Gourmet Salz Arten (Siedesalz, Steinsalz, Meersalz) und Produktion
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Gourmet Salz Arten

Das weiße Gold ist wertvoll und war und ist mit Macht verbunden. Es ist überlebenswichtig und zu viel davon kann dennoch tödlich sein. Salz ist in der Liste unserer alltäglichen Gebrauchsartikel mit unter den Top 10. Doch was steckt hinter dem weißen Würzmittel und wo liege die Unterschiede zwischen Speise- und Streusalz? was ist besonderes an den Sorten Kalaharisalz, Hawaiisalz, Flor de Sal, Rauchsalz oder Himalayasalz? Es gibt unterschiedliche Arten von Salz, nicht nur dass man zwischen Speisesalz und industriellen Salzen unterscheidet, auch aufgrund der Herstellung macht man Unterschiede. Die Herkunft und die Art der Verarbeitung spielen hier die entscheidende Rolle. Neben industriellen Salzen zum Beschichten, düngen und streuen, gibt es auch Speisesalz. Dies besteht zum Hauptanteil aus Natrium und verzichtet aus schädliche Zusatzstoffe, wie Sie in den industriellen Salzen vorkommen.

Abbau / Produktion von Salz

Aufgrund des Abbaus beziehungsweise der Herstellung unterscheidet man bei dem Speisesalz zwischen drei Haupttypen: Siedesalz, Steinsalz und Meersalz.

Siedesalz

Siedesalz wird aus Sole, also dem Vorkommen in Gestein, durch Abbau gewonnen. Die Salzbestandteile werden mit Hilfe von verdampfendem Wasser gelöst und dann aufgefangen. Das getrocknete Salz hat höchste Qualität, da es die reinste Form besitzt. Die hier flüssige Sole hat sich aus dem Gestein, einem Felsen durch Grundwasser gelöst. Dieses lagert sich in Solequellen ab. Das Salz wird durch verdampfen in Salinen gewonnen. Das Kalaharisalz ist einer dieser Vertreter. Kalaharisalz kommt aus der Kalahariwüste. In einem unterirdischen Salzvorkommen, welches auf ein Alter von 280 Millionen Jahren datiert wird, gibt es keine Verschmutzungen. Die Bestandteile der Spurenelemente Magnesium und Phosphor geben dem Kalaharisalz zum einen die typische weiße Färbung. Weiterhin sagt man den Inhaltsstoffen nach, dass diese das Immunsystem stärken. Kalaharisalz ist also das wohl gesündeste, ursprünglichste und reinste Salz. Neben der Bezeichnung Kalaharisalz, findet man das weiße Gold auch unter dem Namen Silver Crystal Gourmet Salz in den Fachgeschäften.

Steinsalz

Das Steinsalz ist der zweite Vertreter. Der Unterschied besteht hier in dem Vorkommen der Sole. Während bei Sidesalzen wie dem Kalaharisalz die Sole flüssig vorkommt, ist diese beim Steinsalz fest und muss, wie andere Mineralien, mechanisch abgebaut werden. Die in hunderten Metern tief vorkommenden Schichten wurden früher unter schwerster körperlicher Arbeit abgetragen. Heute erreicht man die Solen durch Bohrungen und Sprengungen. Die hier gewonnenen Salze werden meist industriell genutzt, teilweise allerdings auch von ungesunden oder giftigen Bestandteilen gesäubert zu Speisesalz verarbeitet. Eine Sorte dieses Vertreters ist das Himalayasalz. Dabei handelt es sich um ein Steinsalz, welches nicht, wie man vermuten könnte aus dem Himalaya kommt. Himalayasalz wird in einem Bergwerk etwa 100 Kilometer südlich von Islamabad in Khewra, im pakistanischen Punjab gewonnen. Das Himalayasalz ist für seine weißlich bis rosane Färbung bekannt. Das Himalayasalz wird als Heilsalz gehandelt, da es 84 chemische Elemente enthält, die auch alle im Blut vorkommen. Somit sagt man dem Gewürzmittel nach, dass es gegen Mangelernährung helfen könne. Ein kleiner Anteil Himalayasalz kommt auch aus dem polnischen Bergbau.

Meersalz

Die letzte Form des Speisesalzes ist das Meersalz. Hier darf wieder vom Namen auf die Herkunft geschlossen werden. Wir alle wissen, dass Meerwasser salzig schmeckt. Das Salz wird hier durch die Verdunstung des Wassers gewonnen. Dies ist ein einfacher Vorgang, welcher auch zu Hause nachvollzogen werden kann: In mehreren Becken, welche entweder natürlich Vorkommen oder industriell angelegt sind, wird das Wasser verdunstet, je nach Färbung und Dicke lässt man es dann in ein anderes Becken, auch Salzgarten genannt, wo dann am Ende das reine Salz zurück bleibt. In einigen Gebieten, wie in Frankreich hat das Meer auf eintausend Liter bis zu 25 Kilogramm Salz. Nach dem Entzug der Flüssigkeit durch Wind und Sonne bleibt fast nur noch Natriumchlorid, also das reine Salz zurück. Der Rest sind Gipse und andere Stoffe, welche durch aufdampfen und erneutes kristallisieren gereinigt werden. Bedeutendste Vertreter sind das Hawaiisalz und das Flor de Sal. Ein Unterschied besteht hier hauptsächlich durch weitere Inhaltsstoffe im Hawaii Salz.

Flor de Sal

Flor de Sal ist das wertvollste der Meersalze. Es bildet sich an besonders heißen und windstillen Tagen an der Oberfläche der Salzgärten und wird in aufwändiger Handarbeit abgeschöpft. Flor de Sal kommt ungewaschen auf den Markt. Die Herstellungsgebiete liegen in Frankreich, Spanien und Slowenien, Flor de Sal, oder auch Fleur de Sal, ist das beliebtest Salz, da es besonders fein st und optisch an eine Blume erinnert. Auch der Geschmack ist besonders. Neben Natriumchlorid findet man im Flor de Sal auch Calciumsulfat, Magnesiumchlorid, Magnesiumsulfat, welches auch als Bittersalz bekannt ist und Kaliumchlorid und Restfeuchtigkeit.

Hawaiisalz

Hawaiisalz stammt aus dem pazifischen Ozean und wird auf Hawaii gewonnen. Die Vulkaninsel bietet neben einer ausgezeichneten Region für Urlaube auch das Hawaiisalz, welches ein bedeutender Bestandteil der hawaiianischen Küche ist. Das Salz gibt es als weißes, grünliches, rötliches oder schwarzes Hawaiisalz. Für die Einwohner hat es enorme kulturelle und kulinarische Bedeutungen. Die Herstellung ist dabei wie beim Meersalz, nur dass bei Hawaiisalz im Nachhinein noch Bestandteile untergemischt werden. Schwarzes Salz entsteht durch die Zugabe von Aktivkohle, rotes durch die Beigabe von der Tonerde Alaea, grünes Salz entsteht durch die Färbung mit Bambusextrakt. Hawaiisalz besteht zu 84 Prozent aus Natriumchlorid. Die übrigen Inhaltsstoffe sind Mineralien und Spurenelemente. Dieses spezielle Salz wird wegen seines besonderem Aromas und der extravaganten Färbung geschätzt. Hawaiisalz ist der Exot unter den Salzen.

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Dirk Schneider

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