherb, nelkigroh über Salat, Essig und Öl
Thai-Basilikumschmale Blätter, violette StängelAnis, SüßholzCurrys, Wok, Nudelsuppen
Zitronenbasilikumschmale, hellgrüne Blätterzitronig, frischFisch, Hähnchen, Limonade
Heiliges Basilikum (eigene Art)behaarte Blätter, oft rötlichpfeffrig, nelkigthailändisch gebraten mit Chili

Basilikum Sorten lila und rot

Basilikum Sorten in Lila und Rot verdanken ihre Farbe roten Pflanzenfarbstoffen in den Blättern. Rote Basilikum Sorten wie Dark Opal, Red Rubin oder Purple Ruffles sehen auf dem Teller spektakulär aus. Ihr Duft ist meist herber und nelkiger als beim grünen Genovese.

In der Küche setzen Sie rotes Basilikum am besten roh ein, über Tomaten, Mozzarella oder Salat. Gekocht wird es schnell grau-braun. In Essig oder Öl eingelegt färbt es die Flüssigkeit zartrosa, das ist ein schöner Nebeneffekt für Dressings.

Getrocknet sieht man den Unterschied kaum noch, weil sich die Farbe beim Trocknen verändert. Getrocknetes Basilikum im Handel stammt deshalb fast immer von grünen Sorten.

Thai-Basilikum und Zitronenbasilikum

Thai-Basilikum ist die wichtigste Sorte außerhalb Italiens. Sein Anisduft passt zu Currys mit Kokosmilch, zu Nudelsuppen und zu Wok-Gemüse. Mehr über die Küche dahinter lesen Sie in unserem Beitrag thailändisch kochen.

Zitronenbasilikum ist eine Kreuzung mit frischer, fast limettiger Note. Es passt zu Fisch, Hähnchen, Obstsalat und Limonade. Zimtbasilikum bringt eine warme Note in Fruchtdesserts. Diese Duftsorten sind vor allem frisch interessant, getrocknet verlieren sie ihre Spitzen schnell.

Welcher Basilikum ist der beste?

Der beste Basilikum ist der, der zum Gericht passt. Für Pesto, Tomatensauce, Pizza und Pasta ist Genovese die beste Basilikumsorte, weil sein süßer, runder Duft Tomate und Olivenöl trägt. Für Currys ist Thai-Basilikum besser, für Salate oft das großblättrige oder griechische.

Als robuste Sorte gilt griechischer Buschbasilikum mit seinen kleinen, festen Blättern. Noch zäher ist der mehrjährige African Blue, der allerdings stark nach Kampfer riecht und eher als Zierpflanze dient. Wie Sie Basilikum im Topf und im Beet ziehen, steht bei der Basilikum Pflanze.

Für den Vorrat ist bester Basilikum getrocknetes Ocimum basilicum mit grüner Farbe und klarem Duft. Er ersetzt frische Blätter nicht eins zu eins, ist aber in warmen Saucen, Suppen und Mischungen zuverlässig. Unser Basilikum kaufen Sie gerebelt in Bio-Qualität.

Getrocknetes Basilikum: welche Sorte steckt in der Tüte?

Getrocknetes Basilikum stammt fast immer von großblättrigem, grünem Ocimum basilicum. Diese Sorten liefern viel Blatt und behalten ihr Aroma beim Trocknen am besten. Unser BIO-Basilikum ist echter Basilikum aus kontrolliert ökologischem Anbau in Ägypten, getrocknet und gerebelt (Kontrollstelle DE-ÖKO-009).

Getrocknet schmeckt Basilikum kräuterig, mild pfeffrig und leicht süßlich. Am besten kommt es erst gegen Ende in warme Gerichte, damit der Duft nicht verkocht. Mengen, Ersatz und die passenden Partner stehen auf unserer Seite Basilikum Verwendung.

