Lakritz Inhaltsstoffe und Wirkung
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Lakritz Inhaltsstoffe und Wirkung

In der Süßholzwurzel lassen sich bis zu 400 Inhaltsstoffe nachweisen, unter anderem sogenannte Triterpensaponine, eine Stoffgruppe mit einer Vielzahl an Kohlenhydratstrukturen. Innerhalb dieser Inhaltsstoffe von Süßholz ist Glycyrrhizin der wichtigste. Er wirkt angeblich gegen Herpesviren und Hepatitis B. Man vermutet auch eine krebshemmende Wirkung. Diese konnte bisher aber noch nicht in empirischen Studien nachgewiesen werden. Bei Süßholzextrakten wurde zudem eine antibakterielle und antimykotische (Behandlung gegen Pilzinfetionen) Wirkung nachgewiesen. Typischerweise wird Lakritze gegen Husten eingesetzt.

Die Wirkung von Lakritz

Produkte aus Süßholz werden vielseitig als Heilmittel genutzt. In diesem Fall direkt Lakritzpulver zu verwenden ist allerdings eher unüblich. Meist werden Säfte oder fertige Präparate wie Pastillen oder Tees angewandt. Um mit Süßholz einen Tee aufzubrühen, wird ein Teelöffel getrockneter Wurzel mit drei bis vier Litern kochendem Wasser übergossen. Die heilenden Kräfte von Süßholz zu nutzen reichen bereits Jahrhunderte zurück. Doch die tatsächliche Wirksamkeit ist nicht in allen Fällen explizit nachgewiesen.

Das Süßholz hat wärmende und wohltuende Eigenschaften, weshalb die Anwendung bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen weit verbreitet ist, um zum Beispiel Halsschmerzen zu bekämpfen. Durch die lösenden Auswirkungen auf die Bronchialschleimhaut wird das Abhusten erleichtert. Auch Magenschmerzen lassen sich mit Präparaten aus Süßholzwurzel behandeln. Meist verwendet man Süßholzsaft. Es ist ebenfalls möglich Lakritzpulver, beziehungsweise -extrakt in Wasser zu lösen und zu trinken.

Vorsicht im Umgang mit Lakritz

Gerichte, in denen Lakritzpulver verarbeitet wurde, sind nur in Maßen zu genießen. Das im Süßholz enthaltene Glycyr­rhizin kann zu Bluthochdruck, Muskelschwäche und Ödemen führen, da aufgrund dieses Inhaltsstoffes Wasser und Natrium vermehrt im Körper gespeichert werden. Präparate aus Süßholz können zu Wechselwirkungen mit Medikamenten führen. Besondere Vorsicht ist bei Kortisonmitteln und Herzmedikamenten. Bei bereits bestehen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Nierenfehlfunktionen ist die Einnahme von Süßholz, sei es in medikamentöser Form oder als Lakritz, zu vermeiden.

Wichtig zu wissen ist auch die Tatsache, dass das Bundesamt für Riskiobewertung im Zusammenhang mit Glycyrrhizin eine Warnung vor übermäßigen Verzehr ausgibt. Es gibt allerings noch keine gesetzlichen Höchstwerte.

Laut EU-Verordnung ist es uns nicht gestattet medizinische Heilversprechen im Zusammenhang mit Werbung für unsere Produkte zu machen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir auf dieser Seite nur "allgemeine" Informationen wiedergeben. Sollten Sie Gewürze für medizinische Zwecke benutzen wollen, kontaktieren Sie bitte einen Arzt oder Apotheker.

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Dirk Schneider

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