Basilikum Qualität: so erkennen Sie gute Ware

Gute Basilikum Qualität erkennen Sie an drei Punkten. Ein klarer, grüner Kräuterduft direkt beim Öffnen. Eine kräftige, grüne Farbe statt Grau oder Braun. Und ein sauberer, gleichmäßiger Blattschnitt mit wenig Stängeln und ohne Staub am Boden.

Reiben Sie eine Prise zwischen den Fingern. Gutes Basilikum duftet dann sofort deutlich, fast wie frisch gezupft. Riecht es nach Heu oder nach gar nichts, ist es alt oder zu hell gelagert worden.

Damit das Aroma lange hält, lagern Sie getrocknetes Basilikum trocken, dunkel und luftdicht, nicht neben Herd oder Spüle. Wie lange es so hält und wie Sie frisches Basilikum haltbar machen, steht bei Basilikum haltbar machen.

Basilikum Preis: was Basilikum kostet

Der Basilikum Preis hängt stark von der Form ab. Ein Topf frisches Basilikum ist günstig, liefert aber nur wenige Portionen und hält in der Küche oft nur Tage. Getrocknetes Basilikum ist konzentriert, denn aus grob zehn Kilo frischem Kraut wird etwa ein Kilo getrocknete Ware.

Was Basilikum kostet, hängt außerdem von Bio-Anbau, Blattanteil und Verpackung ab. Viele Stängel und Staub drücken den Preis, aber auch das Aroma. Unser BIO-Basilikum kostet in der 50g-Packung 4,99 EUR (inkl. MwSt.). Größere Packungen bis 1kg finden Sie in der Kategorie BIO-Basilikum getrocknet.

Basilikum Sorten Bilder: so erkennen Sie die Sorten

Basilikum Sorten erkennen Sie auf Bildern und im Laden an wenigen Merkmalen. Große, gewölbte, glänzende Blätter sprechen für Genovese oder Napoletano. Sehr kleine Blätter an einem runden Busch zeigen griechischen Basilikum.

Violette Stängel mit schmalen, spitzen Blättern und lila Blütenständen deuten auf Thai-Basilikum. Ganz dunkelrote bis fast schwarze Blätter gehören zu den roten Sorten. Riechen Sie im Zweifel an einem Blatt, der Duft verrät die Sorte oft schneller als das Auge.

Häufige Fragen

Welche Basilikum Sorten gibt es?

In der Küche zählen vor allem Genovese, großblättriges Napoletano, griechischer Buschbasilikum, rote und lila Sorten, Thai-Basilikum und Duftsorten wie Zitronenbasilikum. Fast alle gehören zur Art Ocimum basilicum.

Welcher Basilikum ist der beste?

Für Pesto, Tomate und Pizza ist Genovese die beste Wahl, für Currys Thai-Basilikum. Für den Vorrat eignet sich getrocknetes, grünes Ocimum basilicum mit klarem Duft.

Was ist echter Basilikum?

Echter Basilikum ist die Art Ocimum basilicum, auch Königskraut genannt. Wenn ein Rezept einfach Basilikum sagt, ist diese Art gemeint.

Gibt es roten Basilikum?

Ja, etwa Dark Opal, Red Rubin oder Purple Ruffles. Rote und lila Sorten duften herber und nelkiger und schmecken roh am besten, weil sie gekocht ihre Farbe verlieren.

Welche Basilikum Sorte ist robust?

Griechischer Buschbasilikum mit kleinen, festen Blättern gilt als robust. Der mehrjährige African Blue ist noch zäher, riecht aber stark nach Kampfer.

Was kostet Basilikum?

Unser getrocknetes BIO-Basilikum kostet in der 50g-Packung 4,99 EUR (inkl. MwSt.). Getrocknete Ware ist konzentriert, weil aus grob zehn Kilo frischem Kraut etwa ein Kilo wird.

Welche Sorte ist getrocknetes Basilikum?

Fast immer großblättriges, grünes Ocimum basilicum. Unser BIO-Basilikum ist echter Basilikum aus Ägypten, getrocknet und gerebelt.

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Dirk Schneider
Dirk Schneider, Gründer von Azafran – Familienunternehmen aus Elmshorn seit 2011.
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